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Freitag, 11. Oktober 2013

Gastbeitrag: Mein Langzeit-Handy-Sabbatical


Wir schätzen nicht was wir haben, bis es weg ist. So ist die Freiheit. Sie ist wie Luft. Wenn man sie hat, dann bemerkt man sie nicht.


– Boris Jelzin


Heute erwartet Euch ein inspirierender Gastbeitrag meiner Leserin Jeanine. Sie ist Mama einer kleinen Tochter und von Beruf Marketingfachkauffrau. Sie schreibt normalerweise aus ihrem Homeoffice Texte für die Möbelbranche. Seit drei Monaten verzichtet Sie auf ihr Handy. Wenn ihr wissen wollt wie es dazu kam und welche Freiheiten Jeanine dadurch gewonnen hat, dann lest weiter.

 
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Mit 16 kaufte ich das erste Handy. Heimlich natürlich. Im Zimmer in der Souterrainwohnung meines Elternhauses konnte ich es nur am linken äußeren Eck des Fensters nutzen. Jede SMS, jeder Anruf – ich war so stolz darauf endlich auf einer eigenen Nummer erreichbar zu sein. Mein Handy und ich waren jahrelang ein Topteam. Im Beruf besonders und mindestens genauso wichtig war mir diese stete Erreichbarkeit im Privatbereich.

15 Jahre später, nach etwas genauso viel Tausend SMSen und wer weiß wie vielen Telefonminuten, entscheide ich mich gegen mein Handy. …
...Mein Smartphone begann „zu spinnen“. Die Software lud nicht, ich konnte nicht auf gängige Nachrichtenprogramme zurück greifen. On top konnte ich das Gerät auf 100 Prozent Akkuvolumen laden und binnen zwei Minuten mit einem einfachen Telefonat wieder entladen. …
Seit drei Monaten läuft nun der Reklamationsprozess mit dem Hersteller und einem Servicedienstleister desgleichen, der mich schon viele graue Haare und vor allem: wertvolle Zeit gekostet hat.
Doch auch etwas Positives sprang für mich heraus. Etwas immaterielles. Nämlich: Verbindlichkeit. Achtsamkeit. Wichtigkeit. Zeit – Wertzeit. 

Nach wenigen Wochen hatte ich mich daran gewöhnt, nicht mehr auf dem Spielplatz geschäftliche Gespräche zu führen. Nicht mehr den Drang zu verspüren, jedes Foto, das ich von meiner Tochter geschossen hatte, direkt weiter zu schicken und mich ganz nebenbei über eine schlechte Internetverbindung zu ärgern. Zu Hause nicht mehr ständig auf das Gerät zu schauen, um sicherzustellen, dass ich auch nichts wichtiges verpasse. Treffen nicht mehr unflexibel und unverbindlich zu vereinbaren und das gewohnte „wir können uns ja zusammentelefonieren“ am Gesprächsende zu vermerken.

Ich bin ruhiger geworden. Konzentriere mich auf das Wesentliche und bin von Zeit zu Zeit geschockt darüber, welche Macht das Handy über einen jeden von uns hat. Ist Macht ein zu hartes Wort? Beobachte Dich doch einfach selbst: wie oft holst Du innerhalb eines Treffens mit Deinen Freunden Dein Handy aus der Tasche. Wie oft checkst Du Nachrichten und Anrufe. Wie oft loggst Du Dich ins Internet ein oder wie selbstverständlich ist eine Internetflat für Dich geworden? … Wie viel ist uns unser Gegenüber wert, wenn es so selbstverständlich geworden ist, ganz multi-tasking-like, alle anderen Alltäglichkeiten des Lebens, by the way, mit zu erledigen?

Nun, flexibel bleibe ich. Innerhalb eines Rahmens, den ich mir und den Menschen die mir wichtig sind einräume. Verbindlicher bin ich geworden. Eine Verspätung von mehr als 10 Minuten ist nun nicht mehr aus Luxusgründen drin. Multi-Tasking kann ich. Dennoch genieße ich es, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Erreichbar bleibe ich. Festnetz, E-Mail und Facebook tun mir hier gute Dienste. Organisiert bin ich mehr denn je. Nummern muss ich mir merken, Zeit genau planen. Persönlicher ist es geworden: man redet mit mir und schreibt mir keine übereilten Nachrichten mehr. Ich erfahre so viel mehr, weil ich direkt nachfragen kann und Antworten erhalte.

Notfälle. Ja, ich finde, es gibt Gelegenheiten in denen auch ich auf ein Handy nicht verzichten möchte. Auch wenn die einzige Autopanne die ich bisher hatte, mitten im Wald passierte und ich doch auf eine fremde Autofahrerin angewiesen war, die bei nächster Gelegenheit einen Anruf für mich tätigte.
Das Handy meines Mannes wird mich also begleiten – im Auto – für den Notfall. Aber sollte an der Kasse neben mir ein Klingeln ertönen, so kann ich ganz beruhigt meine überbeladenen Arme ruhen lassen. Mein Handy verweilt in Frieden, …








Freitag, 27. September 2013

Kurzurlaub vom Alltag

Lerne loszulassen. Das ist der Schlüssel zum Glück.


– Buddha




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Loslassen kann von Zeit zu Zeit verdammt schwer sein. Nämlich dann, wenn man gefühlte hunderte von Punkten auf der ToDo Liste stehen hat, rechts das Telefon klingelt und links die Kollegen schon mit ner dringenden Frage am Schreibtisch Schlange stehen. Und dann sind da noch unzählige E-Mails, die es zu beantworten gilt, die Hausarbeit wartet unter anderem mit Wäschebergen auf einen und es gibt noch zig andere Dinge, die es abzuarbeiten gilt. Mütter haben dann noch die Herausforderung das Familienmanagement zu übernehmen und sich um den Nachwuchs mit all deren Terminen, Wünschen und Nöten zu kümmern. Wenn ich mir vorstelle, dass das noch irgendwann zusätzlich auf meinem Teller landen wird, dann wird mir schlecht. Andererseits weiß ich auch, dass sich dann andere Lebensbereiche ändern werden, sodass es sich alles einpendeln wird.

Egal wo man manchmal stehen mag, welche Situationen einen in diese Stresssituation versetzen, es gibt sie auf jeden Fall immer, diese “heißen Phasen”. Und genau in diesen Situationen, kann man sich ganz schnell auf Erholung runterfahren. Ohne weit fahren zu müssen. Man kann es kaum glauben, aber das geht wirklich. Dazu gibt es natürlich unzählige Varianten, aber ich spreche heute von einer Wellnessstunde. Ich habe mir diese gestern in Form eines Kosmetiktermins gegönnt. Egal wie gestresst ich da auch ankommen mag, nach anderthalb Stunden bin ich innerlich ein geruhter Mensch. Und äußerlich ein gut gepflegter.

Dieser Termin ist immer wieder fester Bestandteil meines Kalenders und tut mir unglaublich gut. Meine Kosmetikerin des Vertrauen ist zum einen eine wahnsinnig liebenswerte Person, bei der ich mich sehr wohl fühle und zum anderen hat sie ihr kleines Studio, das sie alleine betreibt, wundervoll liebevoll eingerichtet. Bei jedem Besuch erwartet mich eine kleine Ruhe-Oase mit Wellnessklängen im Hintergrund. Ich buche immer eine klassische Kosmetikbehandlung (Reinigung, Peeling, Wasserdampf, Maske, Ampulle) zusammen mit der Augenbrauenkorrektur und dem Wimpern- und Augenbrauenfärben. Was aber den wirklichen Unterschied macht und für mich die richtige Entspannung ausmacht, ist die Gesichtsmassage. Meine Kosmetikerin massiert nicht nur die Gesichtspartien, sondern auch das Dekolleté, die Schultern und den Nacken. Und genau an diesem Punkt merke ich regelrecht wie es bei mir innerlich einen Ruck macht. Ich liege da auf der mit weißem Frottee überzogenen Kosmetikliege, meine Augen sind geschlossen, die sanfte Entspannungsmusik erfüllt den ganzen Raum und ich bin in einer flauschigen Kuscheldecke eingewickelt. Mit der Mischung aus Weizenkeim- und Arganöl massiert sie meine Schultern und dann passiert der Ruck: ihre Hände wandern von meinem Nacken aufwärts Richtung Ohren und dann spüre ich nur wie sich mein Nacken streckt. Sie hat meinen Kopf fest in den Händen und es dehnt sich alles. Im ersten Moment ist es ein komisches Gefühl, doch sobald die Dehnung nachlässt, ist man eine andere Person. Und das in wenigen Sekunden. Spätestens dann bin ich “angekommen”. Spätestens dann verstummt das Kopfkino. Und ich sinke immer tiefer in den Stuhl. Und genau das ist es was den Kurzurlaub vom Alltag ausmacht.

Und heute, einen Tag später, spüre ich noch immer die Nachwirkungen. Klar, meine Haut ist prall und unglaublich samtig weich, gut durchfeuchtet und richtig frisch, noch immer spüre ich die Behandlung. Aber auch der innerliche Frieden hält noch an. Obwohl ich noch immer die gleiche ToDo Liste vor mir habe, die gestern auch schon da war. Egal. Ich schaffe was ich schaffe und was ich nicht schaffe, versuche ich morgen von Neuem.


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Es gibt unwahrscheinlich viele Frauen, die noch nie diese Erfahrung gemacht haben. Die vielleicht gar nicht wissen, was ihnen entgeht. Und die vielleicht auch gar nicht wissen wo sie anfangen sollen. Und eine Kosmetikbehandlung ist natürlich auch was für die Männer. Die meisten trauen sich nicht, weil sie mit “Kosmetikbehandlung” automatisch “Make-up” verbinden. Das hat damit gar nichts zu tun. Es geht darum die Haut zu pflegen, auszureinigen und der Haut eine Regeneration zu verschaffen. Und das können und dürfen Frauen und Männer tun.

Bei einer Kosmetikerin verhält es sich ähnlich wie bei einem Facharzt: man findet sie am Besten über eine Empfehlung einer Person, der man vertraut. So, manchmal steht die aber nicht zur Verfügung. Was dann?


Version 1 | Suche nach Pflegelinie
Wenn ihr schon eine bestimmte Produktlinie wisst, mit der ihr eine Behandlung wollt bzw. wo ihr wisst, dass diese Eure Haut gut verträgt, dann könnt ihr online nach Kosmetikstudios in Eurer Umgebung suchen, die mit diesen Produkten arbeiten. Ob das die klassische Produktlinie ist oder eine Naturkosmetiklinie, es gibt für alles die passende Kosmetikerin. Es gibt viele gute Pflegelinien, daher tue ich mir schwer eine zu empfehlen. Schließlich ist jede Haut anders. Da ich aber immer wieder danach gefragt werde, mache ich kein Geheimnis daraus, dass ich bereits seit über 15 Jahren mein Herz und mein Vertrauen den Pflegeprodukten von Dr. Grandel schenke. Ich bin damit sehr zufrieden und nutze diese täglich. Als Augenmake-up Entferne nutze ich aktuell die Version von Mary Kay (ebenfalls gute Produkte, die ich sehr schätze) und als Augen-Creme liebe ich “The Eye Balm Intense” von La Mer, das ich mir ab und an gönne (ich sage bewusst gönne, denn es ist ein Luxusprodukt, allerdings sehr ergiebig). In der Zwischenzeit nutze ich auch die Augencremes von Dr. Grandel. 

Es gibt unglaublich viele gute Linien und ich kenne bei Weitem nicht alle, kann aber Thalgo, Maria Galland und natürlich Dr. Grandel oder La Mer aus eigener Erfahrung empfehlen. Denn ich gönne mir ab und an auch mal im Urlaub – weg von zu Hause – eine Kosmetikbehandlung und konnte so auch schon andere Linien ausprobieren.


Version 2 | Direkte Suche im Umkreis
Wenn ihr nicht wisst was Eurer Haut gut tut, ihr keine Empfehlung für eine Kosmetikerin in der Tasche habt, dann könnt ihr einfach mal in Eurer Umgebung Ausschau halten. In fast jeder Stadt gibt es eine Kosmetikerin. Wer sich aber schwer tut oder wem die Auswahl zu groß ist, dem würde ich empfehlen, direkt in ein Spa eines Hotels zu gehen. Sicherlich gibt es auch in Eurer Umgebung ein Hotel (meist mit Sternen ausgezeichnet), das einen Spa-Bereich für seine Besucher anbietet. Dort findest man auch in der Regel einen Saunabereich vor. Die Spas sind selten nur für Hotelgäste sondern eben auch für Tagesgäste. Das heißt nicht, dass ihr den ganzen Tag dort verbringen müsst (könnt ihr natürlich gerne für noch mehr Entspannung) sondern auch einzelne Behandlungen buchen könnt. Und voilá: schon habt ihr eine Termin. Im Spaß ist man immer gut aufgehoben.



Meine Empfehlung ist: bucht auf jeden Fall eine Gesichtsbehandlung MIT Gesichtsmassage. Ich persönliche empfinde das als den Schlüssel zur Entspannung! Und ist für mich der Inbegriff eines Kurzurlaubs im Alltag.


P.S.: Die Fotos habe ich gestern bei meiner Kosmetikerin gemacht. Danke dafür! 

Mittwoch, 18. September 2013

Ist das schon der Herbstblues?


Mach das Beste aus Dir. Etwas Besseres kannst Du nicht tun.


– Ralph Waldo Emerson


Mein Blick aus dem Fenster bot mir gestern eine eintönige graue Himmelsdecke. Die hatte sogar etwas von Sichtbeton. Kein Wölkchen war zu erkennen, kein noch so kleiner Riss wo sich die Sonne hätte durchwagen können, nichts. Und heute? Wenn ich links aus meinem Fenster schaue, dann sehe ich immer noch grau. Aber heute ist es ein lebendiges Grau. Denn es sind ganz viele Wolken, die alle irgendwie miteinander verbunden sind, die aber ziehen. Es ist Bewegung drin. Hinter den Wolken ist jedoch immer noch grau. Grau zieht über grau. So könnte man das wohl betiteln wenn es ein Kunstwerk wäre. 
Und die letzten 5 Tage war es nicht anders. Dazu kommen regelmäßige Regenschauer, die heute sogar den Herbstkumpel namens Wind durch die Stadt zogen. Kurzum: es ist Herbst. Zumindest ist es Herbstwetter. Was optisch jedoch noch nicht in den Herbst passt, sind die satt-grünen Wiesen, die blühenden Rosenbüsche und die beblätterten Bäume. Wobei ich da auch schon erkennen kann, dass manche Bäume schon eine leichte Färbung annehmen.

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Und kaum ist es eine Woche Herbstwetter, verändert sich schon das Umfeld. Geht Euch das auch so? Auf einmal hört man es überall husten oder schniefen, die Kollegen beklagen sich morgens nicht mehr aus dem Bett zu kommen und die Laune sinkt bei vielen. Wie kann das denn bitte schon noch einer Woche sein? Ist das nicht ein bisschen früh? Die Winterdepression ist uns allen ein Begriff, aber gibt es auch schon einen Herbstblues? Oder fängt damit etwa schon alles an? Vom Herbstblues direkt in die Winterdepression? Nein, danke!

Daher gebe ich heute ein paar Tipps, wie man dem Herbstblues entkommen kann beziehungsweise sich die Übergangszeit angenehmer gestaltet.
  1. Farbe. Bei dem Regenwetter (während ich diesen Blogbeitrag tippe, schüttet es wirklich aus Kübeln) hilft nur eins: Farbe. Macht’s Euch einfach bunt!
    …bunte Gummistiefel für den Spaziergang im Regen (z.B. diese oder diese oder das Pünktchenmodell)
    …einen farbigen Regenschirm (z.B. dieser in türkis, in apfelgrün, oder der XXL-Regenbogenschirm oder der coole Sky-Regenschirm aus dem MoMa)
    …knallfarbige Post-its im Büro machen sofort gute Laune
    …farbenfrohe Schals
    …bunte Jacken und Mäntel (ich kaufe mir jeden Winter einen Mantel in einer knalligen Farbe)

  2. Tageslicht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich Tageslicht positiv auf unsere Stimmung auswirkt. Dazu gibt es zahlreiche Studien. Daher nichts wie raus an die frische Luft. Noch kann man abends eine Runde drehen (solange es um 17 Uhr noch nicht dunkel ist) oder man verlegt die Mittagspause ins Freie. Das kann man auch direkt mit dem Mittagessen verbinden. Entweder schon morgens vor der Arbeit ein lecker belegtes Brot mitnehmen, einen grünen Smoothie oder wonach Euch auch immer der Sinn steht. Hauptsache man braucht nicht Messer und Gabel zum Essen. So kann man Essen und nebenher spazieren gehen. Je nachdem wie es in den persönlichen Tagesplan passt. Alternativ gibt es Tageslichtlampen, die auch in der klinischen Lichttherapie verwendet werden. Diese Methode ist ein Klassiker in der Therapie von Depressionen oder Burn-out und gehörte auch zum Therapieplan in meiner Burn-out Klinik. Ganz wichtig: die Lampe sollte 10 000 Lux haben. Der Markt bietet hier viel an. Grundsätzlich sei gesagt, dass man sich als Laie natürlich nicht einfach so eine Lampe kaufen sollte, sondern es mit dem Arzt absprechen sollte. Es gibt auch viele Ärzte und Therapiezentren, die Lichttherapie anbieten. Einfach mal ausprobieren, wenn man das Gefühl hat, dass man zu wenig Tageslicht abbekommt.

  3. Gesunde Ernährung. Ein alter Hut. Aber es gehört nun einmal auch dazu: wer sich vital fühlen möchte, sollte sich auch so ernähren, denn “Du bist was Du isst”. Viel frisches Obst und Gemüse, ob roh, gemixt, püriert, gepresst, gedünstet oder gebraten ist völlig egal. Hauptsache ihr bekommt (im Idealfall) fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Oft liest man von drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Oder heute so und morgen so. Wer frisches isst, fühlt sich frisch. Und nur das zählt.

  4. Auszeiten. Bei mir heißt das immer gerne “ICH-ZEIT”. Gerade wenn die Stimmung abzusinken droht, darf man sich selbst Freude schenken. Das ist das “bunte” für die Seele. Ob lesend vor dem Kamin, eingekuschelt auf dem Sofa mit Kerzenlicht und einer wärmenden Tasse Tee, eingesunken im Schaumbad, abzappelnd zu lauter Musik, schwitzend in der Sauna, entspannt bei der Massage, strickend im Wohnzimmer, experimentierfreudig in der Küche, sportlich aktiv oder was auch immer. Wichtig ist nur, es auch zu tun. Und sich damit innerlich etwas Buntes zu schenken.

  5. Freunde. Bei der Nummer 4 ging es darum Zeit für sich alleine zu haben und sich Freuden zu schenken. Das geht natürlich nicht nur alleine, sondern auch zu zweit, dritt, viert und so weiter. Wie wäre es mit einem Raclette-Abend mit Freunden, einem Spieleabend, einen Besuch im Theater oder eine Komödie im Kino? Hauptsache es macht Freu(n)de!

  6. Verrücktheit. Spaß macht auch alles, was ein bisschen verrückt ist. Zumindest empfindet man das so als Erwachsener. In Kinderaugen ist es nämlich ganz und gar nicht verrückt. Wie wäre es mal damit mit Acrylfarben und Pinseln eine Leinwand vollzuklecksen? Oder mit dem Partner eine Kissenschlacht zu veranstalten? Oder barfuß über das nasse Gras zu laufen? Oder Slime ans Fenster zu werfen (kennt ihr den noch?)? Bunten Slime gibt’s z.B. hier.

  7. Kreislauf anregen.  Ebenfalls ein alter Hut, aber er hilft. Wechselduschen am Morgen sind hier immer gerne erwähnt oder auch die Trockenbürstenmassage. Denn wenn der Körper wach wird, wird der Geist auch wach. Wer zu den Abendduschern gehört und morgens trotzdem gerne den Frischekick möchte, kann auch ein Wechselfußbad nehmen. Einfach die Beine in die Badewanne stellen (geht auch in der Dusche) und im Wechsel kalt und warm abbrausen.

    Und als letzter Tipp: Lachen! Wer viel zu lachen hat, der hat automatisch gute Laune. 

    Oder kurz und knapp: halte es wie Pippi Langstrumpf und mach Dir die Welt, wie sie Dir gefällt!






Mittwoch, 30. Januar 2013

Fröhlicher Badespaß dank LUSH


In einer guten Wohnung ist die Badewanne der Balkon des Winters.

– Unbekannt



Seit Wochen zwitschern einige Twitterer von den tollen Schaumbädern der Firma Lush. Allein vom Lesen habe ich richtig Lust bekommen mich auch einmal in ein Lush-Badevergnügen zu stürzen – mit mächtig Schaum natürlich. Das Kind in mir möchte ja auch seinen Spaß haben! Da es bei mir in der direkten Umgebung jedoch keinen Lush-Shop gibt, war es zunächst kein Thema mich mit dem Badezusatz einzudecken.

Tja, und wie es dann so ist, habe ich eine Onlinebestellung bei einem ganz anderen Unternehmen getätigt und als Dankeschön durfte ich mir einen Gutschein aus einer Liste anderer Webshop aussuchen. Und tadaa…eine Option war ein Gutschein über die Versandkosten bei einer Lush-Onlinebestellung. Der Rest der Geschichte dürfte klar sein…

Das Konzept von Lush ist ebenfalls erwähnenswert. Der Kosmetikshop ist seit 1995 am Markt und aus keiner größeren Stadt mehr wegzudenken. Allein wenn man nur an einem Ladengeschäft vorbeiläuft, zieht einen der Duft förmlich ins Innere.

Das Markenversprechen von Lush:
“Wir verwenden nur die besten ätherischen Öle (das spürt man), frisches Obst und Gemüse (das spürt man), die besten kaltgepressten Öle (das spürt man auch) und wir nehmen die Umwelt und die Tiere sehr ernst (das spürt man nicht, aber es ist uns sehr wichtig)”. Daher sind die meisten Produkte auch vegan. Im Onlineshop ist auch jedes Produkt gekennzeichnet, sodass ihr gleich wisst, was ihr da eigentlich kauft.


Apropos kaufen, folgende Erstbestellung habe ich mir gegönnt:
  • Amandopondo {Schaumbad}: ein Rosen-Zitronen-Schaumbad [mittig, mit Röschen]
  • The Comforter {Schaumbad}: mit fruchtigen Johannisbeerduft [vorne links im Bild]
  • Yuzu & Cocoa {Schaumölbad}: mit tropischem Duft von Kokosnuss [hinten rechts]
  • Butterball {Badekugel}: mit Vanilleduft [hinten links]

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Lush unterscheidet bei den Badezusätzen in vier Kategorien: Schaumbad, Schaumölbad, Ölbad und Badekugeln. Die meisten Badezusätze sind in gepresster Form und lassen sich wunderbar halbieren. Somit könnt ihr mehrere Vollbäder nehmen. Der Comforter ist riesig und kann sogar geviertelt werden. Wie ihr sehen könnt, probiere ich jetzt erst einmal drei Kategorien der vier aus. Denn Ölbäder habe ich mehr als genügend daheim…ich könnte einen zweiten Tetesept-Handel aufmachen (das sind aber auch tolle Badezusätze).

Ausprobiert habe ich bereits The Comforter und Yuzu & Cocoa. Beide haben sich ganz leicht teilen lassen und ins laufende Wasser “reinbröseln” lassen. The Comforter hat mein Badewasser herrlich rosa verfärbt. Aber seht selbst in dem Bild oben! Da möchte man doch direkt wieder in die Wanne hüpfen!

Auf dem Bild seht ihr noch vorne rechts neben dem Comforter die Duschseife King of Skins. Da ich im Winter mit sehr trockener Haut zu kämpfen habe, vor allem an den Schienbeinen, wollte ich die Körperbutter mit Hafermilch, frischen Bio-Bananen, Mandel- und Jojobaöl und Sandelholzöl ausprobieren. Wenn ich davon überzeugt bin, werde ich darüber noch einmal gesondert berichten.

Wie sieht es bei Euch aus? Seid ihr LUSH bereits verfallen oder wollt ihr die Produkte auch mal ausprobieren? 

Donnerstag, 3. Januar 2013

Inspiration für 2013


Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

– John Sedges


Auf Facebook bin ich auf diese wunderbare Auflistung gestoßen (Quelle: A Tribute to Stephen Covey) und habe diese bereits auf der HappyIch Facebook-Seite geteilt (sollte Euch die Seite HappyIch noch nicht gefallen, dann aber schnellstens nachholen…hier gibt es immer wieder kleine Inspirationen, die es nicht in den Blog schaffen und dennoch lesenswert sind).


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Sie waren direkt Inspiration für mich und passen einfach wunderbar zu einem neuen Jahr. Hier in meiner eigenen freien Übersetzung noch einmal kurz zusammengefasst und mit meinem Senf verfeinert.


1. Schließe Frieden mit Deiner Vergangenheit. Um in der Gegenwart Dein volles Potential ausschöpfen zu können, solltest Du alles Altes hinter Dir lassen. Wenn es zu viel Platz in der Gegenwart einnimmt, gibt es keinen Platz mehr fürs Jetzt. Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, dass auch das für mich teilweise sehr schwer ist. Es gibt Verletzungen aus der Vergangenheit, die auch in der Gegenwart noch stark schmerzen. Und manchmal braucht es einfach mehr Zeit. Siehe auch Punkt 3. Dennoch kann man mit Schmerzen aus der Vergangenheit im Jetzt leben und dieses zum Besten machen. Auch wenn man etwas Wichtiges verloren hat, darf man im Heute leben und lachen. Mit der Vergangenheit Frieden schließen ist nicht damit gleichgesetzt es zu vergessen oder gar aus dem Leben zu streichen. Es wird immer Teil Deines Lebens bleiben….aber friedvoll.

2. Was andere von Dir denken kann Dir egal sein. Denn Du bist Schöpfer Deiner eigenen Gedanken. Was Du über Dich denkst, ist was Dir widerfährt. Nur positive Gedanken formen eine positive Gegenwart und Zukunft.

3. Die Zeit heilt fast alle Wunden. Aber gib dem ganzen Zeit. Manchmal auch viel Zeit. Der Schmerz wird im Laufe der Zeit abnehmen. Auch emotionale Wunden heilen. Die Narben werden für immer bleiben, denn sie erzählen unsere Geschichte und gehören zu unserem Buch des Lebens. Und sie machen uns stärker!

4. Nur Du bist der Schlüssel zu Deinem eigenen Glück – kein anderer. Es gibt viele Dinge im Außen, die einen kurzzeitig glücklich machen. Doch langfristig liegt Dein Glück in Dir selbst, in Deinem Herzen. Gestalte Dir Deinen Tag wie es Dir gefällt. Tue Dir Gutes. Sorge gut für Dich und es wird Dir gut gehen. Höre nach innen und höre was Dir die Stimme Deines Herzens sagt, was Dir Dein Körper sagt und handle danach. Nimm Dir Zeit für Dich, Deine ICH-ZEIT und genieße Dein inneres Wohlbefinden. Wenn Du nur im Außen nach Glück suchst, wirst Du nicht fündig werden.

5. Vergleiche Dein Leben nicht mit dem anderer. Wer weiß was die anderen noch alles an Ballast im Gepäck haben. Wir kennen deren Geschichte nicht und auch nicht deren Fähigkeiten damit umzugehen. Wir stecken in unseren Schuhen und nicht in denen der anderen. Man kann natürlich gerne das ein oder andere als Inspiration für sich selbst nehmen (das tue ich auch), aber man sollte immer nachprüfen ob das auch zu einem selbst passt und es sich stimmig und gut anfühlt. Alle Tipps, die ich in diesem Blog gebe sind meine persönlichen Erfahrungen und funktionieren für mich. Vielleicht funktionieren sie auch für Dich in genau derselben Form oder in einer veränderten Form und vielleicht funktionieren sie auch gar nicht, weil Du in einem ganz anderen Leben steckst.

6. Denk nicht zu viel nach. Es ist absolut in Ordnung nicht auf jede Frage eine Antwort zu haben. Manchmal gibt es keine Antwort. Es gab auch nie eine. Und es wird auch keine geben. Fertig. Aus. Das ist die Antwort.

7. Lächle. Du hast nicht alle Probleme, die die Welt zur Verfügung hat auf Deinem Teller. Ein Lächeln kann das dunkelste Dunkel erhellen und Deinen Tag beflügeln. Schenke Dir ein Lächeln, schenke einem Fremden ein Lächeln. Es könnte das einzige sein, das ihm den ganzen Tag geschenkt wird und es könnte auch seinen Tag zu einem besseren machen. Also worauf wartest Du noch? Lächle!


Umsetzungsidee: Du kannst Dir einfach für die nächsten Tage jeden Tag einen Punkt vornehmen und diesen in Deinen Tag integrieren. Viel Spaß damit!



Mittwoch, 28. November 2012

Der eigene Adventskalender | Für mehr ICH-ZEIT

Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente,
und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

– Sarah Bernhardt


In wenigen Tagen verabschiedet sich der November und übergibt den Staffelstab an den Dezember. Endspurt für 2012. Da ich nicht nur Blogger sondern auch Blogleser bin, durfte ich gestern über einen fantastischen Blogpost stolpern (ja, ich sage mit Absicht fantastisch, denn ich finde die Idee grandios). Meine liebe Bloggerkollegin Kristin von Selbstbewusstleben hat eine wunderbare Idee veröffentlicht: den eigenen persönlichen Adventskalender (zum Artikel einfach klicken). Genau, nicht den Adventskalender für die Kinder, Nichten, Neffen, Patenkinder, Partner, etc. sondern für einen selbst. Fürs ICH. Sich jeden Tag aufs Neue beschenken. Sich täglich etwas Gutes tun. Vielleicht auch etwas, was man schon immer ausprobieren wollte, aber noch nicht gemacht hat. Die ICH-ZEIT in Kalenderform – sozusagen.


Kristins Blogpost bei www.selbstbewusstleben.com

Ich fand die Idee so klasse, dass ich kurz darauf gleich in den Keller gestiefelt bin und einen alten Adventskalender aus dem Weihnachtskarton geholt habe. Er ist von Philippi Design,  hat 24 Kästchen zum Befüllen und ist perfekt für kleine Botschaften an mich selbst. Diesen hatte ich vor vielen Jahren (ich tippe mal auf sechs Jahre) beim Versand Impressionen erstanden (wo er leider nicht mehr erhätlich ist, aber andere schöne Kalender….den Adventskalender in Kranzform finde ich super!). Meinen Adventskalender gibt es aber aktuell auch bei Otto oder natürlich bei meinem Liebling Amazon zu kaufen.




Wie geht’s also weiter? Ich werde den Kalender, wie von Kristin vorgeschlagen, für meine täglichen ICH-ZEITen nutzen. Der Kalender steht schon auf dem Esszimmtertisch und ich habe mich gestern Abend gleich hingesetzt und mir überlegt was es denn gibt, was ich schon lange machen möchte und sich gut umsetzen lässt. Was kann ich mir schenken? Und welche Dinge können es sein, die sich mit all den Terminen vereinbaren lassen, die im Dezember anstehen (Firmenweihnachtsfeier, Musicalbesuch, Weihnachtsmarktbummel, etc.)?

Brainstorming. Ich habe wie wild darauf losgeschrieben und meine Gedanken die Oberhand übernehmen lassen. Parallel habe ich mich via Twitter noch mit Kristin ausgetauscht. Gegenseitig haben wir uns ein paar zusätzliche tolle Ideen geliefert. Als zusätzliche Inspirationsquelle diente mir das Buch “Eine Stunde Zeit für mich”. Hier hatte ich bereits über das Buch geschrieben. Manche Dinge benötigen natürlich etwas mehr Zeit, wie z.B. ein Kino- oder Museumsbesuch. Das nehme ich mir für die Wochenenden vor. Einen knalligen Lippenstift zu tragen hat natürlich nicht viel mit ICH-ZEIT zu tun, aber es ist etwas, was ich sehr selten mache. Daher wollte ich auch das einmal integrieren und werde mir  den Lippenstift in das Kästchen hineinlegen. Meditationen und Yoga gehören auf jeden Fall auch auf meine Liste. 


Hier ein paar Inspirationen von mir für Euch:

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Heute Abend werde ich dann mit Basteln verbringen: jeder Tag bekommt einen kleinen Zettel mit der Notiz, was ich mir an diesem Tag schenke. Schön gestaltet, mal handschriftlich, mal mit PC. Was mir so einfällt. Was mir gefällt. Und ich versuche so genau wie möglich zu sein. Ich suche mir im Voraus eine Yogaabfolge aus, wähle den Lippenstift aus oder lege mir das Puzzle raus.


Ich lade Euch gerne dazu ein, gemeinsam mit Kristin und mir, Euren eigenen Adventskalender zu basteln. Eure Fotos könnt ihr mir gerne per E-Mail schicken (happyich.blog@gmail.com) oder auf der HappyIch Facebook Seite hochladen.


Natürlich gibt es auch hier Bilder von meinem Kalender, sobald er fertig ist! Ich freue mich auf dieses kleine Projekt und natürlich auf die Wiederentdeckung, was ich in welchem Tag versteckt habe! Los geht’s in die zweite Runde ICH-ZEIT mit dem Adventskalender. Für noch mehr ICH-ZEIT im Dezember!



November Challenge | Rückblick {Woche 3}


Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen.

– Martin Opitz



Herzlich willkommen in Woche 4 der November Challenge ICH-ZEIT. Wie erging es Euch in der vergangenen Woche? Seid Ihr ins Straucheln gekommen oder formt sich schon langsam eine Gewohnheit?

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Ich darf ehrlich gestehen, dass es bei mir Tage gab, die wunderbar klappten und andere, die weniger gut funktioniert haben. Was war an diesen Tagen anders? Ganz einfach: es kam anders als geplant! Der Großteil der Woche war bestens mit ICH-ZEIT gefüllt: Meditationen (die 21-Day-Meditation Challenge von Deepak Chopra ist nun auch beendet), ein Theaterbesuch, Spaziergang, lesen und ab und an direkt nach dem Aufstehen Yoga.

Für diese Woche habe ich mir wieder meine ICH-ZEITen in meinen Kalender eingetragen. Ich merke einfach, dass es mir einfacher fällt diese Zeit als einen persönlichen Termin wahrzunehmen und damit auch einzuhalten. Er ist mit keiner Uhrzeit versehen, daher komme ich nicht unter Druck, wenn ich die Uhrzeit nicht schaffe (der Perfektionist lässt grüßen). Das wäre für mich fatal. Aber beim Planen der Woche habe ich eine ungefähre Idee wann sich was am Besten umsetzen lässt. Mittlerweile sind wir bereits bei einer Stunde fürs Ich angekommen und es gibt einfach Tage, da lässt sich dies nicht am Stück einhalten, daher teile ich es gerne in zwei Aktivitäten auf: zu Beginn des Tages und zum Abschluss.


Was sind Eure ICH-ZEIT Aktivitäten für die Woche? Was habt ihr geplant? Was möchtet ihr auf jeden Fall machen?

Donnerstag, 22. November 2012

November Challenge | Vorstellung Newsletter “Sinn.ich”


Der Mensch muss zu seiner inneren Ruhe gebildet werden.

– Johann Heinrich Pestalozzi

 
Heute habe ich eine kleine Entdeckung mit Euch zu teilen. Geschäftlich beziehe ich einige Newsletter und einer führte mich via Link zu “Sinn.ich”. Ich muss Euch sicherlich nicht weiter erläutern, dass mich allein der Name schon angesprochen hat und ich sofort wissen wollte worum es sich dabei handelt.

Sinn.ich ist eine Printausgabe des Orgenda Verlags, die sich auf die Fahnen geschrieben hat  Impulse für Glücksmomente, Auszeiten und inneres Wachstum zu geben. Mit Beiträgen zu Themen wie Entspannung, Coaching und Ritualen zeigt das Redaktionsteam Wege auf, den Sinn fürs Selbst zu finden. Oder – um in meinen Worten zu bleiben – Anregungen für die ICH-ZEIT zu geben.


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Die Printausgabe werde ich parallel testen und Euch gesondert davon berichten. Als Ergänzung zur Printausgabe gibt es auch einen Newsletter, der dreimal die Woche erscheint und auch auf diesem Weg kleine Anregungen gibt. Diesen habe ich mir selbst erst abonniert und möchte diese kleine Neuentdeckung gerne mit Euch teilen. Über diesen Link gelangt ihr direkt zur Newsletter-Bestellung.


Ich bin gespannt ob Euch und auch mir dieser Newsletter gefallen wird. Ich freue mich auf jeden Fall darauf diesen, zusammen mit Euch, zu entdecken!

Dienstag, 20. November 2012

November Challenge | ICH-ZEIT in der Mittagspause


Jeder Tag braucht Augenblicke der Stille, für ein Gespräch zu zweit, ein Gebet, ein gutes Buch oder einen Spaziergang.

– Rainer Haak



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Es gibt Tage, da wissen wir schon am Morgen, dass es mit der ICH-ZEIT heute knapp wird. Erst sind wir den ganzen Tag im Büro, dann schaffen wir es gerade noch nach Hause um schnell das Geschenk noch einzupacken bevor wir schon wieder im Auto sitzen um der Geburtstagseinladung nachzukommen. Wir rennen von A nach B und wissen, dass wir nach einem Abend mit genügend Essen und dem ein oder anderen Gläschen (den Inhalt überlasse ich Eurer Fantasie) müde und vor allem viel später als sonst ins Bett fallen werden.

Und dann gibt es aber auch Tage, die uns emotional so fordern, dass wir wissen, wir brauchen jedes Mehr an ICH-ZEIT, die wir nur bekommen können. Jeder Moment der zusätzlichen Stille ist erwünscht und wird dankend angenommen.

Was können wir an solchen Tagen also tun? Was, wenn der ganze Tag gefüllt ist und wir keine Möglichkeit sehen uns die Zeit zu geben, die uns so gut tut und uns innere Ruhe füllt. Die Zeit, in der wir entgegen dem restlichen Tag entschleunigen können, tief ein- und ausatmen können und einfach nur Selbst sein können. Nicht Kollegin, Mutter, oder Tochter, Chef, Kumpel, Vater oder Sohn. Sondern nur ICH.

Mir ging es heute so. Ich spürte, dass ich einfach mehr brauche. Ich hatte das Gefühl, dass sich das Außen wahnsinnig schnell dreht und ich Bodenhaftung spüren muss (ja, ich wähle hier ganz bewusst das Wörtchen “muss”) damit es mir nicht schwindelig wird. Aber woher Zeit nehmen, wenn nicht stehlen? Und da kam mir die Idee: warum nutze ich nicht auch noch meine Mittagspause für die ICH-ZEIT? Das ist vermutlich nichts für jeden Tag, aber auf jeden Fall sinnvoll, wenn man sonst keine Möglichkeit sieht.


Was benötigt man für eine Mittagspause ICH-ZEIT?
  • Euer Mittagessen, z.B. ein lecker belegtes Pausenbrot (im Schwäbischen auch Vesperbrot genannt) mit Gemüse, saftigem Aufstrich oder was auch immer ihr gerne esst (z.B. auch mit Apfelschnitzen)
  • Ein Getränk, z.B. eine Thermoskanne mit Tee, eine große Flasche Wasser, etc.
  • Eine Winterjacke (wenn ihr Euch draußen aufhaltet und es winterlich kalt ist)
  • Schal, Handschuhe und ggf. Mütze (wenn ihr Euch draußen aufhaltet und es winterlich kalt ist)
  • Wechselschuhe, z.B. ein bequemes und gefüttertes Paar Schuhe/Stiefel
  • Eine Sitzunterlage (nur, wenn ihr Euch im Freien auf eine Parkbank setzen möchtet)
  • Einen Begleiter wie MP3-Player oder ein Buch oder ein Notizbuch/Tagebuch, um eine geführte Meditation zu hören, einem Ratgeberhörbuch zu lauschen oder um Eure Gedanken und Gefühle niederzuschreiben
  • Stille

Das war meine Packliste (okay, ich hatte keine Sitzunterlage dabei und solange es noch genügend Blattlaub gibt, kann man auch dies super für die Parkbank verwenden, solange es noch trocken ist…daher war mir klar, dass eine Sitzunterlage wie eine kleine Decke oder ein Stadionsitzkissen sinnvoll wäre) und mein Begleiter war das Buch BodyBlessing von Sabrina Fox (wobei ich gerade einmal vier Seiten gelesen habe).

Ich habe meine Mittagspause im Wald verbracht um einfach Ruhe und Stille zu haben. Dort habe ich einen Lieblingsplatz mit einer Holzbank, den ich besuchen wollte. Vom Parkplatz aus sind es ca. 7 Minuten Laufzeit bis ich dort angekommen bin. Den Hinweg durch den Wald habe ich genossen und bewusst mit Atmen verbracht. Als ich dort angekommen bin, habe ich die Natur wahrgenommen, die Farben des Herbstlaubs, die Geräusche und den Duft der Luft. Ich saß einfach nur da und habe meinen Blick schweifen lassen. Dann habe ich gegessen und mein Buch aufgeschlagen. Doch mein Geist war woanders. Nicht beim Buch, sondern bei der Umgebung. Daher habe ich es wieder zugeschlagen und mich dem Blick gewidmet. Mir fielen immer mehr Geräusche, es fing sogar kurzzeitig an zu regnen, doch die Bäume schützen mich vor den Regentropfen. Ich habe die Vögel im Laub gehört, die Äste knacksen und das Laub rascheln. Es war herrlich. Auf dem Rückweg zum Auto habe ich mich wieder meinem Atem und Atmen gewidmet und mir den restlichen Arbeitstag in Leichtigkeit vorgestellt.

Als ich wieder im Auto saß und die zehn Minuten zurück ins Büro gefahren bin, habe ich die gewünschte Leichtigkeit gespürt. Ich spürte die Ruhe in mir, meine gekühlten Wangen und absolute Zufriedenheit. Wer hätte gedacht, dass man die ICH-ZEIT aus mit der Mittagspause vereinen kann. Egal wie kurz die tatsächliche Zeit im Wald auch war, hat mich bereits der Gedanke und die Vorfreude an diesen Ort bereits im Vorfeld beruhigt.

Wie die meisten habe auch ich nur eine Stunde Mittagspause zur Verfügung und auch wenn ich davon 15 Minuten Hin- und Rückfahrt zu meinem Lieblingsplatz benötige, lohnt es sich dennoch diese Zeit mit sich selbst zu investieren. Das war für mich heute auch das erste Mal, dass ich das so gemacht habe und der Mix aus Spaziergang und Ruhezeit auf der Holzbank waren für mich perfekt.


Vielleicht ist das auch eine Idee für Euch, wenn es einfach knapp wird mit der ICH-ZEIT, Ihr aber auch nicht an stressigen Tagen darauf verzichten möchtet?


November Challenge | Rückblick {Woche 2}


Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.

– Francois de la Rochefoucauld

 
Eine weitere Woche liegt hinter uns und eine neue vor uns. Und zwischendrin sind wir. Im Jetzt und im Heute. Wie lief denn Eure zweite Woche? Habt ihr etwas Neues für euch entdeckt? Habt ihr etwas Gewohntes wieder aufleben lassen?

Ich hatte  eine ganz spannende Woche mit mehreren geplanten ICH-ZEITEN. Für mich funktioniert es am Besten, wenn ich mir meine ICH-ZEIT verordne. Das heißt nicht, dass ich dann nicht flexibel bleiben kann (das lasse ich mir immer offen) aber ich habe einen Plan, wann es gut passt und kann dies entweder so wahrnehmen oder spontan umplanen. Aber ich stehe nicht vor dem Tag und frage mich ob und wann ich heute Zeit für mich finde. Denn das geht in meinem Fall einfach nach hinten los und mein Tag endet ohne Zeit für mich (sind wir doch mal ehrlich, es gibt immer genügend Dinge, die doch noch schnell erledigt werden müssen und schwuppdiwupp ist der Tag rum).


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So habe ich letzte Woche viel den Worten von Robert Betz gelauscht, habe eine Massage wahrgenommen (hierzu kommt parallel noch ein Beitrag) und war beim Friseur. Bei letzterem war früher nicht annähernd an Entspannung zu denken. Warum? Weil es bei meinem Friseur immer hektisch zuging. Ständig klingelte das Telefon, es waren immer viele Leute im Salon und meine Stylistin sprang ständig zwischen den Kunden hin und her. Das empfand ich als unruhig und unentspannt. Obwohl ich mit dem Endergebnis immer sehr zufrieden war, hatte ich irgendwann keine Lust mehr auf diese Hektik, die zwischen den Stühlen und Waschbecken ablief. Daher wechselte ich den Friseur und nehme zum ersten Mal gelassen und ruhig im Stuhl Platz. Die Atmosphäre ist eine andere, es ist alles etwas gelassener und die Kunden werden (in meinen Augen) besser eingeplant. Zumindest stresst es mich nicht mehr dort zu sein und ich konnte auch letzte Woche wieder komplett entspannen. Daher hatte es einfach etwas von ICH-ZEIT und weniger von Terminverpflichtung.

Doch auch ich bin ein Mensch (und keine Maschine) und daher kann und darf ich hier auch sagen, dass mein Wochenende leider nicht so lief wie das vorige, obwohl ich das wiederholen wollte. Aber es kam alles anders. Das Kopfkino sendete in Marathonlänge und ich kam einfach nicht zur Ruhe. Zu viele Gedanken an die Klinikzeit letztes Jahr kamen hoch, Gedanken zum Thema Burnout und dann auch noch viele Gedanken zum Tod. Warum letzteres? Das liegt in erster Linie an der ARD-Themenwoche….samstags habe ich die Sendung neuneinhalb im ARD gesehen (ist eine Kindersendung), die sich mit dem Thema Tod und Bestattung auseinandergesetzt hat. Weiter ging es dann am Sonntag mit WESTART und Günther Jauch und auch bei SWR1 (unser Büroradiosender) ist dies Thema. Ich muss sagen, dass nicht ich das Thema gesucht habe, sondern es lief mir immer wieder über den Weg und ist für mich persönlich ein Thema, das für mich kein Tabu ist, sondern sehr wichtig. Schon immer beschäftige ich mich damit, wenn es mir über den Weg läuft (auf welche Art und Weise auch immer). Aber es ist einfach auch ein Thema, das zutiefst bewegt und einen nachdenken lässt. Und das habe ich. Sehr viel. Sehr intensiv. So ein Thema lässt hauptsächlich Verknüpfungen zu. Wie geht es mir heute? Wie kann ich mein Leben heute nutzen? Wie pflücke ich den Tag (Carpe diem)? Dieses Thema lässt Raum für Gedanken.


Oh, jetzt bin ich ein bisschen von der Woche ICH-ZEIT abgeschweift. Daher die Frage an Euch: wie lief die Woche für Euch? Was lief gut? Was benötigt noch Anpassung und vor allem welche? Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommende Woche und auf alle Herausforderungen, die da kommen mögen. Denn nichts ist Unmöglich.

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Mehr Informationen zur ARD-Themenwoche findet ihr hier.

Mittwoch, 14. November 2012

November Challenge | Review “Eine Stunde für mich”

 Suche die kleinen Dinge, die dem Leben Freude geben.

– Konfuzius


Heute habe ich eine Anregung für all diejenigen, denen es schwer fällt Ihre ICH-ZEIT zu nehmen. Diese Zeit des Tages ist da, um zu entschleunigen, sich wahrzunehmen, zu achten und zu ehren. Jaaaa….das hört sich schon fast wie ein Ehegelübde an und so ganz abwegig ist dieser Gedanke auch gar nicht. Denn es geht darum sich selbst treu zu sein, sich selbst zu lieben, sich selbst gut zu behandeln, sich selbst zuzuhören und die eigenen Bedürfnisse zu stillen. Es ist schon was Wahres dran, wenn man sagt, dass man mit sich selbst so umgehen sollte wie man es sich von seinem Partner oder seiner Partnerin wünscht. Auch da ertappe ich mich, dass ich das genau so sehe, aber meist nicht danach handle. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und zwar nicht irgendwann, sondern Jetzt! Deshalb habe ich beschlossen im November mich bewusster wahrzunehmen.



Da ich immer wieder (auch aus meinem privaten Umfeld) so Aussagen wie “was soll ich denn in einer halben Stunde oder Stunde Gutes für mich tun?” und meine Anregungen nicht immer auf fruchtbaren Boden fallen, habe ich ein Buch für Euch. Durch Zufall bin ich letztes Jahr über dieses in der Buchhandlung gestolpert und habe es sofort in den Einkaufswagen gepackt. Es ist ein Buch mit vielen schönen Illustrationen, Anregungen und Aufgaben. Es ist kein Lesebuch, sondern vielmehr ein Spielbuch für Erwachsene.
Wenn man mal so gar nicht weiß, was man für sich tun könnte, dann rate ich diesem Buch als kleine lnspirationsquelle. Und für alle mitlesenden Perfektionisten: nein, man muss nicht bei Seite 1 anfangen. Ich mach das sogar so, dass ich einfach das Buch irgendwo aufschlage. Wenn mir dieser Vorschlag zusagt, dann mache ich diesen und wenn nicht, dann blättere ich weiter.

Mein Motto der Woche passt ganz gut zu dieser Vorgehensweise: Nichts muss, alles kann!


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Vielleicht kennt ja schon jemand dieses Buch oder es verstaubt im Bücherregal? Oder es ist genau das, wonach ihr gesucht habt! Voilá…hier ist Eure Inspirationsquelle für Eure ICH-ZEIT!

Hier geht's direkt zum Buch bei Amazon!

Montag, 12. November 2012

November Challenge | Rückblick {Woche 1}


Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang zu sein.

– Oscar Wilde


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Wie schnell die Zeit doch mal wieder vergeht. Ich glaube das merkt man ganz bewusst, wenn man sich im Alltag einem Thema verschreibt. In meinem Fall zu einem Monat bewusster ICH-ZEIT, zu welcher ich Euch herzlich einlade (der Einstieg ist natürlich jederzeit möglich).

Wie ging es Euch in Eurer ersten Woche und mit 15-20 Minuten bewusster ICH-ZEIT? Ich habe für mich etwas herum experimentiert, denn ich wollte herausfinden, was mir wirklich gut tut und zu welcher Tageszeit ich am meisten davon profitieren kann. Tut mir die Stille gleich am frühen Morgen gut oder eher als Abschluss des Tages? Nach einer Woche Testphase kann ich mir die Frage nur so beantworten “beides” oder einfach so, wie der Tag fällt (denn natürlich kommt es immer wieder vor, dass Unvorhergesehenes geschieht und unsere Pläne kreuzt). Ich plane meine erste ICH-ZEIT Phase am frühen Morgen in mein Morgenritual ein. Die letzte Woche bestand das aus einer kurzen Yoga-Einheit (15 Minuten im Schlafanzug) und dem Trinken einer Tasse heißen Zitronenwassers in aller Stille. Dann beginne ich meinen Tag.

Abends habe ich meine ICH-ZEIT hauptsächlich mit der tagesaktuellen Meditation von Deepak Chopra gefüllt. Aber es gab auch Tage, da habe ich in aller Stille ein Buch gelesen oder Tagebuch geschrieben. Je näher das Wochenende kam, umso bewusster wurde mir, dass ich das Wochenende ruhig und ohne Verpflichtungen und Termine brauche. Ich sage hier bewusst “brauche”, denn mein Körper hat mir tagelang gezeigt, dass ich Zeit für mich alleine benötige. So habe ich mir mein Wochenende im Vorfeld gedanklich in den schönsten Farben ausgemalt und mir überlegt, was mir alles gut tun würde (ein Blick auf meine Liste hat auch geholfen).

Mein Wochenende bestand hauptsächlich nur aus ICH-ZEIT. Eingeläutet habe ich das Wochenende mit Frühsport im Freien am Samstag Vormittag. Und was soll ich sagen…die Woche Meditation scheint sich schon ausgezahlt zu haben, denn als ich wieder vor meiner Haustüre stand fiel mir auf, dass es “oben” ganz ruhig war. Als ich gelaufen bin, habe ich nur die Luft wahrgenommen, tief ein- und ausgeatmet, die Blätter bewundert und die Natur betrachtet. Aber ich hatte kein Gedankenkino. Null. Niente. Den restlichen Tag habe ich mit viel frisch gekochtem Tee vor meiner brennenden Kerze verbracht…mal Schal strickend, mal Hörbuch lauschend, mal in absoluter Stille und dem Regen zuschauend, mal mit einem mentalen Spaziergang durch die Wisteria Lane (habe auch ein bisschen DVD geschaut). Aber alles in absoluter Ruhe und Gelassenheit. Und nachdem das so ein toller Tag war, wollte ich diesen gleich wiederholen. Gut, dass nach Samstag der Sonntag an der Reihe ist. Und so habe ich noch einen weiteren Tag verbracht. Inklusive Gedanken niederschreiben. Ein Wochenende, was sich so wiederholen wird. Das ist ganz sicher. Denn ich merke, dass mir Ruhe, Stille, Entspannungstechniken und bewusstes Atmen unendlich viel Kraft geben. Kraft für jeden neuen Tag, Kraft für jede neue Woche und jede neue Aufgabe.

Und auch den heutigen Tag habe ich mit Entspannung gestartet. Zusammen mit Ralf Bauer (hehe…schließlich sehe ich ihn ja nächste Woche live auf der Theaterbühne, daher wollte ich mich einstimmen) habe ich die Sonne gegrüßt (in Variante A) sprich Yoga praktiziert. Gar nicht lange, es waren vielleicht 15 Minuten. Doch diese Viertelstunde lässt mich ganz geruht und ausgeglichen in den Tag starten. Und natürlich auch in eine neue Woche. Da wir uns jetzt schon in Woche zwei befinden, erweitern wir auf 30 Minuten ICH-ZEIT pro Tag. Die zweiten 15 Minuten werde ich heute Abend erneut mit Deepak Chopra und der heutigen Meditation verbringen.


Und ihr? Wie verlief Eure Woche mit bewusster ICH-ZEIT? Was hilft Euch beim Entspannen? Was habt ihr entdeckt, das Euch gut tut? Gerne würde ich Eure Erfahrung in einem Blogbeitrag zusammenführen.




Samstag, 3. November 2012

21 Day Meditation-Challenge mit Deepak Chopra


Wenn wir Meditation praktizieren, entwickelt unser Geist die Fähigkeit, in unmittelbarer Weise zu Einsichten zu gelangen, die sich dem rationalen, begrifflichen Denken entziehen.

– Marcel Geisser


Gestern habe ich Euch zu meiner November-Challenge “ICH-ZEIT” eingeladen. Im Laufe dieser vier Wochen möchte ich regelmäßig Anregungen geben, wie Du Deine ICH-ZEIT füllen kannst. Den Artikel dazu findet ihr hier.

Passend dazu gibt es die dritte Meditation-Challenge des Chopra Meditation Centers in diesem Jahr. Und das Beste: sie ist wie immer kostenlos. Jeden Tag erhälst Du [nach Deiner Registrierung] eine E-Mail mit dem Link zur heutigen 15-minütigen Meditation. Die geführten Meditationen sind in englischer Sprache und werden abwechselnd von Deepak Chopra selbst sowie einigen Meditationslehrern durchgeführt.

Der gebürtige Inder Deepak Chopra lebt seit vielen Jahren in Kalifornien und hat bereits zahlreiche Bücher zu den Themen Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda veröffentlicht. Zudem gilt er als spiritueller Begleiter der Medienlegende Oprah Winfrey.

Für mich wird es die zweite Meditations-Challenge von Deepak Chopra sein und ich freue mich schon sehr darauf. Jede seiner Challenges steht unter einem anderen Motto und dieses Mal heißt es “Creating Abundance – Fülle erschaffen”!


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Anmelden ist ganz einfach: die Registrierung erfolgt entweder mit dem Facebook Account oder der E-Mail Adresse. Absolut kostenfrei! Man kann auch absoluter Anfänger mit diesen geführten Meditationen einsteigen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Trau Dich!

Die Meditationen sind eine schöne Ergänzung zu Deiner ICH-ZEIT! Ich werde es auf jeden Fall täglich nutzen! Viel Spaß dabei!


Freitag, 2. November 2012

November Challenge | Ich-Zeit {Start: 5. Nov}


Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente,
und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

– Sarah Bernhardt

 

Ein neuer Monat steht vor der Tür und für viele von uns hat der November einen schlechten Ruf. Wir gehen bei Dunkelheit aus dem Haus und kommen auch bei Dunkelheit wieder zu Hause an, es ist oft regnerisch, Nebel zieht durch die Morgenstunden und auch der Frost zieht ein. Der November ist doch meist ein nass-kalter Monat. Aber deshalb ist es noch lange kein schlechter Monat. Oder etwa doch?

Gestern ist mir ein wunderbarer Text von Robert Betz in die Hände gefallen, der mich zum intensiven Nachdenken gebracht hat. Daher möchte ich dies gerne mit Euch teilen:

” […] Die Bäume lassen jetzt, nach ihrem kraftvollen Farben-Feuerwerk, ihre Blätter los, aus denen neues Leben entsteht. So wie der Bauer die Wintersaat aussät, kannst auch du jetzt deine Saat für das neue Jahr aussäen. Mach das Licht der Kerzen an im Haus, genieße die Wärme und den gewürzten Tee, mach es dir kuschelig, such die Musik-CDs, die du schon lange nicht mehr gehört hast und nimm dir Zeit für dich und das wahrhafte Gespräch mit deinen Liebsten.

Geh nach innen und gönne dir mehr Zeit für BesINNung und Meditation und erINNere dich daran, dass das Leben von INNEN nach AUSSEN verläuft. Was sich morgen in deinem Leben zeigen soll, will heute gesät sein […] So wie die Natur jetzt stiller wird und nach innen geht, damit das frische Grün im Frühjahr sich mit neuen Trieben zeigt, gehe auch du nach innen, werde langsamer, schenk dir Musse- und Genuss-Stunden mit dir. Deine Seele wird es dir danken […].”

{Quelle: https://www.facebook.com/betz.robert}


Ich konnte nicht mehr aufhören darüber nachzudenken seit ich das gestern gelesen habe! Nach Innen gehen, das Innen füttern und aufladen, sich selbst in dieser Zeit, in der es kaum Ablenkung von außen gibt, bewusst wahrnehmen. Sich selbst Zeit mich sich schenken, achtsam sein und sich um das eigene Selbst kümmern.


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Und genau das möchte ich machen. In diesem November! Daher lade ich Euch herzlich zu meiner eigenen Challenge ein. Es braucht nicht viel und es ist auch einfach umzusetzen. Es braucht lediglich etwas Planung und Disziplin und natürlich den Wunsch sich selbst Gutes zu tun. Ihr könnt gleich heute damit anfangen oder am Montag, den 5. November (ein Quereinstieg ist natürlich auch jederzeit möglich!).

Die Challenge ist folgendermaßen aufgebaut:
Woche 1 | 5. bis 11. November 15-20 Minuten ICH-ZEIT
Woche 2 | 12. bis 18. November 30 Minuten ICH-ZEIT
Woche 3 | 19. bis 25. November 30 Minuten ICH-ZEIT
Woche 4 | 26. Nov bis 2. Dez 45-60 Minuten ICH-ZEIT

Durch die unterschiedlichen Zeiten lernen wir langsam uns immer mehr Zeit zu schenken. Dies ist nur als Vorschlag anzusehen und wenn es euch leicht fällt bereits ab Woche 1 mehr Zeit für Euch selbst zu reservieren, dann tut das. Das Ziel ist eine Stunde pro Tag mit sich zu verbringen. Diese kann am Stück sein, es können aber auch 30 Minuten nach dem Aufstehen sein und 30 weitere Minuten am Abend. So, wie es in Euren Alltag passt! Hier gibt es kein einheitliches Rezept. Ich kann Euch die Zutaten nennen, aber backen dürft ihr selbst!


Wie setze ich das um?

Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass es mir am besten gelingt die Zeit mit mir (ICH-ZEIT) im Kalender fest einzuplanen und einzutragen. Meist schreibe ich bereits dazu wie diese Zeit aussehen kann (dazu gehe ich gleich noch ein). Es ist ein fester Termin im Kalender und dieser ist auch nicht verschiebbar. Er ist genauso wichtig wie der Termin im Büro, der Arzttermin oder der Termin für den Reifenwechsel.

Aus genau diesem Grund macht es auch oft Sinn, zumindest einen Teil dieser Zeit gleich am Morgen nach dem Aufstehen in das Morgenritual zu integrieren (einen Artikel zum Morgenritual findet ihr hier, hier und hier). Denn morgens kommt einem meist kein Anruf dazwischen, es klingelt nicht an der Haustür und es gibt keine unvorhergesehenen Termine (für die Mamis: Zeit für Euch am besten dann, wenn der Rest des Hauses noch schläft…auch wenn das bedeutet früher aufzustehen als bisher). Aber entscheidet für Euch anhand Eures Alltags. Wann könnt ihr diese ICH-ZEIT in Euren Tagesablauf einplanen?


Die Regeln!
  1. ICH-ZEIT ist Zeit für Euch. Ganz alleine! In dieser Viertelstunde, halben Stunde oder Stunde seid ihr alleine! Ganz alleine! Alleine mit Euch, Euren Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten!
  2. ICH-Zeit wird bewusst genossen! Das heißt Schlafen zählt nicht! In dieser Zeit dürft Ihr Euch bewusst wahrnehmen, mit allen Sinnen! Fernsehen ist auch eine Art der Ablenkung und zählt für diese Zeit ebenfalls nicht!
  3. ICH-ZEIT ist störungsfreie Zeit! Teilt Euch Eure ICH-ZEIT so ein, dass ihr ungestört sein könnt. Wenn das zu Hause nicht geht, dann sucht Euch einen Platz, wo ihr ungestört sein könnt (auf einer Parkbank, am See, im Wald, in der Bibliothek, im Park, im Garten, in der Sauna, etc.).
  4. ICH-ZEIT ist die Zeit für alle Sinne! Der Ort, an dem Ihr Eure ICH-ZEIT verbringt, sollte Euch gut tun! Vielleicht müsst Ihr diesen Ort in Euren eigenen vier Wänden auch erst anlegen. Er sollte für Euch gemütlich und Ruhe ausstrahlen. Ihr dürft Euch dort wohlfühlen! Richtet Euch diesen Ort so ein, dass er Euch anspricht. Es muss nicht jeden Tag derselbe Ort sein. Ihr könnt Euch auch mehrere Orte aussuchen, die Euch Kraft spenden und dann abwechselnd Eure ICH-ZEIT dort verbringen. Es ist Eure Zeit, verbringt sie so, wie es Euch gefällt und gut tut.

Was mache ich in meiner ICH-ZEIT?

Wie der Name schon verrät, ist das Zeit nur für Euch! Ohne Störungen, ohne Unterbrechungen. Tut Dinge, die Euch gut tun und die Euch nicht ablenken. Hier eine kleine Anregungsliste. Ihr könnt auch einfach Eure eigene Liste schreiben. Was tut Euch gut? Was gibt Euch Kraft? Was habt ihr schon lange nicht mehr für Euch getan? Was hat Euch als Kind Freude bereitet?

  • Meditation
  • In Stille aus dem Fenster sehen
  • Ein Waldspaziergang
  • Die Natur von einer Parkbank aus beobachten
  • Ein heißes Schaumbad
  • Alleine in der Sauna sitzen
  • Eine heiße Tasse Tee / Kaffee auf der Couch trinken
  • Tagebuch schreiben / Gedanken niederschreiben
  • Ein Hörbuch hören
  • Ein Buch lesen
  • Joggen im Freien
  • Die Sterne anschauen
  • Yoga (z.B. am frühen Morgen)
  • Malen / Zeichnen (dafür muss man nichts können…es muss auch nach nichts aussehen…einfach so ohne Gedanken loslegen)
  • und vieles, vieles mehr

SEID IHR BEREIT? Bist du an Bord? Dann freue ich mich auf vier besINNliche Novemberwochen mit Euch! Eure Erfahrungen, Umsetzungsideen und Gedanken dürft Ihr gerne mit einem Kommentar teilen.