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Donnerstag, 11. April 2013

Hol Dir Kraft | Dein innerer Frieden


Bevor du neue Wege gehst, gehe einen Schritt zurück. Zu dir selbst.

– Dana Haralambie


Es ist mal so oder so. Mal besser, mal schlechter. Mal grauer, mal bunter. Mal trauriger, mal fröhlicher. Mal aktiver, mal passiver. Kein Tag gleicht einem anderen. Jeder selbst ist jeden Tag ein anderer Mensch als noch am Vortag. Warum? Weil nichts gleich ist. Und weil wir Mensch sind und nicht Maschine. Und doch schaffen wir es von zu Zeit eher zu funktionieren als zu leben. Das dies zu einem toxischen Strudel werden kann, weiß jeder, der bereits mit Erschöpfung und Depression zu kämpfen hat oder hatte. Ich bin da keine Ausnahme mit meinem Burnout 2011. Natürlich ist jede Krankheit und jede Krise eine Chance, vor allem genau solche Momente zu erkennen und dann an den nötigen Stellrädern zu drehen anstatt sich vom Strudel in die dunkle Tiefe ziehen zu lassen.

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Aktuell ist sehr viel Bewegung bei mir. Im Äußeren wie auch im Inneren. Wobei es richtig wäre, dass die Umstände im Äußeren gerade zu Aktion im Inneren führen. Die Herausforderung ist, die innerliche Ruhe wieder herzustellen. Daran arbeite ich gerade Tag für Tag. Mal erfolgreicher und mal weniger erfolgreich. Es gibt Tage, da fühle ich mich fröhlich und glücklich und dann gibt es Momente, an denen mir auf dem Weg ins Büro Tränen in die Augen steigen, weil ich den äußeren Druck spüre. Das ist für die wenigsten von uns unbekanntes Terrain. Jeder steht seine Frau oder seinen Mann und trägt die unterschiedlichsten Hüte als Rollen: Partnerin, Kollegin, Mitarbeiterin, Bloggerin, Freundin, Tante, Schwester, Tochter und Perfektionistin. Bei vielen von Euch kommt sogar noch das Mutter sein hinzu (oder natürlich die männliche Rollenverteilung). Manche studieren noch und haben mehrere Jobs, übernehmen die Pflege für einen lieben Menschen und sind ehrenamtlich tätig. Auch bei mir kommt noch der ein oder andere Hut dazu. Aktuell gibt es so viele umfangreiche Projekte in meinem Äußeren welche mein Innerstes aus dem Gleichgewicht bringen.
 
Dank meinem Burnout und der damit verbundenen Behandlung habe ich mehr als genügend Instrumente kennengelernt und mitgenommen, mit denen ich mir selbst helfen kann. Yoga tut mir immer wahnsinnig gut. Gestern abend wusste ich, dass ich einfach nur laufen muss. Auch im Regen. Mein Innerstes schrie “raus hier und einfach nur (weg) laufen”. Kreativität hilft mir auch oft, wenn ich das nicht schon in Fülle über den Tag hinaus abgeliefert habe. Malen ist wunderbar. Auch Meditation oder Lesen. Puzzeln oder Stricken. ABER: all diese Gegenmaßnahmen erfordern natürlich Zeit. Es ist kein Schalter, den man nur betätigen muss und nach 20 Sekunden innerer Frieden hergestellt wird. Nein. Auch die Gegenmaßnahmen sind “Arbeit”. Sie benötigen unsere volle Aufmerksamkeit, unseren Wunsch des Loslassens und die Zeit dies auszuführen. Eben gerade weil wir Mensch sind und nicht Maschine. 

Und an und ab fällt auch mir das schwer. An einem grauen Tag nicht einfach einzubrechen sobald sich die Haustüre hinter einem schließt. Wie oft möchte man einfach unter die Bettdecke krabbeln und erst am nächsten Morgen wieder aufwachen. In einem Selbstexperiment habe ich das über Jahre getestet und muss Euch leider berichten, dass es nicht hilft!! Tut es leider nicht. Kummeressen hilft auch nicht. Aber das muss trotzdem beides manchmal sein. Und wenn es nur dafür da ist um zu wissen, dass es immer noch keine magische Besserung durch extremen Schokolade- oder Eiscreme-Konsum gibt. Denn beides verhilft nicht zu innerer Ruhe. Es verschafft nur Zeit sich nicht darum weiter kümmern zu müssen. Aber wenn die Eisbox leer ist, ist es innendrin nicht ruhiger geworden!!

Gebt nicht auf! Egal wie hektisch, angespannt, aufgewühlt, verzweifelt oder hoffnungslos ihr Euch fühlt, es ist nicht alles schwarz in schwarz. Diese Gefühle dürfen zum ersten einmal da sein, denn sie gehören zu Euch (sind ja Eure, hat Euch keiner eingepflanzt) und sie wollen wahrgenommen werden. Denn sie sind ein Zeichen und senden ein deutliches Signal. Unwohlsein! Ihr könnt natürlich viel machen um Euch in diesem Moment besser zu fühlen. Was das ist, ist für jeden anders. Das Tolle an unserer heutigen Zeit ist, dass es unglaublich viele Optionen gibt. Ob Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga, Tai Chi, Feldenkrais, Meditation, Töpfern, Zeichnen, Beten, Affirmationen rezitieren, Joggen, sonstigen Sport oder was auch immer. Vielleicht braucht ihr auch einfach nur die Natur und die Ruhe. Zum Beispiel eine abgelegene Parkbank mitten im Wald an einem See oder Bach. Einfach nur dasitzen und der Natur lauschen. Findet heraus was es ist, das Euch gut tut. Vielleicht liebt ihr es auch zu schreiben, oder motivierende Texte zu lesen, ein Schaumbad zu nehmen oder einen Kopfstand zu machen. Oder ihr sucht Euch einen passenden Gesprächspartner, der Euch Lösungen aufzeigen kann und bei dem ihr Eure Gedanken loswerden könnt.

Da im Äußeren in meiner aktuellen Lebenssituation in den nächsten Monaten nicht viel Ruhe einkehren wird, ist es daher notwendig, dass ich meine innere Ruhe regelmäßig trainiere.  Und genau diesen Ratschlag schreibe ich mir jetzt selbst auf die Fahnen und tue die nächsten Tage wieder verstärkt etwas für meinen inneren Frieden.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Online Abendseminar | Robert Betz

Ihr lebt, um lieben zu lernen und Ihr liebt, um leben zu lernen.

– Michael Naimy


Der Pschologe Robert Betz ist einer meiner persönlichen Neuentdeckungen 2012. Seine Worte haben mir im vergangenen Jahr oft eine neue Sichtweise ermöglicht. Ich habe bereits ein paar Abendvorträge von ihm besucht, Meditationen gemacht, Vorträge angehört und Bücher gelesen/gehört. Er hat die wunderbare Gabe unsere deutsche Sprache zu nutzen und Worte in seine Bestandteile runterzubrechen. Wie z.B. beim Wort "verrückt". Dies bedeutet nichts weiter als das etwas "ver-rückt" ist, es ist nicht mehr in seiner ursprünglichen Art zugänglich sondern ist ver-rückt. Dazu gibt es zahlreiche Beispiele und keiner anderer schafft es diese Themen an unserer Sprache zu erläutern. Das unterscheidet ihn daher auch maßgeblich von seinen Kollegen aus dem englischen Sprachraum.

Ich möchte gar nicht allzuviel im Vorfeld sagen, denn jeder soll die Chance haben sich seine eigene Meinung zu bilden. Es wird sicherlich nicht jedes seiner Worte auf Deine Zustimmung treffen und das ist völlig in Ordnung. Er selbst sagt in jedem Seminar, dass man sich das mitnehmen darf, was einem hilft und dient. Und alles andere werden wir auch nicht im Gedächtnis behalten. Das allein macht ihn auch unglaublich sympathisch, da er sich nicht für "vollkommen und allwissend" hält, sondern lediglich Tipps und Anregungen gibt, die man sich zu Nutze machen kann, wenn es passt. 

Auf Facebook habe ich soeben gesehen, dass Robert Betz nächste Woche Samstag (16. Februar) um 20.15 Uhr ein Abendseminar online gibt. So hat jeder die Chance ihn einmal zu erleben ohne auch nur einen Fuß vor die Haustüre zu setzen. Alle Informationen findet ihr auf seiner Facebookseite. 




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Folgende Angaben findet ihr auf Facebook:

Anstelle der bisherigen monatlichen Live-Meditationen wird Robert Betz ab Februar 2013 monatlich ein Abendseminar im Web anbieten. Diese Seminare enthalten einen Vortrag, eine längere Meditation und die Beantwortung von Fragen, die Zuschauer vor und während der Sendung uns per Email zusenden können an: live-abendseminar@robert-betz.de

Thema des ersten Abends am 16.2.2013:
Jeder geht jetzt durch das ‚Nadelöhr‘ seiner persönlichen Transformation
Wie wir mit Zuversicht und Leichtigkeit durch diese Transformationsjahre gelangen

Vom großen Wandel dieser Zeit, der Transformation des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens, kann sich kein Mensch, keine Institution und keine Firma ausschließen. Eine alte Welt des trennenden Denkens und Handelns, die das Rationalen, Anfassbare und Sichtbare als Realität anerkennt, die das Materielle über das Feinstoffliche, das Haben über das Sein, das Denken und das Fühlen, den Verstand über das Herz und dass Äußere über das Innere stellt, geht jetzt schneller zu Ende, als die meisten ahnen.

Eine lange dunkle Ära der Menschheit nimmt jetzt Abschied und die Welle der Liebe, der größten transformierenden, alles umwälzenden Kraft, flutet jetzt durch unsere persönliche wie öffentliche Welt und lässt keinen alten Stein auf dem anderen.

Ein solches Ausmaß an Veränderung muss Ängste auslösen, besonders in jenen, die ihr Leben auf dem Sand von Scheinsicherheiten wie Erfolg, Geld, Macht und Beziehungen gebaut haben und dieses Leben als Kampf oder als eine mühselige zu ertragende Angelegenheit betrachten.

In diesem Abendseminar inkl. Kurzvortrag, Meditation und Beantwortung von Zuschauerfragen (Fragen können per Mail eingeschickt werden vor und während der Sendung) macht Robert Betz an vielen Beispielen des privaten wie beruflichen Bereichs deutlich, was diese Kraft der Transformation von uns will und wie wir mit Vertrauen, Gelassenheit und Freude durch diese so bewegten Zeiten gehen können.

Zugang zum Live-Abendseminar:
Das Live-Abendseminar findet unmittelbar auf der Startseite von www.robert-betz.de statt.

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Wenn ihr also an diesem Abend noch nichts weiteres vorhabt, und Euch zur besten Fernsehzeit um 20.15 Uhr kein Film ans Sofa fesselt, dann habt ihr die Möglichkeit ihn einmal live zu erleben. Vortrag, Meditation und Fragenbeantwortung – was will man mehr?



Mittwoch, 28. November 2012

November Challenge | Rückblick {Woche 3}


Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen.

– Martin Opitz



Herzlich willkommen in Woche 4 der November Challenge ICH-ZEIT. Wie erging es Euch in der vergangenen Woche? Seid Ihr ins Straucheln gekommen oder formt sich schon langsam eine Gewohnheit?

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Ich darf ehrlich gestehen, dass es bei mir Tage gab, die wunderbar klappten und andere, die weniger gut funktioniert haben. Was war an diesen Tagen anders? Ganz einfach: es kam anders als geplant! Der Großteil der Woche war bestens mit ICH-ZEIT gefüllt: Meditationen (die 21-Day-Meditation Challenge von Deepak Chopra ist nun auch beendet), ein Theaterbesuch, Spaziergang, lesen und ab und an direkt nach dem Aufstehen Yoga.

Für diese Woche habe ich mir wieder meine ICH-ZEITen in meinen Kalender eingetragen. Ich merke einfach, dass es mir einfacher fällt diese Zeit als einen persönlichen Termin wahrzunehmen und damit auch einzuhalten. Er ist mit keiner Uhrzeit versehen, daher komme ich nicht unter Druck, wenn ich die Uhrzeit nicht schaffe (der Perfektionist lässt grüßen). Das wäre für mich fatal. Aber beim Planen der Woche habe ich eine ungefähre Idee wann sich was am Besten umsetzen lässt. Mittlerweile sind wir bereits bei einer Stunde fürs Ich angekommen und es gibt einfach Tage, da lässt sich dies nicht am Stück einhalten, daher teile ich es gerne in zwei Aktivitäten auf: zu Beginn des Tages und zum Abschluss.


Was sind Eure ICH-ZEIT Aktivitäten für die Woche? Was habt ihr geplant? Was möchtet ihr auf jeden Fall machen?

Dienstag, 20. November 2012

November Challenge | Rückblick {Woche 2}


Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.

– Francois de la Rochefoucauld

 
Eine weitere Woche liegt hinter uns und eine neue vor uns. Und zwischendrin sind wir. Im Jetzt und im Heute. Wie lief denn Eure zweite Woche? Habt ihr etwas Neues für euch entdeckt? Habt ihr etwas Gewohntes wieder aufleben lassen?

Ich hatte  eine ganz spannende Woche mit mehreren geplanten ICH-ZEITEN. Für mich funktioniert es am Besten, wenn ich mir meine ICH-ZEIT verordne. Das heißt nicht, dass ich dann nicht flexibel bleiben kann (das lasse ich mir immer offen) aber ich habe einen Plan, wann es gut passt und kann dies entweder so wahrnehmen oder spontan umplanen. Aber ich stehe nicht vor dem Tag und frage mich ob und wann ich heute Zeit für mich finde. Denn das geht in meinem Fall einfach nach hinten los und mein Tag endet ohne Zeit für mich (sind wir doch mal ehrlich, es gibt immer genügend Dinge, die doch noch schnell erledigt werden müssen und schwuppdiwupp ist der Tag rum).


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So habe ich letzte Woche viel den Worten von Robert Betz gelauscht, habe eine Massage wahrgenommen (hierzu kommt parallel noch ein Beitrag) und war beim Friseur. Bei letzterem war früher nicht annähernd an Entspannung zu denken. Warum? Weil es bei meinem Friseur immer hektisch zuging. Ständig klingelte das Telefon, es waren immer viele Leute im Salon und meine Stylistin sprang ständig zwischen den Kunden hin und her. Das empfand ich als unruhig und unentspannt. Obwohl ich mit dem Endergebnis immer sehr zufrieden war, hatte ich irgendwann keine Lust mehr auf diese Hektik, die zwischen den Stühlen und Waschbecken ablief. Daher wechselte ich den Friseur und nehme zum ersten Mal gelassen und ruhig im Stuhl Platz. Die Atmosphäre ist eine andere, es ist alles etwas gelassener und die Kunden werden (in meinen Augen) besser eingeplant. Zumindest stresst es mich nicht mehr dort zu sein und ich konnte auch letzte Woche wieder komplett entspannen. Daher hatte es einfach etwas von ICH-ZEIT und weniger von Terminverpflichtung.

Doch auch ich bin ein Mensch (und keine Maschine) und daher kann und darf ich hier auch sagen, dass mein Wochenende leider nicht so lief wie das vorige, obwohl ich das wiederholen wollte. Aber es kam alles anders. Das Kopfkino sendete in Marathonlänge und ich kam einfach nicht zur Ruhe. Zu viele Gedanken an die Klinikzeit letztes Jahr kamen hoch, Gedanken zum Thema Burnout und dann auch noch viele Gedanken zum Tod. Warum letzteres? Das liegt in erster Linie an der ARD-Themenwoche….samstags habe ich die Sendung neuneinhalb im ARD gesehen (ist eine Kindersendung), die sich mit dem Thema Tod und Bestattung auseinandergesetzt hat. Weiter ging es dann am Sonntag mit WESTART und Günther Jauch und auch bei SWR1 (unser Büroradiosender) ist dies Thema. Ich muss sagen, dass nicht ich das Thema gesucht habe, sondern es lief mir immer wieder über den Weg und ist für mich persönlich ein Thema, das für mich kein Tabu ist, sondern sehr wichtig. Schon immer beschäftige ich mich damit, wenn es mir über den Weg läuft (auf welche Art und Weise auch immer). Aber es ist einfach auch ein Thema, das zutiefst bewegt und einen nachdenken lässt. Und das habe ich. Sehr viel. Sehr intensiv. So ein Thema lässt hauptsächlich Verknüpfungen zu. Wie geht es mir heute? Wie kann ich mein Leben heute nutzen? Wie pflücke ich den Tag (Carpe diem)? Dieses Thema lässt Raum für Gedanken.


Oh, jetzt bin ich ein bisschen von der Woche ICH-ZEIT abgeschweift. Daher die Frage an Euch: wie lief die Woche für Euch? Was lief gut? Was benötigt noch Anpassung und vor allem welche? Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommende Woche und auf alle Herausforderungen, die da kommen mögen. Denn nichts ist Unmöglich.

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Mehr Informationen zur ARD-Themenwoche findet ihr hier.

Montag, 12. November 2012

November Challenge | Rückblick {Woche 1}


Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang zu sein.

– Oscar Wilde


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Wie schnell die Zeit doch mal wieder vergeht. Ich glaube das merkt man ganz bewusst, wenn man sich im Alltag einem Thema verschreibt. In meinem Fall zu einem Monat bewusster ICH-ZEIT, zu welcher ich Euch herzlich einlade (der Einstieg ist natürlich jederzeit möglich).

Wie ging es Euch in Eurer ersten Woche und mit 15-20 Minuten bewusster ICH-ZEIT? Ich habe für mich etwas herum experimentiert, denn ich wollte herausfinden, was mir wirklich gut tut und zu welcher Tageszeit ich am meisten davon profitieren kann. Tut mir die Stille gleich am frühen Morgen gut oder eher als Abschluss des Tages? Nach einer Woche Testphase kann ich mir die Frage nur so beantworten “beides” oder einfach so, wie der Tag fällt (denn natürlich kommt es immer wieder vor, dass Unvorhergesehenes geschieht und unsere Pläne kreuzt). Ich plane meine erste ICH-ZEIT Phase am frühen Morgen in mein Morgenritual ein. Die letzte Woche bestand das aus einer kurzen Yoga-Einheit (15 Minuten im Schlafanzug) und dem Trinken einer Tasse heißen Zitronenwassers in aller Stille. Dann beginne ich meinen Tag.

Abends habe ich meine ICH-ZEIT hauptsächlich mit der tagesaktuellen Meditation von Deepak Chopra gefüllt. Aber es gab auch Tage, da habe ich in aller Stille ein Buch gelesen oder Tagebuch geschrieben. Je näher das Wochenende kam, umso bewusster wurde mir, dass ich das Wochenende ruhig und ohne Verpflichtungen und Termine brauche. Ich sage hier bewusst “brauche”, denn mein Körper hat mir tagelang gezeigt, dass ich Zeit für mich alleine benötige. So habe ich mir mein Wochenende im Vorfeld gedanklich in den schönsten Farben ausgemalt und mir überlegt, was mir alles gut tun würde (ein Blick auf meine Liste hat auch geholfen).

Mein Wochenende bestand hauptsächlich nur aus ICH-ZEIT. Eingeläutet habe ich das Wochenende mit Frühsport im Freien am Samstag Vormittag. Und was soll ich sagen…die Woche Meditation scheint sich schon ausgezahlt zu haben, denn als ich wieder vor meiner Haustüre stand fiel mir auf, dass es “oben” ganz ruhig war. Als ich gelaufen bin, habe ich nur die Luft wahrgenommen, tief ein- und ausgeatmet, die Blätter bewundert und die Natur betrachtet. Aber ich hatte kein Gedankenkino. Null. Niente. Den restlichen Tag habe ich mit viel frisch gekochtem Tee vor meiner brennenden Kerze verbracht…mal Schal strickend, mal Hörbuch lauschend, mal in absoluter Stille und dem Regen zuschauend, mal mit einem mentalen Spaziergang durch die Wisteria Lane (habe auch ein bisschen DVD geschaut). Aber alles in absoluter Ruhe und Gelassenheit. Und nachdem das so ein toller Tag war, wollte ich diesen gleich wiederholen. Gut, dass nach Samstag der Sonntag an der Reihe ist. Und so habe ich noch einen weiteren Tag verbracht. Inklusive Gedanken niederschreiben. Ein Wochenende, was sich so wiederholen wird. Das ist ganz sicher. Denn ich merke, dass mir Ruhe, Stille, Entspannungstechniken und bewusstes Atmen unendlich viel Kraft geben. Kraft für jeden neuen Tag, Kraft für jede neue Woche und jede neue Aufgabe.

Und auch den heutigen Tag habe ich mit Entspannung gestartet. Zusammen mit Ralf Bauer (hehe…schließlich sehe ich ihn ja nächste Woche live auf der Theaterbühne, daher wollte ich mich einstimmen) habe ich die Sonne gegrüßt (in Variante A) sprich Yoga praktiziert. Gar nicht lange, es waren vielleicht 15 Minuten. Doch diese Viertelstunde lässt mich ganz geruht und ausgeglichen in den Tag starten. Und natürlich auch in eine neue Woche. Da wir uns jetzt schon in Woche zwei befinden, erweitern wir auf 30 Minuten ICH-ZEIT pro Tag. Die zweiten 15 Minuten werde ich heute Abend erneut mit Deepak Chopra und der heutigen Meditation verbringen.


Und ihr? Wie verlief Eure Woche mit bewusster ICH-ZEIT? Was hilft Euch beim Entspannen? Was habt ihr entdeckt, das Euch gut tut? Gerne würde ich Eure Erfahrung in einem Blogbeitrag zusammenführen.




Dienstag, 6. November 2012

November Challenge | Ich-Zeit {Tag 1}

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

– Laotse


Nach Innen gehen, das Innen füttern und aufladen, sich selbst in dieser Zeit, in der es kaum Ablenkung von außen gibt, bewusst wahrnehmen. Sich selbst Zeit mich sich schenken, achtsam sein und sich um das eigene Selbst kümmern. Das ist meine Aufgabe für den November. Und die November Challenge zu der ich jeden herzlich einlade (der Einstieg ist natürlich immer möglich, ob mitten im November oder zu jeder anderen Zeit, wenn ihr auf diesen Beitrag stoßt).

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Wie erging es Euch an Tag 1? Sicher fragt ihr Euch wie mein erster Versuch gestern ablief. Dazu muss ich gestehen, dass ich bereits am Samstag und Sonntag in meine ICH-ZEIT investiert habe und mir bewusst Zeit genommen habe.


Am Samstag sah das so aus, dass ich meine Yankee Candle angezündet habe,  mich in eine flauschige Decke gekuschelt und die ersten Seiten eines neuen Buches gelesen habe (wozu es natürlich eine Review gibt, sofern ich es für gut befinde). Ich gebe ganz ehrlich zu, dass meine Gedanken ganz schön laut wurden sobald ich mich auf die Worte vor mir konzentriert hatte. Mir blieb nichts anderes übrig, als mir einen kleinen Block zu nehmen und all diese Gedanken niederzuschreiben. Der Inhalt war hauptsächlich Dingen gewidmet, die ich doch irgendwann oder auch ganz dringend erledigen wollte. Alles was mir einfiel habe ich aufgeschrieben. Und es war eine Menge, genauer gesagt drei DIN A5 Seiten voll Stichworte. Und dann wurde es oben ganz ruhig. So, dass ich mich wieder meinem Buch widmen konnte. Wenn noch ein wichtiger Gedanke aufkam, habe ich kurz unterbrochen und diesen aufgeschrieben. Ich habe ganz klar gemerkt, dass ich meiner ICH-ZEIT in den letzten Wochen viel zu wenig Zeit eingeräumt hatte und mein Geist gar nicht dazu bereit war. Daher habe ich mental alles aus dem Weg geräumt (durch das Notieren) um dann genussvoll und in aller Stille lesen zu können.

Nach einer kurzen Nacht war ich am Sonntag schon sehr früh wach, sodass ich mich mit einer heißen Tasse auf der Couch eingekuschelt habe (ja, ja….Couch und Kuscheldecke sind für mich überlebenswichtig) und mir einen Vortrag von Robert Betz angehört habe. Das tat unheimlich gut und hat mir den ein oder anderen AHA-Moment beschert.

Den tatsächlich ersten Tag meiner Challenge habe ich gleich nach dem Aufstehen mit meiner ICH-Zeit begonnen, nämlich mit 15-minütigem Yoga von der DVD “Yoga Everyday” von Ursula Karven (hier habe ich bereits darüber geschrieben). Vielleicht erging es Euch ähnlich mit dem ersten Tag, aber es hat ein wenig gedauert, bis wirklich Ruhe in mich eingekehrt ist und ich diese auch innerlich wahrgenommen habe. Als die Übung zu Ende war, habe ich mich einfach nur wunderbar und innerlich ruhig und ausgeglichen gefühlt! So wunderbar, dass ich noch genügend Zeit hatte die Tageszeitung zu lesen während ich an meiner Tasse heißem Zitronenwasser geschlürft habe. Wer sich jetzt wundert wie man das alles morgens vor der Arbeit unterkriegt, dem sei gesagt, dass ich bewusst früher aufstehe um genau diese Zeit zu haben (was auch mit sich bringt, dass ich früher ins Bett gehe um ausreichend Schlaf zu bekommen). Und für mich lohnt es sich einfach, diese Zeit einzubauen um relaxt in den Tag starten zu können und nicht mit Stress und Zeitdruck in die Arbeit hetze. (Wie ich das mache könnt ihr in meinen Beiträgen zum Morgenritual nachlesen).
Meine 15 Minuten ICH-ZEIT hatte ich damit um 6 Uhr morgens schon beendet. Da ich jedoch gestern auch mit der 21-Day-Meditation-Challenge von Deepak Chopra gestartet habe, nahm ich mir abends nach der Arbeit nochmals die Zeit mich in aller Stille auf die besagte Couch zu setzen, eine Tasse Tee vor mir und mir die Meditation anzuhören und mitzumachen. So bin ich gestern dann doch in Summe auf 30 Minuten ICH-ZEIT gekommen….weil ich die Zeit dazu hatte und es in erster Linie auch wollte. Es war mir wichtig, es war mir sogar ein Bedürfnis die Meditation zu machen. Und da die Meditation vom Chopra Center in Kalifornien aus online geht, haben wir in Europa die Nachsicht aufgrund der Zeitverschiebung, sodass wir die Meditationen erst im Laufe des Tages erhalten. Daher führe ich sie abends durch (und wenn ich dazu mal nicht die Zeit habe, dann mache ich diese am folgenden Morgen nach dem Aufstehen).

Wie lief Euer erster Tag? Was habt Ihr Euch Gutes getan? Ich würde mich über einen regen Austausch freuen, denn vielleicht gibt es ja noch die ein oder andere Übung, an die auch ich nicht denke und somit ausprobieren könnte.

Bis dahin wünsche ich Euch einen wunderbaren zweiten Tag und geruhsame Momente in Eurer ICH-ZEIT!


Samstag, 3. November 2012

21 Day Meditation-Challenge mit Deepak Chopra


Wenn wir Meditation praktizieren, entwickelt unser Geist die Fähigkeit, in unmittelbarer Weise zu Einsichten zu gelangen, die sich dem rationalen, begrifflichen Denken entziehen.

– Marcel Geisser


Gestern habe ich Euch zu meiner November-Challenge “ICH-ZEIT” eingeladen. Im Laufe dieser vier Wochen möchte ich regelmäßig Anregungen geben, wie Du Deine ICH-ZEIT füllen kannst. Den Artikel dazu findet ihr hier.

Passend dazu gibt es die dritte Meditation-Challenge des Chopra Meditation Centers in diesem Jahr. Und das Beste: sie ist wie immer kostenlos. Jeden Tag erhälst Du [nach Deiner Registrierung] eine E-Mail mit dem Link zur heutigen 15-minütigen Meditation. Die geführten Meditationen sind in englischer Sprache und werden abwechselnd von Deepak Chopra selbst sowie einigen Meditationslehrern durchgeführt.

Der gebürtige Inder Deepak Chopra lebt seit vielen Jahren in Kalifornien und hat bereits zahlreiche Bücher zu den Themen Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda veröffentlicht. Zudem gilt er als spiritueller Begleiter der Medienlegende Oprah Winfrey.

Für mich wird es die zweite Meditations-Challenge von Deepak Chopra sein und ich freue mich schon sehr darauf. Jede seiner Challenges steht unter einem anderen Motto und dieses Mal heißt es “Creating Abundance – Fülle erschaffen”!


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Anmelden ist ganz einfach: die Registrierung erfolgt entweder mit dem Facebook Account oder der E-Mail Adresse. Absolut kostenfrei! Man kann auch absoluter Anfänger mit diesen geführten Meditationen einsteigen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Trau Dich!

Die Meditationen sind eine schöne Ergänzung zu Deiner ICH-ZEIT! Ich werde es auf jeden Fall täglich nutzen! Viel Spaß dabei!


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Gastbeitrag | Meine ersten Erfahrungen mit Meditationen

Der Mensch muß zu innerer Ruhe gebildet werden.


– Johann Heinrich Pestalozzi


Heute darf ich Kristin von Selbstbewusstleben ganz herzlich bei mir begrüßen. Lest hier wie sie ihren Weg zur Meditation gefunden hat.



Mein Name ist Kristin und mein eigener Blog heißt Selbstbewusstleben. Ich schreibe über die 3 großen Themenbereiche: gesunde Ernährung (Clean Eating, Vegetarier werden etc.), Fitness (Bodyrock, Laufen, Klettern etc.) und Selbstfindung. Für mich bedeutet ein selbstbewusstes Leben führen, dass ich mir meiner Persönlichkeit, meinen Wünschen und Träumen, meinen Stärken und Schwächen, meinen Interessen und meinem Körper bewusst bin und versuche, im Einklang mit mir selbst zu leben. Über diese Reise zu mir selbst schreibe ich auf meinem Blog. Schaut liebend gern vorbei! 



In meinem heutigen Gastpost für die liebe Sue geht es um das Thema Meditation. 


In meinem bisherigen Leben bin ich in verschiedenen Situationen immer wieder mit dem Begriff in Berührung gekommen. Im Abitur-Gottesdienst vor einigen Jahren haben wir eine Erinnerungs-Meditation an unsere Schulzeit durchgeführt, in meiner Studienzeit habe ich mir einige CDs mit Meditationen zum besseren Einschlafen gekauft oder beim „Weihnachts-Schrottwichteln“ vor zwei Jahren, als ich ein Buch zu Meditationen gewonnen habe. Eines hatten alle drei Berührungen gemeinsam. Ich habe das Meditieren nicht ernst genommen! Vielleicht habe ich es sogar ein bisschen belächelt, innerlich. Meditieren? Heißt das, man redet mich sich selbst? Warum bloß? 


Doch heute weiß ich: Ich habe nicht verstanden, was Meditieren eigentlich bedeutet. 
Im Rahmen meines abgewandelten Crazy Sexy Detox vor ein paar Wochen bin ich mit Meditationen wieder einmal in Kontakt gekommen. Meditationen und Mantras zu bestimmten Gedanken gehörten zum täglichen Programm. Auch dieses Mal war ich wieder ein wenig skeptisch. Was soll ich in dieser Zeit tun? Was soll ich mir selbst sagen? Wie soll ich es aushalten, 20 Minuten stillzusitzen? Aber ich war auch neugierig darauf und habe es direkt am ersten Tag ausprobiert. So wertungsfrei es mir möglich war. Ich hatte an diesem Tag frei, bin morgens in der Frühe barfuß auf die Terrasse gegangen, habe mich dort gen Sonnenaufgang auf einen Stuhl gesetzt und meine Augen geschlossen. Ich saß da, atme ein paar Mal tief ein und hatte auf einmal eine Botschaft an mich in meinem Kopf: „Genieße diesen Tag. Tue dir selbst Gutes“. Diese Worte habe ich dann mehrere Male hintereinander mit meiner inneren Stimme zu mir selbst gesagt. Und auf einmal haben sich meine Gedanken und Gefühle verselbstständigt. Ich habe mich richtig wohl gefühlt. Ich war glücklich. Ich war optimistisch. Die Hektik der letzten Tage ist von mir abgefallen und ich wurde ganz aufmerksam gegenüber mir und meinem Körper. Ich habe mich ganz bewusst wahrgenommen. Ich hatte plötzlich richtig Lust, mir diesen Tag quasi zu schenken und mir einfach Gutes zu tun. Das war meine kleine Mission! 


Irgendwann bin ich wieder aufgestanden – mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Und erst als ich wieder in der Wohnung war, habe ich gesehen, dass über eine halbe Stunde Zeit vergangen war. 


Das nächste positive Meditationserlebnis hatte ich vor einer Yogastunde. Ich war eine der ersten im Übungsraum und habe mich im Schneidersitz auf meine neue Yoga-Matte gesetzt. Eigentlich „wollte“ ich zunächst mit den anderen ins Gespräch kommen, merkte aber gleich darauf, dass ich eigentlich gerade viel lieber für mich allein sein wollte. Dabei kam mir irgendwie der Gedanke, dass mein Geist es schön haben soll in meinem Körper. Dieser Gedanke formte sich immer stärker aus. Mein Geist solle einen fröhlichen, gesunden Tempel – meinen Körper - vorfinden, indem er sich wohlfühlt. Dieser Gedanke war so bezaubernd, dass ich spontan ein Glücksgefühl und einen inneren Frieden mit mir selbst empfand. So saß ich dort einige Zeit, in diesem „Mantra“ versunken, und habe einfache, ehrliche Zufriedenheit empfunden.

twinlili  / pixelio.de

Meine dritte Meditationsbegegnung hatte ich mit einem Buch, das ich euch wärmstens empfehlen kann. Es ist so hilfreich! „Kraft zum Loslassen“ von Melody Beattie. Ich bin in unserer Stadtbibliothek darauf gestoßen und war mir gar nicht bewusst, welchen Schatz ich dort ausgrabe. Es ist ein Buch mit 365 Gedanken und passenden Texten zu jedem Kalendertag. Als ich darin zum ersten Mal blätterte, bin ich sofort an einem Text hängengeblieben und habe innerlich genickt. „Dies ist mein Mantra für diesen Tag. Das passt heute zu mir.“ Seitdem handhabe ich es so, dass ich einfach morgens darin blättere und das Thema, bei dem ich hängenbleibe, in meine morgendlichen „Gedanken“ einbeziehe. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber bisher hatte ich jeden Tag einen Text, der wie angegossen an genau diesem Tag auf mich gepasst hat! Es geht dort um Gedanken zu Perfektionismus, Selbstliebe, Beziehungen zu anderen Menschen, Ängsten, Hektik und vielem mehr. Diese Gedankenanstöße sind so einfach und verständlich und trotzdem manchmal so schwierig im täglichen Leben umzusetzen. Doch durch diese kleinen morgendlichen Meditationen geht es mir besser. Ich beginne langsam aber sicher diese positiven Gedanken mehr und mehr zu verinnerlichen. Das tut mir unheimlich gut! 


Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, hat sich meine Einstellung zur Meditation mittlerweile geändert. Ich habe begriffen, was es für mich bedeutet und welche Auswirkungen es auf mich haben kann! Ja, ich rede dabei mit mir selbst! Und genau deswegen tut es mir so gut! Ich bringe mich dadurch in Kontakt mit mir selbst und gebe meinen Gedanken einen Raum, um gehört zu werden. Ich sehe Meditieren nun als eine Bereicherung für mich, die ich gern annehme statt wie früher darüber zu lächeln. 




Montag, 30. Juli 2012

Week 2 | 21-Day-Meditation Challenge

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

– Henry Ford


Es ist unglaublich, denn schon wieder ist eine Woche vergangen. Es war bereits die zweite Woche der 21-Day-Meditation Challenge von Deepak Chopra. Über meine Erfahrungen mit der ersten Woche, habe ich bereits hier berichtet.

Woche zwei verlief für mich komplett anders wie die vorigen sieben Tage. Wenn man es mit einer Achterbahnfahrt vergleichen würde, dann bin ich beim Downfall angekommen. Es ging abwärts. Das klingt jetzt sehr dramatisch, obwohl es das gar nicht erst. Entgegen meiner eigenen Planungen und Erwartungen (oh je, wunder Punkt!) habe ich die Meditationen etwas schleifen lassen. Ich habe nicht mehr jeden Tag meditiert, obwohl ich mir das doch so fest vorgenommen hatte. Warum nur? Ich weiß doch, wie gut es mir tut. Ich weiß, dass ich nur 15 Minuten benötige. Ich hatte herausgefunden, dass ich die Meditationen am liebsten vor dem Einschlafen praktiziere. Wie kann denn da was dazwischen kommen? Ich bin doch weiterhin jeden Abend ins Bett gegangen! Ganz ehrlich: ich habe keine Antworten auf meine eigenen Fragen. An manchen Tagen hat es super geklappt und an anderen nicht, weil das Leben einfach das Leben ist und eben nicht zu hundert Prozent planbar. Fertig! Aus!
Und genau das ist es, was ich versuche mir immer wieder in Erinnerung zu rufen. Und das beste ist doch, dass wenn ein Tag mal nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt hatten (oder auch mehrere Tage), dann haben wir doch alle die Möglichkeit am nächsten Morgen wieder aufzuwachen und es anders zu machen. Dies Chance, jeden Tag aufs Neue, ist wunderbar und einmalig!

So bin ich also heute morgen mit der Meditation in den Tag gestartet! Und natürlich sind meine Gedanken währenddessen abgeschweift. Ich hatte auch ein Schwierigkeiten bei mir zu bleiben. Doch das ist es doch, warum ich mich für diese Challenge angemeldet habe. Eine Challenge ist eine Herausforderung. Es soll nicht einfach sein, es soll uns nicht einfach von der Hand gehen. Wenn ich schon alles könnte, dann würde mich eine Teilnahme an einer solchen Challenge ja gar nicht reizen.

Daher mein Fazit:


Egal in welchem Lebensbereich mal etwas nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt hatten, lasst Euch nicht unterkriegen. Wir bekommen jeden Tag die Chance neu zu starten! Dazu muss nicht erst ein neues Jahr, ein neuer Monat oder eine neue Woche beginnen. Es ist jederzeit möglich. Der einzige, der auch daran hindert, seid ihr selbst bzw. Eure eigenen negativen Gedanken! Weg damit! Einfach aufstehen und weitermachen. Es geht immer weiter!