Freitag, 15. März 2013

Ziele setzen | Vorlage 2. Quartal

Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist Dein Glückstag.

– Weisheit aus Japan


Anfang des Jahres hatte ich über das Thema Zielsetzung gesprochen und wie ich persönlich damit umgehe (wie genau ich mit dem Thema umgehe, lest ihr in diesem Artikel). Da es von Leserseite zahlreiche Anfragen gab mein Formular zu teilen, habe ich das natürlich gerne getan. Das erste Quartal kommt nun also zum Ende uns es ist Zeit zurückzublicken. 



Dazu nehme ich meine Quartalsziele von Januar bis März unter die Lupe. In regelmäßigen Abständen holte ich die Ziele raus und habe mich daran erinnert was mir wichtig ist. Wie sieht es also aus? Konnte ich alles umsetzen? Habe ich meine Ziele erreicht? Und wenn ich etwas nicht umsetzen konnte, woran hat es gelegen? Habe ich dem Thema zu wenig Zeit eingeräumt? Gab es äußere Umstände warum ich das Ziel nicht erreichen konnte? Oder hat sich das Ziel in Luft aufgelöst? Vielleicht hat es sich herausgestellt, dass es mir doch nicht so wichtig ist es tatsächlich zu verfolgen? Mit all diesen Gedanken starte ich nun also in die Planung für das kommende Quartal, das am 1. April beginnt.

Dazu nehme ich mein neues Formular für das 2. Quartal zur Hand und übertrage die Rubriken. Die sind meist gleichbleibend, es sei denn es hat sich im ersten Quartal eine neue Rubrik ergeben (z.B. wenn man ein neues Hobby begonnen hat, sich im Job ein Wechsel ergab oder es eine andere Lebensveränderung gab). Ziele, die ich aufgrund äußerer Umstände nicht erreichen konnte, übertragen ich auf die neue Liste. Es sei denn, dass die äußeren Umstände von April bis Juni unverändert bleiben. Hätte ich also vorgehabt im Juni einen Marathon zu laufen, habe mir aber im Februar einen Bänderriss zugezogen, wird sich das Ziel Halbmarathon auch im zweiten Quartal nicht erreichen lassen.

Damit auch ihr das neue Quartal planen könnt, stelle ich Euch gerne das neue Formular zur Verfügung! Voilá!



Wie erging es Euch mit Euren Zielen und Wünschen im ersten Quartal? Seid ihr zufrieden? Oder was hat gar nicht geklappt? An welcher Stellschraube wollt ihr noch drehen? Über Eure Erfahrungen, Tipps & Tricks würde ich mich freuen!

Mittwoch, 13. März 2013

Miesepetrige Tage ade!


Don't give yesterdays worries an invitation to tomorrow!

– Kandee Johnson

 
Es macht mich fertig. Falsch. Es machte mich fertig. Letzte Woche gab’s noch herrlichen Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Plusbereich, ich bin das erste Mal ohne Jacke aus dem Haus und habe mich von der Sonne erwärmen lassen. Der Frühling war greifbar nah. War. Anscheinend gibt es auch weiter oben Rangeleien und Frau Holle hat sich ganz anscheinend mit Fräulein Sonne einen kleinen Machtkampf geleistet. Man könnte sagen, dass Fräulein Sonne wohl eine kleine Strategin ist und genau wusste, dass sie noch mehr als genug Zeit hat ihr Sonnenzepter zu schwingen und überließ damit der weißen Dame den Sieg. Und Frau Holle wäre nicht Frau Holle, wenn sie sich nicht noch einmal richtig verausgaben würde und zeigen würde, was in ihr steckt. Und so malte sie den Himmel noch einmal in den Farben grau-weiß-blau-beige und schenkt uns so viele Schneeflocken wie sie nur kann. Was sie nicht ahnen konnte ist, dass wir Menschenkinder gerade wenig begeistert sind und ihr nicht die Hochachtung geben, die sie eigentlich verdient hätte. Das Wetter noch einmal so kräftig zu drehen ist sicher nicht ohne.

Und so hat es auch mich erwischt. Mein komplettes Sein hat sich der Malgemeinschaft angeschlossen und mich innerlich in trübes Grau getaucht. Auf fröhlich bunte Tage folgten dunkle gepaart mit Trübsal. Ich konnte es erst gar nicht greifen. Da war einfach nur das Ich, das sich der Trauer näher fühlte als der Freude. Doch warum? Dem Wetter habe ich es gar nicht zugeordnet. Kränkelnd fühlte ich mich auch nicht. Aber ich hatte keine Freude an der Musik, an der Arbeit oder an den mich umgebenden Menschen. Ich wollte mich eigentlich nur in mein Schneckenhaus zurückziehen und die Tür mehrmals und fest verschließen. Es fiel mir schwer zu lächeln und ich spürte wie ich im Büro eine Maske überstülpte: die nette, freundliche, lächelnde Maske. Aber ich war innerlich ganz still. Wie so ein vereister Bergsee inmitten eines blätterlosen, stillen Waldes. Ich habe wenig geredet, keine Scherze gemacht und in mich gekehrt. Und dennoch fühlte ich mich von mir selbst weit entfernt. Kurz und knapp: Winterdepression. Und das obwohl es mir doch am Samstag noch so toll ging! Und doch waren Montag & Dienstag ganz mies. Und ich konnte mir selbst nicht helfen. Keine Gegenmaßnahme hat mich angesprochen. Ich habe mich zum Sport machen gequält und hatte die Hoffnung, dass das die Laune dreht. Aber es hat alles nichts geholfen.

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In meiner kleinen Verzweiflung habe ich das telefonische Gespräch mit meiner Beraterin gesucht, was sich als das einzig richtige erwiesen hatte. In solchen Situationen hilft es ungemein sich den neutralen Rat und die Sichtweise von außen zu holen. Sie riet mir dazu früher nach Hause zu gehen und gut für mich zu sorgen. Ja, all diese Gedanken hatte ich vorher auch schon aber ich hatte keine Lust auf ein Schaumbad oder auf eine entspannte Yogastunde. Dann fragte sie mich nur eins “hättest Du mehr Lust bei dem Mistwetter warm angezogen draußen zu spazieren oder Dich in die warme Badewanne mit viel Schaum zu legen?”. In einer gefühlten Nanosekunde war meine Antwort schon da. Ich wollte raus ins Mistwetter. Wirklich??? Sie sagte mir ich soll genau das machen und mir vorher noch eine einzelne gelbe Rose kaufen. Vielleicht hätte ich ja im Nachgang, schön durchgefroren, Lust doch noch in die Badewanne zu gehen. Denn Wärme ist in solchen trüben Gefühlstagen Geborgenheit für die Seele.

Eine Stunde vor Arbeitsende stieg ich ins Auto, fuhr in die Gärtnerei und kaufte mir eine einzelne weiße Rose (gelbe gab es nicht und orange gefiel mir nicht), holte mir im Supermarkt noch alle Zutaten für einen Grießbrei und fuhr heim. Erst wollte ich einfach nur die Schuhe wechseln und raus, doch dann erinnerte ich mich, dass ich in der Therapie mal gelernt hatte wie gut es tun kann, wenn man sich aus der Arbeitsuniform pellt (auch wenn es bei mir keine Uniform ist) um damit diesen Teil des Tages hinter sich zu lassen und einen neuen Tagesteil zu beginnen. Das erschien mir in diesem Moment schlüssig und ich zog mir schnell eine warme Jogginghose an, Schlabberschirt & Pulli, dicke Winterstiefel und natürlich Schal und Mütze. Und raus. In einem leichten Graupelschauer stapfte ich los. Und ich meine “stapfte”. Ich hatte keine Freude dabei. Ich war draußen. Es war kalt. Es war grau. Es war doof. Und ja, es war keine Menschenseele draußen. Nur ich, zahlreiche Bäume und viel grauer Himmel. Ach so, die schlechte Laune war auch dabei. Sie war wie eine Klette. Sie hing mir auf dem Rücken und klammerte sich an meinem Hals fest. Irgendwann lief sie neben mir. Ich hatte ein bisschen mehr Luft und meine tausend negativen Gedanken wurden weniger. Ich hatte etwas mehr “Luft”. Ich lief und lief. Es war eisig kalt, meine Nase lief. Egal. Weiter. Ich lief und lief. Und auf einmal war die Klette weg. Ich weiß nicht ob ich schneller geworden bin oder ob die Klette einfach zu langsam war. Oder vielleicht war es ihr auch zu kalt. Oder ihr war mein Gemurmel zu blöd. Ohne Witz, ich habe Affirmationen vor mich hingemurmelt. Ich wollte meine Gedanken verleiten auf mich zu hören und nicht andersrum. Das funktioniert die ersten fünf Minuten gleich null, aber dann. Auf einmal geht es. Es fiel mir zwar schwer das alles so hinzunehmen was da aus meinem Mund kam, aber auch das war zweitrangig. Dann war ich wieder vor meiner Haustüre und irgendwo froh in die warme Stube zu kommen. Meine Rose hatte ich vor meinem Spaziergang schon in eine Vase gestellt und da stand sie nun und guckte mich an. Zu dem Zeitpunkt war mir wirklich nach etwas Warmen und ich hatte sogar ein bisschen Lust auf diesen Grießbrei.

Griesbrei hat für mich einen besonderen Stellenwert. Ich glaube jeder von uns hat so ein Gericht aus der Kindheit, das einen hat besser fühlen lassen. Wenn man krank war, wenn man traurig war, wenn einem nichts geschmeckt hat, das war es. Und bei mir war es eben der Grießbrei. Im Idealfall mit Zimt und Zucker. Und zwar viel Zimt. Es tat sogar gut ihn zu kochen und dem Kochprozess zuzugucken. Als er soweit war, setzte ich mich mit meiner Schale frisch gekochtem und duftenden Grießbrei auf die Couch. Vorher noch schnell die Wärmeschuhe in die Mikrowelle, dann die Schuhe anziehen, mit der Kuscheldecke zudecken, Kerzen um mich rum anzünden und die Stehlampe anmachen. Das hilft immer. Ich liebe flackerndes, warmes Licht und am liebsten viel davon! Eingemummelt entschied ich mich für eine alte Liebe: US Serie in Originalton. Auf TNT Serie wurde ich fündig: “Home Improvement” und danach eine Folge “Friends”. Das katapultierte mich in meine eigene Welt. Wärme, Licht, Grießbrei und Amerikafeeling. In diesem Moment merkte ich seit Tagen, dass mein Ich in all seinen Facetten auf meine Mühen angesprungen ist. Der Motor lief wieder. Ganz bewusst schaltete ich den Fernseher nach zwei Folgen ab. Es wurde schon dunkel draußen und ich holte ein Louise L. Hay Buch hervor, klippte mein Leselicht dran und hüllte mich wieder in meine warme Kuscheldecke auf dem Sofa ein. Und wie so oft in ähnlichen Situationen brachte mir dieses Buch all die Worte, die ich in diesem Moment an nötigsten brauchte.

Ich wollte eben nicht wieder vor dem Fernseher einfach “irgendwas” angucken. Nein, ich wollte etwas Bewusstes für mich tun. Und auf einmal kamen mir die Gedanken, was mir an solchen grauen Tagen gut tut. Und mal wieder entstand daraus eine kleine Liste. Eine Liste, die aus der Situation entsprang. Eines der Punkte, die mir in den Kopf kamen war “mich mit Buntem zu umgeben”. Und dieser Gedanke war auch beim heutigen Erwachen noch immer da und das Bedürfnis nach Buntem war stark. So habe ich mich für ein sehr buntes Outfit heute entschieden, das von den frischen Farben gelb und grün geprägt ist.

Und so passt das Eingangszitat, das mir ebenfalls erst heute über den Weg gelaufen zu meinem heutigen Tag! Was auch gestern war (und vorgestern) beeinflusst mich nicht weiter im Heute. Ich sorge für mich, umgebe mich mit Schönem und Buntem und gestalte das Heute!

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Quelle: https://www.facebook.com/positiveoutlooks 












Montag, 11. März 2013

Konsumfasten | Der Zwischenstand


Wer sich darauf versteht, das Leben zu genießen, muss keine Reichtümer anhäufen.

– aus China


Die Halbzeit ist schon rum und dennoch befinden wir uns mitten in der Fastenzeit. Dieses Jahr hatte ich mir das “Konsumfasten” auf die Fahnen geschrieben. Und dabei bin ich nicht alleine. Einige Blogger- und Twitterkolleginnen haben ebenfalls dies zu ihrem Fastenthema gemacht.


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Logo: HappyIch  Bild: Karl Dichtler / piqs.de

Und wie lief’s bisher bei mir? Bin ich mit meinen eigenen Regeln bislang klar gekommen?  Womit habe ich mich gnadenlos verschätzt? Ich gebe Euch einen kleinen Rückblick auf meine mir verordneten Regeln und wie es mir damit erging. 

Regel 1: Kaufstopp! Damit bin ich bislang sehr gut zurecht gekommen. Ich habe mir keine neuen Kosmetikartikel gekauft und auch keinen neuen Nagellack oder Make-up!

Ich gebe zu, dass ich letzte Woche kurz bei dm war um Behälter für meine Ostergeschenke zu kaufen (Ostergeschenke sind erlaubt! Sind ja auch nicht für mich) und habe auf einmal festgestellt, dass ich ja gar nicht am Essie Regal war. Ich gebe zu, es hat mich schon gereizt wenigstens mal zu gucken (von kaufen kann ja keine Rede sein). Geguckt habe ich dann also und….ich war so erleichtert! Die neue Linie ist so gar nicht mein Ding. Mit einem zufriedenen Lächeln habe ich mich von dem Regal entfernt und bin zufrieden an die Kasse gegangen. Es gab noch nicht einmal einen Kaufreiz! Prima! So kann es gerne weitergehen.
Bei einem einzigen Thema habe ich für mich eine persönliche Ausnahme gemacht: Zeitschriften. Ich habe mir eine einzige Zeitschrift gekauft und zwar die aktuelle Ausgabe der FÜR SIE. Denn darin enthalten ist eine CD von Robert Betz und einige interessante Artikel, die ich nicht verpassen wollte. Zu Recht, wie ich finde.

Regel 2: Lebensmitteleinkauf einschränken. Auch das funktioniert bestens. Ich habe nur das eingekauft, was ich wirklich benötigt habe, bzw. was ausging. Einzige Ausnahme war der Kauf von vier Tetra Paks Provamel Mandelmilch anstatt einem Tetra Pak, aber da ich diese bei mir im Bioladen immer so selten bekomme, wollte ich dies einfach im Haus haben (wird mir vermutlich gerade bis zum Ende der Fastenzeit ausreichen).
Und noch immer gibt es mehr als genügend Lebensmittel in meinen Vorratsschränken, die es weiterhin zu “veressen” und “verkochen” gilt.

Regel 3: keine Extras, kein unnötiger Schnickschnack. Das hat bisher auch super funktioniert. Wenn man an der Supermarktkasse erst gar nicht auf den “süßen Kassenaufsteller” achtet, wo sich Süßigkeiten, Kaugummis und sonstige kaufpsychologische und –strategische Extras tummeln.

Regel 4: Luxus mit Gutscheinen aufbrauchen. In der ganzen Zeit war ich genau einmal im Kino und das auch mit einem bestehenden Gutschein. Und ich war einmal im Restaurant essen, ebenfalls mit einem Gutschein bezahlt. Mehr habe ich mir noch gar nicht gegönnt.

Regel 5: Besinnung auf das Wichtige und Nichtmaterielle. Manche Dinge habe ich öfter gemacht, andere stehen noch auf der Liste. Belohnt habe ich mich mit Lesen oder erst am Freitag mit meiner Lieblingsabendtalkshow nach einer größeren Entrümpelaktion, Yoga im Schlafanzug und auch der ein oder anderen Tasse Tee im Bett am Abend vor dem Einschlafen.


MEINE TIPPS:

Was ich festgestellt habe, was unglaublich hilft, wenn man folgende Punkte während des Konsumfastens beachtet:
  • Werbeprospekte wandern direkt ins Altpapier und nicht auf den Lesestapel! Denn wenn ich mir den Aldi- oder Lidlprospekt, den H&M Flyer oder sonst etwas ansehe, dann finde ich garantiert etwas, das man brauchen könnte. Daher erst gar nicht ansehen! Gilt übrigens auch für Kataloge!
  • Werbenewsletter sofort löschen. Ich erhalte in meinem E-Mail Posteingang doch die ein oder andere Botschaft, bei welchem Onlineshop es gerade einen Rabatt gibt, oder die Versandkosten erstattet, oder, oder, oder. Diese lösche ich sofort. Ungelesen!
  • Shoppingwebseiten meiden. Eigentlich gucke ich gerne bei Tchibo online rein was es da so gerade und in der nächsten Woche gibt! Nein! Diese Webseite ist in meinem Browserverlauf aktuell nicht zu finden! [Andere wie Zalando & Co. natürlich auch nicht]
  • Einkaufszettel für den Lebensmitteleinkauf! Klingt zwar total banal, hilft aber besonders dann, wenn man bestrebt ist jeglichen Versuchungen aus dem Weg zu gehen.
  • Entrümpeln und neu sortieren! Das hat mir geholfen. Ich habe unglaublich viele Proben (u.a. aus den Glossyboxen) und Probiersets für Kosmetikartikel. Und natürlich einige kleine Fläschchen an Shampoo, Duschgel und Bodylotions von Hotelbesuchen. All das lagerte bislang alles in einem Korb. Ich habe mir am Wochenende die Mühe gemacht und den Korb ausgekippt und nach Rubriken sortiert: Duschgels, Bodylotions, Gesichtscreme, Seren & Masken, Seifen, Shampoo & Conditioner, alles für die Sonne, Deos, etc. Nachdem alles sortiert war, wurde mir kurz etwas schlecht. Ihr habt ja keine Ahnung wie viele Gesichtscremes im Miniformat sich bei mir zu Hause eingenistet haben. Jede Rubrik bekam seinen eigenen Zipper-Beutel, den ich mit meinem Labelmaker beschriftet habe (z.B. Gesichtscreme). So kann ich sofort nach dem greifen, das ich auch wirklich benötige. Zum einen ist jetzt nicht nur alles sofort auffindbar, sondern es hat auch mein Bewusstsein geschärft für alles, was ich zur Verfügung habe. Dies wird nun alles nach und nach aufgebraucht und ist auch für Reisen schnell greifbar.
  • Tauschen. Ihr habt doch bestimmt einige Produkte, die ihr gekauft habt (oder aus Versehen doppelt gekauft habt oder geschenkt bekommen habt) und die sich doch nicht als so passend erwiesen haben. Das geht den meisten so und ob es jetzt der Duft der Bodylotion ist und die Farbe des Lipglosses, fragt Eure beste Freundin oder Schwester ob ihr nicht tauschen wollt. So kommt ihr zu neuen Dingen ohne große Ausgaben. Und alles was für Euch nicht mehr dienlich ist, kann jetzt jemand anderen erfreuen (sofern es der anderen Person gefällt). Funktioniert übrigens auch mit allen anderen Dingen wie z.B. Tee, Bücher, DVDs, Parfüm etc.


    Gibt es etwas, das Euch hilft in der Fastenzeit "durchzuhalten"? Ich freue mich auf Eure Anregungen!

Freitag, 1. März 2013

Willkommen im März

 
Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.

– Khalil Gibran


Sonnenstrahlen. Vogelgezwitscher. Pastellfarben. Osterglocken. Sprießende Natur. Marienkäfer. Tanzende Schmetterlinge. Blauer Himmel. Weiße Schäfchenwolken. Der erste Duft von frisch gemähtem Gras. Bald. Bald ist es soweit. Der März bringt den Frühlingsanfang. Vorfreude. Was freue ich mich, wenn in meiner Straße die Fußbälle wieder über den Asphalt rollen und sich Kinder freuen nachmittags die Power in der Natur rauszulassen.

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Nach diesem langen Winter kann ich es kaum glauben, dass uns ein Jahreszeitenwechsel bevorsteht und zeitgleich übe ich mich in Geduld und purer Vorfreude. Es ist doch wunderschön, dass wir hier in unseren Gefilden vier unterschiedliche Jahreszeiten miterleben dürfen und diese sogar herbei sehnen. 
Wir dürfen vier Mal diesen Wechsel erleben mit all seinen unterschiedlichen Facetten. Es wird nicht mehr lange dauern und man kann im Straßencafé in der Sonne den ersten Tee oder Cappuccino schlürfen. Wir verbringen mehr Zeit im Freien, die Jogger bevölkern sämtliche Laufstrecken und die Farbenpracht kehrt überall zurück. In der Natur blüht und grünt es, die farbigen Hosen werden zwischen den dicken Strickpullovern rausgekramt und die Fingernägel der Damen erstrahlen in knalligen Farbtönen. Der schwarzgraue, trübe Look zieht sich zurück und macht Platz für Farbe! Ganz viel Farbe. Die ersten Picknickkörbe werden gepackt, das Fahrrad entstaubt und auf den Recyclinghöfen gibt es wieder Warteschlangen, weil das Frühlingsentrümpeln angesagt ist.

Der März hat 2013 auch einiges zu bieten. Zum einen lockt er natürlich nicht nur mit dem erwähnten Frühlingsanfang, sondern auch mit Ostern und der damit verbundenen endenden Fastenzeit.

Und auch ich habe ein bisschen vorausgespickt und freue mich im März besonders auf:
  • Ein kleines Twitter-Kennenlern-Treffen des #TeamTea in Hamburg gleich zum Monatsbeginn mit einer gemeinsamen Teeverkostung in der Speicherstadt
  • Den Vortragstag mit Louise L. Hay und Cheryl Richardson in Hamburg
  • Die Fortsetzung der Fit-im-Februar Challenge durch die Strandfigur-Challenge in 50 Tagen (#strafi50)
  • Ein paar neue Workouts auszuprobieren (die DVDs sollen jetzt ALLE Mal getestet werden)
  • Die arbeitsfreien Osterfeiertage
  • Den ersten selbstgeschnittenen Tulpen- oder Osterglockenstrauß
  • Mein Shred-Selbstversuch
  • Meinen ersten Safttag (bzw. Smoothietag)
  • Das Ausprobieren neuer Rezepte
  • Und so, so vieles mehr…

Was habt Ihr denn so im März vor? Seid Ihr auch bei der #strafi50 dabei? Oder habt ihr ein paar tolle Events bei denen ihr dabei sein werdet? Ich freue mich auf Euer Feedback zu EUREM MÄRZ!

Donnerstag, 28. Februar 2013

5 Tops & 1 Flop | Februar 2013


Die Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.

– Konfuzius


Es ist schon wieder soweit. Wir verabschieden einen Monat und begrüßen den nächsten. Gefühlt liegen immer Monate zwischen meinen Top & Flog Blogbeiträgen, dabei ist es gerade einmal vier Wochen her als ich das letzte Mal meine Monatsfavoriten für Euch zusammengestellt habe. Es gab im Februar auch kaum etwas Neues, das ich erstmalig ausprobiert habe, da ich seit Monatsmitte dem Konsumfasten fröne. Daher habe ich den Februar gedanklich Revue passieren lassen und mir die Dinge ausgesucht, zu denen ich besonders oft gegriffen habe oder die mich den kompletten Monat über begleitet haben.


Die Top 5:
  1. Die Fit im Februar Challenge. Die Initiative von Selbstbewusstleben und seiner Autorin Kristin hatte ich mir auf die Fahnen geschrieben und bin sehr zufrieden damit, wie ich es in meinen Alltag integriert habe. Es gab ein paar Tage, die außer Plan verlaufen sind (man nennt dies auch "das Leben") aber ich bin wirklich total zufrieden. Kristin hatte aufgerufen den Monat zum kürzesten und fittesten Monat des Jahres zu machen und das war er auch. Endlich habe ich einige meiner noch-nie-benutzten-Workout-DVDs rausgekramt und auch Altbewährtem neuen Hauch eingelebt. Auf meiner Facebook-Seite habe ich täglich dazu gepostet, was auch mir geholfen hat am Ball zu bleiben. Bei der Nachfolge-Challenge, der #strafi50 werde ich das auch weiterhin tun. Auf Facebook poste ich regelmäßig Motivationen und Bilder meiner Workouts oder meinen Mahlzeiten. Wer also Interesse hat, unbedingt bei HappyIch auf Facebook vorbeischauen.





  2. 30 Day Shred von Jillian Michaels. Ich darf mich an dieser Stelle als kleiner Jillian-Fan outen. Sie ist definitiv an Platz 2 meiner liebsten Fitnessgurus gerückt. Ich habe viel über sie und von ihr gelesen, höre regelmäßig ihren Podcast und schaue gerne die US Biggest Loser Staffeln. Seit 2013 ist sie wieder Mitglied im Trainerstab. Die DVD hatte ich mir schon oft angeschaut und dann endlich doch bestellt. Sie besteht aus drei Workouts, die zu je einem Level angegliedert sind. Das Programm ist ein 30-Tage Programm, bei dem man die ersten 10 Tage konsekutiv das Workout von Level 1 macht, Tag elf bis 20 das Workout Level 2 und dann bis Tag 30 das Workout Level 3. Laut Jillian kann man mit diesem Workout bis zu zehn Kilogramm verlieren. Bisher habe ich das Workout (Level 1) als Workoutalternative zu meinen anderen Workouts gemacht und nicht als volles Programm. Wer sich für das Workout interessiert, benötigt auf jeden Fall eine Yogamatte (oder Gymnastikmatte) und ein Set Kurzhanteln. Die Übungen sind definitiv fordernd und integrieren Ausdauer- mit Krafttraining.




  3. Vitalschnitten von Dr. Ritter. Dies beziehe ich in Denn's Biomarkt und sind mittlerweile eine meiner liebsten schnellen Schreibtischsnacks. Wenn der Heißhunger da ist und eine handvoll Nüsse dem kleinen Hunger nicht gerecht werden, dann darf Dr. Ritter ran!




  4. Matcha Latte. Im Februar hatte ich irgendwie das Bedürfnis auf das Matcha-Milch-Heißgetränk im Vergleich zu Matcha pur. Es gibt einfach so Phasen. Dafür habe ich meinen Matcha Schaum jetzt perfektioniert und werde dies bald mit Euch teilen :-) Auch mit den Milchalternativen habe ich kräftig herumexperimentiert: Sojamilch, Reismilch, Haselnussmilch, Mandelmich. You name it, I tried it! Ich mag's ja wenn der Milchschaum auch grün ist! Sieht doch herrlich aus, oder? 





  5. Smoothies. Auch denen bin ich im Februar wieder richtig verfallen. Zu 80 Prozent waren es grüne Smoothies, aber es gab auch ein paar Vitaminbomben aus reiner Frucht! Alles sehr lecker und ich bin jedes Mal gespannt welche Farbe bei meinen Kreationen am Ende ins Glas kommt! Einfach nur lecker und ganz nebenbei auch noch gesund. 







Der Flop:


Mein Flop des Monats war der Avocado Einkauf beim Discounter. Bislang habe ich immer auf Flugavocados gesetzt, da diese einfach reif und sofort verzehrfertig sind. Geschmacklich top und so wie ne Avocado schmecken sollte. Und ich liebe Avocados. Könnte sie wirklich täglich essen. Beim Gespräch mit einigen Freunden und Twitterer habe ich immer wieder gehört, dass die Discounter doch auch super Avocados hätten, die ebenfalls geschmacklich top sind. Ich war davon immer abgeschreckt, weil ich beim Discounter immer nur steinharte Avocados in den Händen hielt. Also gut, ich möchte ja auch immer dazulernen und hatte also bei einem Einkauf gleich zu zwei Avocados gegriffen. Diese waren zwar auch noch recht hart, aber mir wurde ja versichert, dass diese ganz schnell weich und verzehrbereit wären. Nun ließ ich die beiden ein paar Tage liegen und habe mich dann mit ordentlich Appetit auf ein Avocadobrot mit meinem Messer an der grünen Pracht zu schaffen gemacht. Was mir da entgegenblendete war der Wahnsinn. Negativ gesprochen. Quietschgelbes Fleisch und steinhart. Aber natürlich gab ich dem ganzen noch eine Chance: den Geschmackstest! Großer Fehler! Ich musste es wieder ausspucken. So muss Gift schmecken! 

Ich möchte jetzt keinesfalls alle Discounter Avocados über einen Kamm scheren, aber ich scheine dafür einfach nicht das richtige Händchen zu haben, denn ich greife grundsätzlich daneben und weiche nun wieder zu REWEs "Guter Ernte" aus. Da schmeckt Avocado wie Avocado schmecken soll. Nämlich lecker!


Dienstag, 26. Februar 2013

Die Strandfigur-Challenge #strafi50


Transformation is not five minutes from now; it's a present activity. In this moment you can make a different choice, and it's these small choices and successes that build up over time to help cultivate a healthy self-image and self esteem.

– Jillian Michaels


Die sportlichen Challenges gehen weiter. Heute berichte ich über die Strandfigur-Challenge #strafi50 zu der auch die Unterüberschrift “Wenn Männer Urlaub machen” gepasst hätte. Tja, wenn Männer zusammen in den Teneriffa-Urlaub fahren um reichlich zu sporteln (ja, Trainingscamp) und noch reichlicher Sonne zu tanken, dann kommen sie vielleicht auf so Ideen. Die beiden Daniel Düsentriebs der Strandfigur Challenge heißen Wolfgang, besser bekannt als Sporttagebuch, und Christian alias ironchrissi. 

Auf Twitter habe ich von deren Plänen gelesen und was soll ich sagen? Es passt einfach wie der Topf auf den Deckel. Warum? Weil sich am Donnerstag, also doch schon übermorgen, die Fit-im-Februar Challenge #fifeb ein Ende findet. Ich hatte vor die Fortsetzung dieser Challenge ins Leben zu rufen, doch da kamen die Urlaubsideen von Wolfgang und Christian dazwischen. Zum Glück! So muss ich mir keine Gedanken mehr machen und kann mich entspannt der Masse anschließen! Danke Euch beiden! Grandiose Idee!

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Wolfgang hat die Challenge auf seinem Blog Sporttagebuch bestens erklärt. Wäre das nicht auch was für Euch? Aktuell liegt zwar noch der Schnee auf den Straßen (zumindest auf der vor meinem Fenster) und es ist auch noch bitterkalt, aber wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir doch alle genau, dass es nicht mehr lange dauert bis der Frühling kommt. Und danach kommt meines Wissens auch gleich der Sommer. 
Heißt im Umkehrschluss: Schöne, schlanke Beine wollen unter dem Rock hervorblitzen und auch die Arme möchten eine leichte muskulöse Definition in den ärmellosen Tops zum Vorschein bringen. Alle mitlesenden Männer dürfen jetzt die "schönen, schlanken Beine" gegen "ordentlich muskulöse Waden und Oberschenkel" eintauschen und die "Röcke" gegen "Shorts"! Kurzum: im Sommer 2013 wollen wir körperlich in besserer Form sein als im Vorjahr. Und das kriegen wir auch hin!

Die Strandfigur-Challenge, kurz #strafi50, ist genau dafür gemacht. In 50 Tagen der Strandfigur näher zukommen. Der Rahmen ist damit definiert, den Rest dürft ihr selbst bestimmen. Ihr macht Eure Regeln, denn jeder hat eigene Bedürfnisse und Zielwünsche.

Ich führe meine #fifeb Regeln weiter und erweitere diese auf 50 Tage. Kurzum bedeutet das (für mich):
  • Jeden Tag ein Workout meiner Wahl sowie einen Ruhetag. Je nach Situation kann dies bei Gelegenheit auch auf zwei Ruhetage ausgedehnt werden (ich höre auf meine Körper)
  • Zuckerkonsum so weit wie möglich einschränken. Ich möchte hier kein Verbot aussprechen, weil das für mich (leider) immer kontraproduktiv ist.
  • Eat as clean as possible. Ich habe in letzter Zeit immer mehr neue Rezepte ausprobiert und bleibe hier am Ball! Basis ist für mich weiterhin die Eat Clean Diet von Tosca Reno.
  • Eine komplette Detox Woche.
  • Einen reinen Safttag. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren.
  • Run Forrest Run. Sobald die Temperaturen angenehmer sind, wird auch wieder gelaufen.
  • [30 Day Shred]. Ich setze es bewusst in Klammern, da ich gerne das 30 Day Shred von Jillian Michaels durchziehen möchte. Problem ist nur, dass mir recht schnell langweilig wird, wenn ich immer denselben Trainer vor mir sehe und wenn ich 10 Tage am Stück das selbe Workout machen muss. Aber vielleicht ist es ja dieses Mal besser? Ich versuch’s einfach und guck’ was daraus wird!

Ab 1. März geht es daher für mich direkt von der #fifeb in die #strafi50 über. Am 19. April ist somit der letzte Tag der #strafi50. Ich bin gespannt was mich dann erwarten wird. Ich werde das Ganze auch dokumentieren...aber für mich und nicht für die Menschheit :-) 

Seid ihr dabei? Für die Challenge werdet ihr bei mir sicher oft die Twitterabkürzung #strafi50 lesen, die ihr natürlich auch gerne auf Facebook, Twitter oder Eurem Blog verwenden dürft! The more, the merrier! Je mehr, desto besser! In der Gruppe sportelt es sich einfach besser und ich habe mich während der #fifeb schon öfters von anderen inspirieren lassen. Es erzeugt einen leichten Druck am Ball zu bleiben! Und so soll es auch sein. Wer hat Lust mitzumachen?


Montag, 18. Februar 2013

Die #fifeb | Es ist Halbzeit!


Jeder Tag ist ein neuer Anfang.

– George Eliot


Heute schreiben wir schon den achzehnten Tag im Februar und damit haben wir die Halbzeit der Fitness Challenge #fifeb (Fit im Februar) schon zu mehr als die Hälfte geschafft! Ich kann es selbst kaum glauben!

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Daher möchte ich heute kurz erzählen, wie es mir dabei bislang erging. Die erste Woche lief richtig gut. Ich hatte jeden Tag genügend Motivation ein Workout zu absolvieren und meinen Active Rest Day einzuhalten. Ein ganz großes Dankeschön geht daher auch an die #fifeb Twitter- und Facebookgemeinschaft, die sich gegenseitig erfolgreich motiviert. Es ist einfach schön zu sehen, dass wir alle gemeinsam dem Schweinehund keine Chance lassen und unser Vorhaben den Februar zum kürzesten und fittesten Monat zu machen, in die Tat umsetzen. Yeah! Der Rückhalt ist einfach nur toll! Danke Euch!

Ich habe festgestellt, dass ich doch eher der abwechslungsreiche Typ bin und es für mich mit mehr Freude verbunden ist, jeden Tag ein anderes Workout zu machen und auch einen anderen Workoutstil (also mal Zumba, mal HIIT, mal Gewichte, etc.). So wird es mir nicht langweilig. Was ich auch festgestellt habe ist, dass mir mein Körper oft schon während des Tages signalisiert hat, welches Workout an diesem Tag angebracht ist. Und diesem Körpergefühl habe ich auch nachgegeben. Gerade in der ersten Woche hatte ich gleich zwei Mal das Bedürfnis nach einem rhytmischen Workout, sodass es einmal HipHop und einmal Zumba war. [alles zu Hause in der Wohlfühloase Wohnzimmer…haha]

In Woche zwei sah das Ganze dann etwas anders aus. Ich war gezwungen mehr Active Rest Days einzuplanen um meinem Wohlbefinden Gehör zu verschaffen. Ich kann sagen, dass es nicht der Schweinehund war, der mich vom Workout abgehalten hat, sondern ganz klare Körpersignale. Ich gebe aber auch zu, dass mich das genervt hat. Ich habe zwar deutlich gespürt, dass ich kein Workout machen kann, sondern wirklich Ruhe benötige (wer mir auf Twitter folgt hat öfter lesen können, dass ich gerade locker 8-9 Stunden Schlaf unter der Woche benötige was eine kleine Herausforderung ist, wenn man wie ich um halb sechs morgens aufsteht). Ich habe mich dennoch ein paar Tage über meinen Körper geärgert, denn ich wollte doch die #fifeb nach Plan abschließen (1 Active Rest Day pro Woche, max. 2) und mir selbst beweisen, dass ich es kann. Bei 3 Active Rest Days habe ich mich als Versager gefühlt. Dabei wollte ich mir doch selbst ein Vorbild sein und Euch natürlich auch. 

Doch was bringt mir diese mentale Kritik am Selbst? Gar nichts. Es macht es nicht besser. Es macht es eher schlimmer! Wenn ich negative Gedanken über mich selbst habe, dann wird es schwer wieder einzusteigen. Als ich das begriffen habe, und diese Auszeit einfach angenommen habe, dass es so sein sollte und ich meinen Körper ja auch nicht mit einem Schalter auf “aktiv” und “leistungsfähig” stellen kann, ging es besser. So bin ich am Valentinstag wieder in den Workoutmodus eingestiegen und mein Körper hat mir gezeigt, dass er wieder mitmachen kann. Trotz einiger sehr anstrengenden Workouts in Woche zwei, bin ich überrascht, dass sich mein Muskelkater verändert hat. Er ist zwar da, und ich spüre ihn auch bei einigen Körperbewegungen (z.B. die Bauchmuskeln beim Niesen) aber es schränkt mich nicht in meinen alltäglichen Bewegungen ein. Sicher kennt ihr auch das Gefühl, wenn man kaum die Treppe hoch oder runter kommt vor lauter Beinmuskelkater! Ich spüre es zwar beim Treppensteigen, aber es ist keine Qual, wenn ich mal ein Stockwerk höher oder tiefer muss.

So sah das Ganze also in Bildern aus:

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Wobei es schon auch noch ein paar andere Workouts waren, aber ich habe nicht überall und bei allem fotografiert :-) 

Heute starten wir dann also schon in Woche drei (naja, theoretisch sind wir schon in Woche drei, da der 1. Februar ein Freitag war, aber ich rechne lieber mit vollen Wochen ab montags). Wie läuft es bei Euch? Seid ihr zufrieden oder hattet auch ihr einen mentalen Durchhänger?