Montag, 12. November 2012

November Challenge | Rückblick {Woche 1}


Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang zu sein.

– Oscar Wilde


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Wie schnell die Zeit doch mal wieder vergeht. Ich glaube das merkt man ganz bewusst, wenn man sich im Alltag einem Thema verschreibt. In meinem Fall zu einem Monat bewusster ICH-ZEIT, zu welcher ich Euch herzlich einlade (der Einstieg ist natürlich jederzeit möglich).

Wie ging es Euch in Eurer ersten Woche und mit 15-20 Minuten bewusster ICH-ZEIT? Ich habe für mich etwas herum experimentiert, denn ich wollte herausfinden, was mir wirklich gut tut und zu welcher Tageszeit ich am meisten davon profitieren kann. Tut mir die Stille gleich am frühen Morgen gut oder eher als Abschluss des Tages? Nach einer Woche Testphase kann ich mir die Frage nur so beantworten “beides” oder einfach so, wie der Tag fällt (denn natürlich kommt es immer wieder vor, dass Unvorhergesehenes geschieht und unsere Pläne kreuzt). Ich plane meine erste ICH-ZEIT Phase am frühen Morgen in mein Morgenritual ein. Die letzte Woche bestand das aus einer kurzen Yoga-Einheit (15 Minuten im Schlafanzug) und dem Trinken einer Tasse heißen Zitronenwassers in aller Stille. Dann beginne ich meinen Tag.

Abends habe ich meine ICH-ZEIT hauptsächlich mit der tagesaktuellen Meditation von Deepak Chopra gefüllt. Aber es gab auch Tage, da habe ich in aller Stille ein Buch gelesen oder Tagebuch geschrieben. Je näher das Wochenende kam, umso bewusster wurde mir, dass ich das Wochenende ruhig und ohne Verpflichtungen und Termine brauche. Ich sage hier bewusst “brauche”, denn mein Körper hat mir tagelang gezeigt, dass ich Zeit für mich alleine benötige. So habe ich mir mein Wochenende im Vorfeld gedanklich in den schönsten Farben ausgemalt und mir überlegt, was mir alles gut tun würde (ein Blick auf meine Liste hat auch geholfen).

Mein Wochenende bestand hauptsächlich nur aus ICH-ZEIT. Eingeläutet habe ich das Wochenende mit Frühsport im Freien am Samstag Vormittag. Und was soll ich sagen…die Woche Meditation scheint sich schon ausgezahlt zu haben, denn als ich wieder vor meiner Haustüre stand fiel mir auf, dass es “oben” ganz ruhig war. Als ich gelaufen bin, habe ich nur die Luft wahrgenommen, tief ein- und ausgeatmet, die Blätter bewundert und die Natur betrachtet. Aber ich hatte kein Gedankenkino. Null. Niente. Den restlichen Tag habe ich mit viel frisch gekochtem Tee vor meiner brennenden Kerze verbracht…mal Schal strickend, mal Hörbuch lauschend, mal in absoluter Stille und dem Regen zuschauend, mal mit einem mentalen Spaziergang durch die Wisteria Lane (habe auch ein bisschen DVD geschaut). Aber alles in absoluter Ruhe und Gelassenheit. Und nachdem das so ein toller Tag war, wollte ich diesen gleich wiederholen. Gut, dass nach Samstag der Sonntag an der Reihe ist. Und so habe ich noch einen weiteren Tag verbracht. Inklusive Gedanken niederschreiben. Ein Wochenende, was sich so wiederholen wird. Das ist ganz sicher. Denn ich merke, dass mir Ruhe, Stille, Entspannungstechniken und bewusstes Atmen unendlich viel Kraft geben. Kraft für jeden neuen Tag, Kraft für jede neue Woche und jede neue Aufgabe.

Und auch den heutigen Tag habe ich mit Entspannung gestartet. Zusammen mit Ralf Bauer (hehe…schließlich sehe ich ihn ja nächste Woche live auf der Theaterbühne, daher wollte ich mich einstimmen) habe ich die Sonne gegrüßt (in Variante A) sprich Yoga praktiziert. Gar nicht lange, es waren vielleicht 15 Minuten. Doch diese Viertelstunde lässt mich ganz geruht und ausgeglichen in den Tag starten. Und natürlich auch in eine neue Woche. Da wir uns jetzt schon in Woche zwei befinden, erweitern wir auf 30 Minuten ICH-ZEIT pro Tag. Die zweiten 15 Minuten werde ich heute Abend erneut mit Deepak Chopra und der heutigen Meditation verbringen.


Und ihr? Wie verlief Eure Woche mit bewusster ICH-ZEIT? Was hilft Euch beim Entspannen? Was habt ihr entdeckt, das Euch gut tut? Gerne würde ich Eure Erfahrung in einem Blogbeitrag zusammenführen.




Dienstag, 6. November 2012

November Challenge | Ich-Zeit {Tag 1}

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

– Laotse


Nach Innen gehen, das Innen füttern und aufladen, sich selbst in dieser Zeit, in der es kaum Ablenkung von außen gibt, bewusst wahrnehmen. Sich selbst Zeit mich sich schenken, achtsam sein und sich um das eigene Selbst kümmern. Das ist meine Aufgabe für den November. Und die November Challenge zu der ich jeden herzlich einlade (der Einstieg ist natürlich immer möglich, ob mitten im November oder zu jeder anderen Zeit, wenn ihr auf diesen Beitrag stoßt).

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Wie erging es Euch an Tag 1? Sicher fragt ihr Euch wie mein erster Versuch gestern ablief. Dazu muss ich gestehen, dass ich bereits am Samstag und Sonntag in meine ICH-ZEIT investiert habe und mir bewusst Zeit genommen habe.


Am Samstag sah das so aus, dass ich meine Yankee Candle angezündet habe,  mich in eine flauschige Decke gekuschelt und die ersten Seiten eines neuen Buches gelesen habe (wozu es natürlich eine Review gibt, sofern ich es für gut befinde). Ich gebe ganz ehrlich zu, dass meine Gedanken ganz schön laut wurden sobald ich mich auf die Worte vor mir konzentriert hatte. Mir blieb nichts anderes übrig, als mir einen kleinen Block zu nehmen und all diese Gedanken niederzuschreiben. Der Inhalt war hauptsächlich Dingen gewidmet, die ich doch irgendwann oder auch ganz dringend erledigen wollte. Alles was mir einfiel habe ich aufgeschrieben. Und es war eine Menge, genauer gesagt drei DIN A5 Seiten voll Stichworte. Und dann wurde es oben ganz ruhig. So, dass ich mich wieder meinem Buch widmen konnte. Wenn noch ein wichtiger Gedanke aufkam, habe ich kurz unterbrochen und diesen aufgeschrieben. Ich habe ganz klar gemerkt, dass ich meiner ICH-ZEIT in den letzten Wochen viel zu wenig Zeit eingeräumt hatte und mein Geist gar nicht dazu bereit war. Daher habe ich mental alles aus dem Weg geräumt (durch das Notieren) um dann genussvoll und in aller Stille lesen zu können.

Nach einer kurzen Nacht war ich am Sonntag schon sehr früh wach, sodass ich mich mit einer heißen Tasse auf der Couch eingekuschelt habe (ja, ja….Couch und Kuscheldecke sind für mich überlebenswichtig) und mir einen Vortrag von Robert Betz angehört habe. Das tat unheimlich gut und hat mir den ein oder anderen AHA-Moment beschert.

Den tatsächlich ersten Tag meiner Challenge habe ich gleich nach dem Aufstehen mit meiner ICH-Zeit begonnen, nämlich mit 15-minütigem Yoga von der DVD “Yoga Everyday” von Ursula Karven (hier habe ich bereits darüber geschrieben). Vielleicht erging es Euch ähnlich mit dem ersten Tag, aber es hat ein wenig gedauert, bis wirklich Ruhe in mich eingekehrt ist und ich diese auch innerlich wahrgenommen habe. Als die Übung zu Ende war, habe ich mich einfach nur wunderbar und innerlich ruhig und ausgeglichen gefühlt! So wunderbar, dass ich noch genügend Zeit hatte die Tageszeitung zu lesen während ich an meiner Tasse heißem Zitronenwasser geschlürft habe. Wer sich jetzt wundert wie man das alles morgens vor der Arbeit unterkriegt, dem sei gesagt, dass ich bewusst früher aufstehe um genau diese Zeit zu haben (was auch mit sich bringt, dass ich früher ins Bett gehe um ausreichend Schlaf zu bekommen). Und für mich lohnt es sich einfach, diese Zeit einzubauen um relaxt in den Tag starten zu können und nicht mit Stress und Zeitdruck in die Arbeit hetze. (Wie ich das mache könnt ihr in meinen Beiträgen zum Morgenritual nachlesen).
Meine 15 Minuten ICH-ZEIT hatte ich damit um 6 Uhr morgens schon beendet. Da ich jedoch gestern auch mit der 21-Day-Meditation-Challenge von Deepak Chopra gestartet habe, nahm ich mir abends nach der Arbeit nochmals die Zeit mich in aller Stille auf die besagte Couch zu setzen, eine Tasse Tee vor mir und mir die Meditation anzuhören und mitzumachen. So bin ich gestern dann doch in Summe auf 30 Minuten ICH-ZEIT gekommen….weil ich die Zeit dazu hatte und es in erster Linie auch wollte. Es war mir wichtig, es war mir sogar ein Bedürfnis die Meditation zu machen. Und da die Meditation vom Chopra Center in Kalifornien aus online geht, haben wir in Europa die Nachsicht aufgrund der Zeitverschiebung, sodass wir die Meditationen erst im Laufe des Tages erhalten. Daher führe ich sie abends durch (und wenn ich dazu mal nicht die Zeit habe, dann mache ich diese am folgenden Morgen nach dem Aufstehen).

Wie lief Euer erster Tag? Was habt Ihr Euch Gutes getan? Ich würde mich über einen regen Austausch freuen, denn vielleicht gibt es ja noch die ein oder andere Übung, an die auch ich nicht denke und somit ausprobieren könnte.

Bis dahin wünsche ich Euch einen wunderbaren zweiten Tag und geruhsame Momente in Eurer ICH-ZEIT!


Samstag, 3. November 2012

21 Day Meditation-Challenge mit Deepak Chopra


Wenn wir Meditation praktizieren, entwickelt unser Geist die Fähigkeit, in unmittelbarer Weise zu Einsichten zu gelangen, die sich dem rationalen, begrifflichen Denken entziehen.

– Marcel Geisser


Gestern habe ich Euch zu meiner November-Challenge “ICH-ZEIT” eingeladen. Im Laufe dieser vier Wochen möchte ich regelmäßig Anregungen geben, wie Du Deine ICH-ZEIT füllen kannst. Den Artikel dazu findet ihr hier.

Passend dazu gibt es die dritte Meditation-Challenge des Chopra Meditation Centers in diesem Jahr. Und das Beste: sie ist wie immer kostenlos. Jeden Tag erhälst Du [nach Deiner Registrierung] eine E-Mail mit dem Link zur heutigen 15-minütigen Meditation. Die geführten Meditationen sind in englischer Sprache und werden abwechselnd von Deepak Chopra selbst sowie einigen Meditationslehrern durchgeführt.

Der gebürtige Inder Deepak Chopra lebt seit vielen Jahren in Kalifornien und hat bereits zahlreiche Bücher zu den Themen Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda veröffentlicht. Zudem gilt er als spiritueller Begleiter der Medienlegende Oprah Winfrey.

Für mich wird es die zweite Meditations-Challenge von Deepak Chopra sein und ich freue mich schon sehr darauf. Jede seiner Challenges steht unter einem anderen Motto und dieses Mal heißt es “Creating Abundance – Fülle erschaffen”!


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Anmelden ist ganz einfach: die Registrierung erfolgt entweder mit dem Facebook Account oder der E-Mail Adresse. Absolut kostenfrei! Man kann auch absoluter Anfänger mit diesen geführten Meditationen einsteigen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Trau Dich!

Die Meditationen sind eine schöne Ergänzung zu Deiner ICH-ZEIT! Ich werde es auf jeden Fall täglich nutzen! Viel Spaß dabei!


Freitag, 2. November 2012

November Challenge | Ich-Zeit {Start: 5. Nov}


Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente,
und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

– Sarah Bernhardt

 

Ein neuer Monat steht vor der Tür und für viele von uns hat der November einen schlechten Ruf. Wir gehen bei Dunkelheit aus dem Haus und kommen auch bei Dunkelheit wieder zu Hause an, es ist oft regnerisch, Nebel zieht durch die Morgenstunden und auch der Frost zieht ein. Der November ist doch meist ein nass-kalter Monat. Aber deshalb ist es noch lange kein schlechter Monat. Oder etwa doch?

Gestern ist mir ein wunderbarer Text von Robert Betz in die Hände gefallen, der mich zum intensiven Nachdenken gebracht hat. Daher möchte ich dies gerne mit Euch teilen:

” […] Die Bäume lassen jetzt, nach ihrem kraftvollen Farben-Feuerwerk, ihre Blätter los, aus denen neues Leben entsteht. So wie der Bauer die Wintersaat aussät, kannst auch du jetzt deine Saat für das neue Jahr aussäen. Mach das Licht der Kerzen an im Haus, genieße die Wärme und den gewürzten Tee, mach es dir kuschelig, such die Musik-CDs, die du schon lange nicht mehr gehört hast und nimm dir Zeit für dich und das wahrhafte Gespräch mit deinen Liebsten.

Geh nach innen und gönne dir mehr Zeit für BesINNung und Meditation und erINNere dich daran, dass das Leben von INNEN nach AUSSEN verläuft. Was sich morgen in deinem Leben zeigen soll, will heute gesät sein […] So wie die Natur jetzt stiller wird und nach innen geht, damit das frische Grün im Frühjahr sich mit neuen Trieben zeigt, gehe auch du nach innen, werde langsamer, schenk dir Musse- und Genuss-Stunden mit dir. Deine Seele wird es dir danken […].”

{Quelle: https://www.facebook.com/betz.robert}


Ich konnte nicht mehr aufhören darüber nachzudenken seit ich das gestern gelesen habe! Nach Innen gehen, das Innen füttern und aufladen, sich selbst in dieser Zeit, in der es kaum Ablenkung von außen gibt, bewusst wahrnehmen. Sich selbst Zeit mich sich schenken, achtsam sein und sich um das eigene Selbst kümmern.


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Und genau das möchte ich machen. In diesem November! Daher lade ich Euch herzlich zu meiner eigenen Challenge ein. Es braucht nicht viel und es ist auch einfach umzusetzen. Es braucht lediglich etwas Planung und Disziplin und natürlich den Wunsch sich selbst Gutes zu tun. Ihr könnt gleich heute damit anfangen oder am Montag, den 5. November (ein Quereinstieg ist natürlich auch jederzeit möglich!).

Die Challenge ist folgendermaßen aufgebaut:
Woche 1 | 5. bis 11. November 15-20 Minuten ICH-ZEIT
Woche 2 | 12. bis 18. November 30 Minuten ICH-ZEIT
Woche 3 | 19. bis 25. November 30 Minuten ICH-ZEIT
Woche 4 | 26. Nov bis 2. Dez 45-60 Minuten ICH-ZEIT

Durch die unterschiedlichen Zeiten lernen wir langsam uns immer mehr Zeit zu schenken. Dies ist nur als Vorschlag anzusehen und wenn es euch leicht fällt bereits ab Woche 1 mehr Zeit für Euch selbst zu reservieren, dann tut das. Das Ziel ist eine Stunde pro Tag mit sich zu verbringen. Diese kann am Stück sein, es können aber auch 30 Minuten nach dem Aufstehen sein und 30 weitere Minuten am Abend. So, wie es in Euren Alltag passt! Hier gibt es kein einheitliches Rezept. Ich kann Euch die Zutaten nennen, aber backen dürft ihr selbst!


Wie setze ich das um?

Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass es mir am besten gelingt die Zeit mit mir (ICH-ZEIT) im Kalender fest einzuplanen und einzutragen. Meist schreibe ich bereits dazu wie diese Zeit aussehen kann (dazu gehe ich gleich noch ein). Es ist ein fester Termin im Kalender und dieser ist auch nicht verschiebbar. Er ist genauso wichtig wie der Termin im Büro, der Arzttermin oder der Termin für den Reifenwechsel.

Aus genau diesem Grund macht es auch oft Sinn, zumindest einen Teil dieser Zeit gleich am Morgen nach dem Aufstehen in das Morgenritual zu integrieren (einen Artikel zum Morgenritual findet ihr hier, hier und hier). Denn morgens kommt einem meist kein Anruf dazwischen, es klingelt nicht an der Haustür und es gibt keine unvorhergesehenen Termine (für die Mamis: Zeit für Euch am besten dann, wenn der Rest des Hauses noch schläft…auch wenn das bedeutet früher aufzustehen als bisher). Aber entscheidet für Euch anhand Eures Alltags. Wann könnt ihr diese ICH-ZEIT in Euren Tagesablauf einplanen?


Die Regeln!
  1. ICH-ZEIT ist Zeit für Euch. Ganz alleine! In dieser Viertelstunde, halben Stunde oder Stunde seid ihr alleine! Ganz alleine! Alleine mit Euch, Euren Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten!
  2. ICH-Zeit wird bewusst genossen! Das heißt Schlafen zählt nicht! In dieser Zeit dürft Ihr Euch bewusst wahrnehmen, mit allen Sinnen! Fernsehen ist auch eine Art der Ablenkung und zählt für diese Zeit ebenfalls nicht!
  3. ICH-ZEIT ist störungsfreie Zeit! Teilt Euch Eure ICH-ZEIT so ein, dass ihr ungestört sein könnt. Wenn das zu Hause nicht geht, dann sucht Euch einen Platz, wo ihr ungestört sein könnt (auf einer Parkbank, am See, im Wald, in der Bibliothek, im Park, im Garten, in der Sauna, etc.).
  4. ICH-ZEIT ist die Zeit für alle Sinne! Der Ort, an dem Ihr Eure ICH-ZEIT verbringt, sollte Euch gut tun! Vielleicht müsst Ihr diesen Ort in Euren eigenen vier Wänden auch erst anlegen. Er sollte für Euch gemütlich und Ruhe ausstrahlen. Ihr dürft Euch dort wohlfühlen! Richtet Euch diesen Ort so ein, dass er Euch anspricht. Es muss nicht jeden Tag derselbe Ort sein. Ihr könnt Euch auch mehrere Orte aussuchen, die Euch Kraft spenden und dann abwechselnd Eure ICH-ZEIT dort verbringen. Es ist Eure Zeit, verbringt sie so, wie es Euch gefällt und gut tut.

Was mache ich in meiner ICH-ZEIT?

Wie der Name schon verrät, ist das Zeit nur für Euch! Ohne Störungen, ohne Unterbrechungen. Tut Dinge, die Euch gut tun und die Euch nicht ablenken. Hier eine kleine Anregungsliste. Ihr könnt auch einfach Eure eigene Liste schreiben. Was tut Euch gut? Was gibt Euch Kraft? Was habt ihr schon lange nicht mehr für Euch getan? Was hat Euch als Kind Freude bereitet?

  • Meditation
  • In Stille aus dem Fenster sehen
  • Ein Waldspaziergang
  • Die Natur von einer Parkbank aus beobachten
  • Ein heißes Schaumbad
  • Alleine in der Sauna sitzen
  • Eine heiße Tasse Tee / Kaffee auf der Couch trinken
  • Tagebuch schreiben / Gedanken niederschreiben
  • Ein Hörbuch hören
  • Ein Buch lesen
  • Joggen im Freien
  • Die Sterne anschauen
  • Yoga (z.B. am frühen Morgen)
  • Malen / Zeichnen (dafür muss man nichts können…es muss auch nach nichts aussehen…einfach so ohne Gedanken loslegen)
  • und vieles, vieles mehr

SEID IHR BEREIT? Bist du an Bord? Dann freue ich mich auf vier besINNliche Novemberwochen mit Euch! Eure Erfahrungen, Umsetzungsideen und Gedanken dürft Ihr gerne mit einem Kommentar teilen.


Donnerstag, 1. November 2012

Willkommen im November


Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung.

– Erich Fromm


Der November ist für mich so ein Monat, der sich ganz heimlich, still und leise anschleicht. Er weiß schon den ganzen Oktober lang, dass er als nächstes dran ist. Doch er macht keinerlei Anstalten und hält sich im Hintergrund. Und dann ist er auf einmal da. Von heute auf morgen. Ich muss gestehen, dass für mich der November einer dieser unscheinbaren Monate ist. Er ist der Lückenbüßer zwischen dem herbstlichen Oktober und dem weihnachtlichen Dezember. Aber irgendwie hat er keinen eigenen Stempel. Zumindest ist das meine Empfindung. Aber vielleicht ist gerade das seine Stärke? Dass er zwischen zwei so starken und in sich unterschiedlichen Monaten liegt und er der sanfte Übergang ist? Ja, so gefällt es mir! Er ist der sanfte Übergang!


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Und da der 1. Advent dieses Jahr auch nicht in den November fällt, muss er keinerlei Aufgaben des Dezembers übernehmen. Er darf ganz alleine da stehen und einfach nur sein. Welch schöner Gedanke! 


Und doch freue ich mich auf einige Dinge im November ganz besonders:
  • den Schauspieler Ralf Bauer live auf der Theaterbühne zu sehen
  • einen Vortrag in Heidelberg zu besuchen
  • den 1. Geburtstag meines Patenkindes zu feiern
  • eine Lomilomi Massage
  • ein Wochenende in Österreich
  • den ersten Weihnachtsmarktbesuch
  • und vieles mehr


Was sind Eure Pläne für den November? Welche Bedeutung hat dieser Monat für Euch? Plant Ihr bereits Weihnachtsgeschenke ein, bastelt Ihr Adventskalender oder seid Ihr vielleicht selbst ein Novemberkind?


Mittwoch, 31. Oktober 2012

5 Tops & 1 Flop | Oktober 2012


Die Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.

– Konfuzius


Oh mein lieber Oktober. Warum musst Du denn schon wieder gehen! Mehr Tage als 31 kann man zwar in keinem Monat haben und dennoch vergehst Du so schnell. Kaum hast Du Deine prachtvolle, farbenfrohe Schönheit gezeigt, schon machst Du Platz für Deinen Nachfolgemonat, der mit Schnee und Eiseskälte im Gepäck auf uns wartet.

Wobei…wenn wir ehrlich sind, hast Du, lieber Oktober mal im Gepäck des Novembers gewühlt und ihm doch glatt den ersten Schneefall bereits am 28. Oktober geklaut – zumindest hier im Süden, auch fernab von Bergen im Flachland. Und ich muss ehrlich gestehen: Puderzucker auf orange-roten Blättern ist ein Augenschmaus!

Und es fällt mir unglaublich schwer für den Oktober NUR fünf Tops zu finden….denn ich habe in diesem Monat viel mehr als nur fünf wunderbare Augenblicke erleben dürfen. Denn die Hälfte des Monats war für mich mit Urlaub gefüllt und dadurch mit vielen schönen Erlebnissen. Aus genau diesem Grund gibt es sechs Höhepunkte und keinen Flop!


Die Top 5:


  1. Die Vielfalt prachtvoller Sonnenuntergänge

    Ich durfte auf drei hawaiianischen Inseln viele Sonnenuntergänge beobachten und miterleben: ob in luftiger Höhe auf einem Vulkan, in einer verlassenen Bucht, oder direkt am Strand.


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  2. Mein neues Lederarmband

    Ich bin schon seit Teenagertagen Fan von Lederarmbändern. Seit einiger Zeit hat dunkelbraun die schwarzen Armbänder abgelöst, wobei ich beide Farben sehr gerne trage. In USA ist mir dann dieses in die Hände gefallen und es war sofort Liebe auf den ersten Blick. Denn es könnte nichts besser zu mir passen, als ein Armband mit meinem Lieblingsprayer.



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  3. French Press to Go

    Kaffee- oder Teetrinker? Ganz klar: ich bin Teetrinker(in)! Aber ab und an erfreue ich mich auch an einer Tasse Kaffee. Kaffeetrinken ist mit mir nur alles andere als einfach. Aufgrund meines empfindlichen Magens habe ich bei der Kaffeebestellung immer zig Wünsche bzw. Anforderungen, denen fast nur Starbucks gewachsen ist. In USA ist es ein Traum, denn dort gibt es zig Milchvarianten und auch koffeinfrei ist kein Tabu.

    Das Kaffee-Trink-Highlight meines bisherigen Lebens war im Cafe des Amis auf Maui: Decaf-Almond-Milk-Cappuccino. Ein fluffiger, schaumiger, leckerer Traum!

    Aber nun zurück zur French Press. Nach dem vielen Kaffeekonsum in meiner rot-weiß-blauen Heimat, wollte ich mal wieder selbst öfter Kaffee trinken. So wie ich ihn mag! Und bei meiner Recherche bin ich auf diesen grandiosen Bodum French Press Kaffeebecher to Go gestoßen und was soll ich sagen: ein absoluter Kauftipp! Perfekter frischer Kaffee, direkt im Becher um mit ins Büro zu nehmen!



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  4. Waldspaziergänge im farbenfrohen Herbstlaub

    Ich liebe Spaziergänge im Wald, am liebsten ganz allein. Das verschafft mir einen klaren Kopf und ich werde immer wieder mit tollen Ideen oder Einsichten beschenkt. Und weil es letztes Mal so schön war, habe ich als Begleiter meinen Fotoapparat mitgenommen, der den ein oder anderen Augenblick festgehalten hat.


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  5. Und das fünfte Highlight ist natürlich der Urlaub an sich

    Nicht nur wo die Reise hinging, sondern einfach vom Alltag wegzukommen und sich von diesem auszuklinken. Das tat unheimlich gut – auf den unterschiedlichsten Ebenen.



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  6. Herbstlicher Kerzenduft

    Ich bin seit meiner Teeniezeit ein riesengroßer Fan der Yankee Candles, die zu keiner Jahreszeit in meinen eigenen vier Wänden fehlen dürfen. Und zu bestimmten Jahreszeiten gehören bestimmte Düfte zu passender Deko. Ich schaue jeden Abend auf dieses wunderschöne Arrangement, wenn ich mich auf meiner Couch einkuschle.

    {Duft: Be Thankful}


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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Schlaflos in Deutschland | Der Zeitzonenkater

Auf Befehl etwas spontan zu tun, ist ebenso unmöglich, wie etwas vorsätzlich zu vergessen oder absichtlich tiefer zu schlafen.


– Paul Watzlawick


Schlaf ist etwas ganz Wunderbares... wenn man ihn bekommt! Aktuell bekomme ich meinen Schlaf nur sehr unregelmäßig. Wer daran schuld ist? Der Zeitzonenkater! Ich gebe zu, dass ich bis zur Vorbereitung dieses Posts das Wort gar nicht kannte und mein guter Freund Wikipedia mir diesen wunderbaren Begriff nahegebracht hat: "Als Jetlag (aus dem Englischen von jet ‚Düsenflugzeug‘ und lag ‚Zeitdifferenz‘) wird eine nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen auftretende Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (Circadiane Dysrhythmie - circadiane Rhythmik) bezeichnet. Sie wird als deutsche Übertragung zuweilen auch als Zeitzonenkater bezeichnet." 


Andrea Damm  / pixelio.de


Für alle, die mit Jetlag noch keine Erfahrung haben, möchte ich das Thema gerne etwas beleuchten.
Der Jetlag kann sowohl bei Reisen von Ost nach West, wie auch von Nord nach Süd auftreten und vice versa. Von Osten nach Westen, also beispielsweise von Frankfurt nach New York, ist dieser meist weniger ausgeprägt als von Westen nach Osten (von New York nach Frankfurt) da hier durch den Flug der Tag verkürzt wird. "Wissenschaftlich erklärt, liegt die Ursache dafür in einem reiskorngroßen Zellverbund im Gehirn, dem sogenannten suprachiasmatischen Nucleus (SCN), der im Bereich hinter der Nasenwurzel liegt. Als innere Uhr reguliert der SCN über verschiedene Gene viele Vorgänge im Organismus – unter anderem Körpertemperatur, Blutdruck, Hunger, Durst, Gehirn- und Muskelleistung. Außerdem sendet der SCN bestimmte Signale an die Zirbeldrüse, die daraufhin je nach Tageszeit Schlaf- oder Wachhormone ausschüttet. Ausschlaggebend dafür ist Licht. Ändert sich der gewohnte Rhythmus, wird es also zum Beispiel zu ungewohnter Zeit hell beziehungsweise dunkel, gerät der körpereigene Takt ins Stolpern." 


Symptome des Jetlags äußern sich mit Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsstörungen sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Grund dafür ist wie bereits oben erwähnt der suprachiasmatische Nucleus. 


Corinna Dumat / pixelio.de


Aber was macht man denn nun gegen Jetlag? Kann man etwas machen um die Umstellung der inneren Uhr auf die tatsächliche Zeitzone angenehmer zu machen? Da ich viele, viele Jahre von USA nach Deutschland gereist bin (und vice versa) kenne ich das Thema Jetlag sehr genau und weiß, dass ich dafür auch etwas anfällig bin und es schon vorkommen kann, dass mein Körper mehr als eine Woche gebraucht hat um sich wieder komplett umzustellen.


Folgende Tipps helfen mit Jetlag umzugehen
  • So schnell wie möglich der Tageszeit und dem gewohnten Lebensryhtmus am Zielort anpassen. Routine ist hier A und O! Zu regelmäßigen Zeiten essen, bewegen, arbeiten, sich mit Freunden treffen, etc.
  • Aktivitäten im Freien und bei Tageslicht wie z.B. Spazieren gehen, joggen, walken, etc.
  • Bei Hunger zu Nicht-Essens-Zeiten (eine der Nebenwirkungen des Jetlags) nur kleine Mahlzeiten essen
  • Auf Alkohol, Nikotin und Koffein verzichten
  • Gesunde Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse

Wer eine Tageslichtlampe besitzt, kann sich auch hiervor 30 Minuten pro Tag hinsetzen. Laut Focus Online dauert es pro Zeitzone mit einer Stunde Zeitunterschied etwa einen halben bis ganzen Tag, bis sich der Organismus an die andere Zeit gewöhnt hat, innere und äußere Uhr wieder synchron laufen. 

Umstritten ist die Wirkweise der Einnahme des Zirbeldrüsen-Hormons Melatonin. Zur richtigen Zeit eingenommen soll Melatonin die Rhythmen des Körpers verschieben. In USA ist Melatonin als Nahrungsergänzungsmittel im Supermarkt erhältlich, bei uns in Deutschland jedoch nicht zugelassen. Ich gebe zu, dass ich früher Melatonin ausprobiert habe, es bei mir jedoch nicht geholfen hat. Da Melatonin in den Hormonhaushalt eingreift, sollte man dies nur unter fachkundiger Anleitung einnehmen. 
Wer auf natürliche Hilfsmittel setzt, ist mit Baldrian, Hopfen, Melisse oder Passionsblume bestens beraten. 

Bei mir persönlich hilft es auch oft, wenn ich warm eingepackt ins Bett gehe. Dazu gehören warme Füße und auch sonst viel Wärme. Denn Wärme macht müde. Allerdings ist es ein schmaler Grad zwischen einem mollig warmen Gefühl und einer schwitzigen Wärme, die unangenehm ist. Funktionieren tut nur das mollig warme Gefühl. Daher werde ich heute Abend wieder eine Tasse warmen Tee vor dem zu Bett gehen trinken, mich warm anziehen oder mich mit Wärme in Form eines Heizkissens, warmen Kirschkernkissen, etc. ins Bett legen in der Hoffnung, dass sich Nacht 2 wiederholt, denn bisher sah mein Nachtschlafrhythmus folgendermaßen aus:

  • Nacht 1: grauenvoll. Nach vier Stunden Schlaf war im ab 2 Uhr nachts hellwach. Zwar konnte ich die Müdigkeit spüren, habe gegähnt wie verrückt, aber der Körper wollte nicht mehr einschlafen. Ab 10 Uhr morgens ging es dann wieder mit dem Schlafen und ich habe noch zwei Stunden nachgeholt.
  • Nacht 2: gigantisch. Ich habe von 22 Uhr bis 10.30 Uhr durchgeschlafen! Ich war total perplex und happy, dass es das mit dem Jetlag schon gewesen sein sollte (heute weiß ich, dass das nur ein kleines Täuschungsmanöver meines Körpers war).
  • Nacht 3: noch grauenvoller. Ich war ewig nicht müde, war bis 23.30 Uhr wach und dann ab 2 Uhr schon wieder! Und heute morgen um halb sieben wieder todmüde, aber da war ich schon im Bad und habe mich auf den ersten Arbeitstag nach dem Urlaub vorbereitet!

Falls auch ihr Erfahrungen mit Jetlag habt und vielleicht Euer eigenes Geheimrezept gefunden habt, würde ich mich freuen, wenn ihr das mit mir teilt. Vielleicht hilft es ja auch mir!