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Montag, 20. Mai 2013

Sie vs. Er | Das Thema Frausein

Es ist sehr wichtig, in Bewegung zu sein, ein Ziel zu haben, das zu tun, was wirklich von Bedeutung ist. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas getan werden muss, dann musst du es tun.

— Marija Gimbutas


Seit Tagen schwirrt mir das Thema "Frau sein" im Kopf rum. Oder genauer gesagt die unterschiedliche Lebensweise von Frauen und Männern. John Gray hat es in seinem Bestseller auf den Punkt gebracht "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus". Und ich finde das grundsätzlich auch völlig okay. Wenn ich in mein privates Umfeld schaue, dann kann ich von meinem Partner unglaublich viel lernen. Ich schätze an ihm alles, was er ist und ich nicht bin und freue mich immer wieder von ihm zu lernen. Denn oft geht er Dinge einfacher und rationaler an als mein emotionales Selbst. Mir geht es auch heute gar nicht um die Tiefe der Unterschiede zwischen Männer und Frauen, sondern übers Oberflächliche.



Ihr kennt das sicher auch: Männer räumen Spülmaschinen anders ein als wir Frauen. Zumindest meiner. Alles andere als platzeffizient. Jetzt könnte ich mich einfach zurücklehnen und froh sein, dass er überhaupt die Spülmaschine einräumt und die Teller sich nicht auf der Arbeitsfläche stapeln (wenn es so wäre, dann hätten wir auch ein ernsthaftes Problem). Und ja, ich bin froh darüber! Machen wir es aber mal etwas plastischer.

In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wie viel an Mehr ich auf meiner privaten ToDo Liste stehen habe. Und woran liegt das? Vieles liegt mit Sicherheit an der Natur des Frauseins. Bestes Beispiel: Mein Nagellack ist übers Wochenende an den Fingernägeln abgebröckelt (auch kein Wunder bei den Haushaltsarbeiten, die ich verrichtet habe). Heißt: Ran an den Nagellackentferner, mit der Feile wieder in Form bringen, Unterlack, Nagellack, Überlack. Und da ich am kommenden Wochenende auf einer Hochzeit bin und man ggf. zu später Stunde auch mal ohne Schuhe die Tanzfläche betritt, müssen die Füße auch ran. So, zeigt mir mal bitte einer einen Mann, der auf ner Hochzeit barfuß tanzt? [Gibt's bestimmt, aber ich habe noch nie einen gesehen]. Sind also zwei ToDos, die ich habe, ER aber nicht. ....und wenn ich natürlich schon dabei bin, stelle ich fest, dass meine Nagellacke mal wieder sortiert werden müssten, bzw. Fehlkäufe entsorgt werden sollten, etc. Kennt ihr das? Und schon wird die ToDo Liste länger.

Ähnlich läuft es auch mit den Geschenken, im aktuellen Fall dem Hochzeitsgeschenk fürs Brautpaar: wir haben besprochen was wir schenken und in welchem Wert. Besorgen, Verpacken und Karte schreiben, bleibt aber an mir hängen (weil ich doch angeblich die schönere Schrift habe, und immer die hübscheren Worte, etc.). Der Grund warum ich die schöneren Worte habe ist, dass ich mir Gedanken mache, für das Paar ein passendes Zitat auswähle, etc. Aber das sind auch schon gleich wieder ein paar ToDos mehr auf meiner Seite. Ich mache das auch gerne, weil es mir Freude macht und ich dem Paar ebenfalls eine Freude machen möchte. Ich stecke hier immer sehr gerne mein Herz rein. Aber es ist ein Zeitaufwand, den SIE hat, ER aber nicht.

Und mit dem Outfit ist es doch bei FRAU auch viel umfangreicher: zum schönen Kleid benötigen wir ggf. noch die passenden Unterwäsche (je nach Schnitt des Oberteils, der Träger oder ähnlichem), etwas für "drüber" für die Kirche oder Stehempfang im Freien (es könnte ja frisch sein), den passenden Schmuck, ggf. eine Strumpfhose, Schuhe, Ersatzschuhe, Blasenpflaster, Einlegesohlen, Handtasche und je nach Kleidfarbe möglicherweise auch noch einen neuen passenden Nagellack und/oder Lippenstift. Und MANN? Zieht nen bestehenden Anzug aus dem Schrank, kauft im besten Fall noch ein neues Hemd oder Krawatte farblich passend zum Outfit von IHR und schon ist er fertig.

Grundsätzlich hängt doch einfach mehr an uns Frauen. Wir kümmern uns mehr um unser Aussehen, nicht weil es den Männern egal wäre, sondern weil sie einfach nicht so viel zur Auswahl haben. Nach dem Duschen wird sich rasiert, eingecremt, die Haare gemacht und fertig. Und wir Frauen? Wir hätten da erstmal das Ganzkörperpeeling unter der Dusche (natürlich nicht täglich, aber schon regelmäßig), dann müssen wir zwar nicht das Gesicht rasieren, aber es gibt für uns zahlreiche andere Stellen und davon auch mehrere und im Nachgang immer schön eincremen. Ganzkörper versteht sich. Und jetzt geht's eigentlich erst los. Das war ja mehr oder weniger erst das Vorspiel. Alle zwanzig Nägel wollen gepflegt sein. Und dann geht's ja erstmal los mit den Haaren. Wer nicht gerade einen flotten Kurzhaarschnitt hat, nennt vermutlich Haarfön, Glätteisen und eine Armee an Lockenstäben sein eigen (ich zumindest). Das heißt die Haare wollen erstmal gelockt, geglättet, geflochten, geknotet oder sonst irgendwas werden. Und dann: ran an Pinsel und Farbtöpfe (überspitzt gesagt...versteht frau sicher...Mann denkt vermutlich die multitaskingfähige Frau schiebt noch schnell ne Kunststunde ein). Mit ein wenig Glanz & Gloria sehen wir gleich frischer und vor allem begehrenswerter aus (zuerst für uns selbst und dann für andere). Wer mit Make-up Pinseln arbeitet, hat dann gleich ein weiteres ToDo auf der Liste: Pinselreinigung. Auch das stand am Wochenende auf meiner Liste (täglich die Reinigung mit einem Pinselreiniger und mind. 1x pro Monat mit Pinselshampoo). Klar, jetzt weiß ich, dass da nicht jede Frau macht. Meine beste Freundin zum Beispiel auch nicht. Man könnte sich also dieses ToDo einsparen, je nach Geschmack. Mir macht es aber Freude und so gehört es zu meinen Routine-ToDos. Kostet aber halt trotzdem Zeit. Spaß hin oder her.

Vom Friseurbesuch brauche ich erst gar nicht zu sprechen, oder? Männer sind in max. 20 Minuten 20 Euro leichter und wir Damen....oh je....da kann wohl jede ein Liedchen von singen. Zudem benötigen wir Shampoo UND Conditioner und noch das ein oder andere Hitzespray, Schaumfestiger, Ansatzspray, Haarspray, etc. Sofern gepflegtes, gesundes und glänzendes Haar auf der Prioritätenliste steht (alle, die das auch mit Discounterprodukten schaffe, gratuliere ich hiermit ganz herzlich...ich gehöre nicht dazu...mein Haar ist zwar schön, glänzend und gesund aber nur weil ich es pflege). 

Ich möchte jetzt gar nicht auf das Klischee der Frau raus...so von wegen schönes Heim & Garten. Aber klar, wenn ich optisch frischen Wind in der Wohnung haben möchte, dann bin ich diejenige, die neue Kissenbezüge kauft. Die meisten Männer fühlen sich einfach nur darin wohl. Sie freuen sich zwar, wenn es mal was Neues gibt, aber sie ziehen selten los und machen das Heim "weihnachtsgemütlich" oder "frühlingsfrisch". 

Doch wo kommt das denn her? Wurde uns dieser "Wunsch nach Schönem" (ob an uns selbst oder in unserer Umgebung) wirklich in die Wiege gelegt? Oder ist es dieses letzte Strichen vom zweiten Chromosom {XX}, das wir mehr haben als die Männer? Oder ist das einfach nur von Generation zu Generation vorgelebt und damit weitergegeben worden? So manchmal frage ich mich das schon. Während meine ToDo Liste fast zum Überquillen droht, kann sich MANN gemütlich auf dem Sofa räkeln (könnte ich natürlich auch...ohne Frage....aber die ToDos sind ja dann morgen immer noch da). Ich habe auch das Gefühl, dass FRAUsein grundsätzlich mehr kostet. Denn wir sind so ausgelegt, dass wir mehr benötigen. Nämlich nicht nur das Unterhöschen wie der Mann, sondern eben auch den BH. Und nicht nur die schwarzen Anzugssocken und weiße Tennissocken, sondern auch noch Strumpfhosen in mind. natur und schwarz und Feinstrümpfe. Und natürlich gestrickte Socken für die kalten Füße. Wo MANN nur Hose oder Shorts trägt, haben wir die Wahl zwischen Hose, 3/4 Hose, 7/8 Hose, Shorts, kurzen Shorts, kurzem Rock, langem Rock, kurzem Kleid, langem Kleid und so weiter (Mädels, guckt in Euren Kleiderschrank, dann wisst ihr was Sache ist). Wieso ist das eigentlich so? Mir ist schon klar, dass mir darauf keiner eine Antwort geben kann, aber ich finde es einfach faszinierend. FRAUsein ist schon an sich ein Vollzeitjob. Von Karriere oder Muttersein fange ich erst gar nicht an (da kann ich auch nur bei einem von beidem mitreden). 

Aber kommt es Euch manchmal nicht auch so vor, dass FRAUsein zeitlich intensiver ist? Habt ihr Euch darüber auch schon Gedanken gemacht? 

P.S.: Bevor das falsch verstanden wird, ich bin sehr gerne eine Frau. Und auch gerne mit allen Facetten.

P.P.S.: Wer jetzt denkt ich bin eine kleine Beautyqueen, die immer top gestylt durch die Gegend rennt, täuscht sich. Dieser Blogpost wurde im Schlafanzug geschrieben (und zwar in der zweiten Tageshälfte).

P.P.P.S.: Ich habe bewusst einige Dinge überspitzt formuliert!



Mittwoch, 13. März 2013

Miesepetrige Tage ade!


Don't give yesterdays worries an invitation to tomorrow!

– Kandee Johnson

 
Es macht mich fertig. Falsch. Es machte mich fertig. Letzte Woche gab’s noch herrlichen Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Plusbereich, ich bin das erste Mal ohne Jacke aus dem Haus und habe mich von der Sonne erwärmen lassen. Der Frühling war greifbar nah. War. Anscheinend gibt es auch weiter oben Rangeleien und Frau Holle hat sich ganz anscheinend mit Fräulein Sonne einen kleinen Machtkampf geleistet. Man könnte sagen, dass Fräulein Sonne wohl eine kleine Strategin ist und genau wusste, dass sie noch mehr als genug Zeit hat ihr Sonnenzepter zu schwingen und überließ damit der weißen Dame den Sieg. Und Frau Holle wäre nicht Frau Holle, wenn sie sich nicht noch einmal richtig verausgaben würde und zeigen würde, was in ihr steckt. Und so malte sie den Himmel noch einmal in den Farben grau-weiß-blau-beige und schenkt uns so viele Schneeflocken wie sie nur kann. Was sie nicht ahnen konnte ist, dass wir Menschenkinder gerade wenig begeistert sind und ihr nicht die Hochachtung geben, die sie eigentlich verdient hätte. Das Wetter noch einmal so kräftig zu drehen ist sicher nicht ohne.

Und so hat es auch mich erwischt. Mein komplettes Sein hat sich der Malgemeinschaft angeschlossen und mich innerlich in trübes Grau getaucht. Auf fröhlich bunte Tage folgten dunkle gepaart mit Trübsal. Ich konnte es erst gar nicht greifen. Da war einfach nur das Ich, das sich der Trauer näher fühlte als der Freude. Doch warum? Dem Wetter habe ich es gar nicht zugeordnet. Kränkelnd fühlte ich mich auch nicht. Aber ich hatte keine Freude an der Musik, an der Arbeit oder an den mich umgebenden Menschen. Ich wollte mich eigentlich nur in mein Schneckenhaus zurückziehen und die Tür mehrmals und fest verschließen. Es fiel mir schwer zu lächeln und ich spürte wie ich im Büro eine Maske überstülpte: die nette, freundliche, lächelnde Maske. Aber ich war innerlich ganz still. Wie so ein vereister Bergsee inmitten eines blätterlosen, stillen Waldes. Ich habe wenig geredet, keine Scherze gemacht und in mich gekehrt. Und dennoch fühlte ich mich von mir selbst weit entfernt. Kurz und knapp: Winterdepression. Und das obwohl es mir doch am Samstag noch so toll ging! Und doch waren Montag & Dienstag ganz mies. Und ich konnte mir selbst nicht helfen. Keine Gegenmaßnahme hat mich angesprochen. Ich habe mich zum Sport machen gequält und hatte die Hoffnung, dass das die Laune dreht. Aber es hat alles nichts geholfen.

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In meiner kleinen Verzweiflung habe ich das telefonische Gespräch mit meiner Beraterin gesucht, was sich als das einzig richtige erwiesen hatte. In solchen Situationen hilft es ungemein sich den neutralen Rat und die Sichtweise von außen zu holen. Sie riet mir dazu früher nach Hause zu gehen und gut für mich zu sorgen. Ja, all diese Gedanken hatte ich vorher auch schon aber ich hatte keine Lust auf ein Schaumbad oder auf eine entspannte Yogastunde. Dann fragte sie mich nur eins “hättest Du mehr Lust bei dem Mistwetter warm angezogen draußen zu spazieren oder Dich in die warme Badewanne mit viel Schaum zu legen?”. In einer gefühlten Nanosekunde war meine Antwort schon da. Ich wollte raus ins Mistwetter. Wirklich??? Sie sagte mir ich soll genau das machen und mir vorher noch eine einzelne gelbe Rose kaufen. Vielleicht hätte ich ja im Nachgang, schön durchgefroren, Lust doch noch in die Badewanne zu gehen. Denn Wärme ist in solchen trüben Gefühlstagen Geborgenheit für die Seele.

Eine Stunde vor Arbeitsende stieg ich ins Auto, fuhr in die Gärtnerei und kaufte mir eine einzelne weiße Rose (gelbe gab es nicht und orange gefiel mir nicht), holte mir im Supermarkt noch alle Zutaten für einen Grießbrei und fuhr heim. Erst wollte ich einfach nur die Schuhe wechseln und raus, doch dann erinnerte ich mich, dass ich in der Therapie mal gelernt hatte wie gut es tun kann, wenn man sich aus der Arbeitsuniform pellt (auch wenn es bei mir keine Uniform ist) um damit diesen Teil des Tages hinter sich zu lassen und einen neuen Tagesteil zu beginnen. Das erschien mir in diesem Moment schlüssig und ich zog mir schnell eine warme Jogginghose an, Schlabberschirt & Pulli, dicke Winterstiefel und natürlich Schal und Mütze. Und raus. In einem leichten Graupelschauer stapfte ich los. Und ich meine “stapfte”. Ich hatte keine Freude dabei. Ich war draußen. Es war kalt. Es war grau. Es war doof. Und ja, es war keine Menschenseele draußen. Nur ich, zahlreiche Bäume und viel grauer Himmel. Ach so, die schlechte Laune war auch dabei. Sie war wie eine Klette. Sie hing mir auf dem Rücken und klammerte sich an meinem Hals fest. Irgendwann lief sie neben mir. Ich hatte ein bisschen mehr Luft und meine tausend negativen Gedanken wurden weniger. Ich hatte etwas mehr “Luft”. Ich lief und lief. Es war eisig kalt, meine Nase lief. Egal. Weiter. Ich lief und lief. Und auf einmal war die Klette weg. Ich weiß nicht ob ich schneller geworden bin oder ob die Klette einfach zu langsam war. Oder vielleicht war es ihr auch zu kalt. Oder ihr war mein Gemurmel zu blöd. Ohne Witz, ich habe Affirmationen vor mich hingemurmelt. Ich wollte meine Gedanken verleiten auf mich zu hören und nicht andersrum. Das funktioniert die ersten fünf Minuten gleich null, aber dann. Auf einmal geht es. Es fiel mir zwar schwer das alles so hinzunehmen was da aus meinem Mund kam, aber auch das war zweitrangig. Dann war ich wieder vor meiner Haustüre und irgendwo froh in die warme Stube zu kommen. Meine Rose hatte ich vor meinem Spaziergang schon in eine Vase gestellt und da stand sie nun und guckte mich an. Zu dem Zeitpunkt war mir wirklich nach etwas Warmen und ich hatte sogar ein bisschen Lust auf diesen Grießbrei.

Griesbrei hat für mich einen besonderen Stellenwert. Ich glaube jeder von uns hat so ein Gericht aus der Kindheit, das einen hat besser fühlen lassen. Wenn man krank war, wenn man traurig war, wenn einem nichts geschmeckt hat, das war es. Und bei mir war es eben der Grießbrei. Im Idealfall mit Zimt und Zucker. Und zwar viel Zimt. Es tat sogar gut ihn zu kochen und dem Kochprozess zuzugucken. Als er soweit war, setzte ich mich mit meiner Schale frisch gekochtem und duftenden Grießbrei auf die Couch. Vorher noch schnell die Wärmeschuhe in die Mikrowelle, dann die Schuhe anziehen, mit der Kuscheldecke zudecken, Kerzen um mich rum anzünden und die Stehlampe anmachen. Das hilft immer. Ich liebe flackerndes, warmes Licht und am liebsten viel davon! Eingemummelt entschied ich mich für eine alte Liebe: US Serie in Originalton. Auf TNT Serie wurde ich fündig: “Home Improvement” und danach eine Folge “Friends”. Das katapultierte mich in meine eigene Welt. Wärme, Licht, Grießbrei und Amerikafeeling. In diesem Moment merkte ich seit Tagen, dass mein Ich in all seinen Facetten auf meine Mühen angesprungen ist. Der Motor lief wieder. Ganz bewusst schaltete ich den Fernseher nach zwei Folgen ab. Es wurde schon dunkel draußen und ich holte ein Louise L. Hay Buch hervor, klippte mein Leselicht dran und hüllte mich wieder in meine warme Kuscheldecke auf dem Sofa ein. Und wie so oft in ähnlichen Situationen brachte mir dieses Buch all die Worte, die ich in diesem Moment an nötigsten brauchte.

Ich wollte eben nicht wieder vor dem Fernseher einfach “irgendwas” angucken. Nein, ich wollte etwas Bewusstes für mich tun. Und auf einmal kamen mir die Gedanken, was mir an solchen grauen Tagen gut tut. Und mal wieder entstand daraus eine kleine Liste. Eine Liste, die aus der Situation entsprang. Eines der Punkte, die mir in den Kopf kamen war “mich mit Buntem zu umgeben”. Und dieser Gedanke war auch beim heutigen Erwachen noch immer da und das Bedürfnis nach Buntem war stark. So habe ich mich für ein sehr buntes Outfit heute entschieden, das von den frischen Farben gelb und grün geprägt ist.

Und so passt das Eingangszitat, das mir ebenfalls erst heute über den Weg gelaufen zu meinem heutigen Tag! Was auch gestern war (und vorgestern) beeinflusst mich nicht weiter im Heute. Ich sorge für mich, umgebe mich mit Schönem und Buntem und gestalte das Heute!

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Quelle: https://www.facebook.com/positiveoutlooks 












Freitag, 1. Februar 2013

Willkommen im Februar


Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.

– Mark Twain


februar


Hallo Du lieber Februar! Da bist Du wieder und ich bin auch wieder am Start! Was machen wir denn diesem Monat Wunderbares zusammen? Hast Du schon Pläne mit mir? Ich bin mir sicher, dass Du das ein oder andere Schmankerl in Deinem Zauberhut parat hälst und mir sicher auch das ein oder andere lehren wirst. Hand in Hand gehen wir zusammen die nächsten 28 Tage durchs Leben. 

Gleich zu Anfang nimmst Du einige Teile Deutschlands an die närrische Hand, streust Konfetti über uns und wirfst uns Kamelle entgegen. Bunt ist er dieser Monat, wenn die Narren regieren! Dieses Jahr gibt es nur den Aschermittwoch als Erholung bevor Du am vierzehnten des Monats die Herzen hell erleuchten und jeder seinen Valentin sucht und findet. Ich finde es immer ganz nett den Kindern in meinem Leben eine kleine Valentinsüberraschung oder ein Kärtchen zukommen zu lassen (eigene Kinder, Nichten, Neffen, etc.) und ihnen ein paar schöne Worte zu überbringen! Denn jeder ist etwas ganz Besonderes! Und jeder darf selbst entscheiden ob und wie er mit diesem Tag umgehen möchte.


Worauf ich mich im Februar am meisten freue?
  • mein neu-beginnender Yogakurs
  • die Fit-im-Februar-Challenge (hier habe ich bereits berichtet und auch hier) und allen Austausch, der sich daraus ergibt
  • meine erste selbstgekochte Schwarzwurzel-Suppe
  • mehr grüne Smoothies (denn ich habe diese mit dem Thermomix jetzt fast perfektioniert)
  • mehr lesen bzw. hören (aka Hörbücher)

Daneben möchte ich weiterhin versuchen meine Wochen gut zu planen, sprich meine Aktivitäten und Termine im Kalender zu verwalten und weiterhin sonntags meine Woche zu planen (Essensplanung, ggf. Vorkochen, Workoutplanung, Termine, private Erledigungen, etc.).

Und auf was freut ihr Euch in diesem neuen Monat? Pläne? Ereignisse?

Donnerstag, 24. Januar 2013

11 Dinge über mich [TAG] | Teil 4

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

– Johann Wolfgang von Goethe



Heute folgt der vierte und letzte Teil der Serie “11 Dinge über mich”. Das liegt daran, dass ich doppelt getagged wurde und es daher nicht versäumen möchte auch diese 11 Fragen zu beantworten, die mir Tia von Life: structured and colorful gestellt hat.


1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen? 
In erster Linie bin ich zum Bloglesen gekommen als ich während meiner Burnout-Erkrankung meine Lebenswerte neu definiert habe. Ich habe händeringend deutschsprachige Healthy Living Blogs gesucht und bin glücklicherweise dank Google auf den Blog Balance-Akt gestoßen. Durch die Blogroll auf Balance-Akt kam ich zu anderen deutschsprachigen Blogs und lernte so die deutsche Bloggercommunity im Healthy Living Bereich kennen. Doch bis zu dem Zeitpunkt haben sich die wenigstens mit dem emotionalen Teil von Healthy Living beschäftigt. So habe ich einfach angefangen zu schreiben um meine Geschichte und meine Erfahrungen zu dokumentieren. In erster Linie für mich selbst um meinen Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Und in zweiter Linie in der Hoffnung jemand anderem da draußen Mut zumachen, der in einer ähnlichen Situation steckt wie ich damals.


2. Wie viel Zeit die Woche investierst Du in Deinen Blog und ist Dir das zu viel/zu wenig? 
Das ist von Woche zu Woche unterschiedlich und hat auch mit dem Beitragsinhalt zu tun. Manche Beiträge benötigen mehr Recherchearbeit im Vorfeld und sind damit zeitaufwändiger als andere. Pro Beitrag sind das im Schnitt 20-60 Minuten.


3. Was ist Deine Lieblingsbeschäftigung (abgesehen vom Bloggen ;-))
Eigentlich alles, was mich in dem Moment glücklich macht. Ob ein Telefonat oder ein Treffen mit einer Freundin, abtauchen in der Badewanne, die Natur genießen oder dick eingekuschelt auf dem Sofa lesen oder einen tollen Film sehen.


4. Was kochst du, wenn du abends nach einem harten Tag nach Hause kommst und großen Hunger hast? 
Na, auf jeden Fall etwas, das schnell geht! Im Winter liebe ich Gemüsesuppen. Da werfe ich alles was ich da habe oder einfach Tiefkühlgemüse in meinem Thermomix, Gemüsebrühe dazu, Wasser und dann kocht das für 20 Minuten und schon ist es fertig. Ich liebe aber auch ein gutes Vollkornbrot mit Avocadoscheiben, Putenschinken, Tomaten & Co. Oder Hüttenkäse mit Schrimps und Gewürzen. Schneller geht’s nicht!


5. Welches ist Dein Lieblingsbuch und warum?
Das kann ich leider nicht so einfach beantworten wie die Frage gestellt wurde. Dazu gibt es zu viele Genren und Möglichkeiten.


6. Aufräumen oder lieber suchen?
Aufräumen. Das gelingt mir aber auch nicht immer. Aber in meiner idealen Welt sollte irgendwann einmal alles seinen Platz haben. Dennoch: ich bin kein Schlüsselsucher! Der hat seinen festen Platz! 


7. Hast Du ein Haustier? Wenn ja, was für eines (und wie heisst es ;-))? Wenn nein, wünschst Du Dir eins?  
Nein, aktuell habe ich kein Haustier, was an meinem Beruf liegt. Ich habe einfach nicht die freie Zeit mich mit einem Tier zu beschäftigen. Und das gehört nun einmal dazu. Aber in meiner Idealvorstellung gibt’s irgendwann einen Hund. Vermutlich dann, wenn ich Kinder habe. 


8. Serie oder Film?
Film. Denn meine Lieblingsserien wie Friends oder Desperate Housewives laufen nicht mehr. Aber ich bin sicher, dass es mal wieder eine Serie geben wird, die mein Herz verzaubert. 


9. Was prokrastinierst Du am meisten? Wie schaffst Du es, Deine Prokrastination dann doch noch zu überwinden? 
Alles was mit Zahlen zu tun hat und mit Ablage. Beides so gar nicht meine Themen.


10. Leben heißt... 
dieses gesund, glücklich und gelassen zu meistern.


11. Was nervt Dich am meisten an anderen Menschen?
Unehrlichkeit. Ignoranz. Inakzeptanz.





















Freitag, 11. Januar 2013

11 Dinge über mich [TAG] | Teil 3

Kleinigkeiten machen die Summe des Lebens aus.

– Charles Dickens 



In den letzten Tagen konntet ihr bereits die ersten beide Teile der TAG-Serie “11 Dinge über mich” lesen. Hier habe ich bereits die elf Fragen beantwortet, die Molly von lovelife-hamburg mir gestellt hatte sowie elf Fragen, die ich frei beantworte habe.

Heute darf ich mir elf Fragen ausdenken, die ich folgenden Bloggern stellen möchte.
  1. Susi von Buntes (Er)Leben
  2. Anni von Getfit&havefun
  3. Mila von Mein rotes Sofa
  4. Silja von entspannt glücklich
  5. Karmi von die Wurzelschneiderin
  6. Eva von Der ganz normale Wahnsinn
  7. Vera von Frau Jupiter
  8. Julia von Balance-Akt
  9. Kristin von Selbstbewusst leben
  10. Laura von ATHMango
  11. Katrin von Buchsaiten (sie hat zwar weit über 200 Leser, aber es zählt trotzdem…sage ich jetzt einfach)
 

Das sind die Regeln des 11-Dinge-Tags:


  • Schreibe 11 Sachen über Dich.
  • Beantworte die 11 Fragen, die der Tagger Dir gestellt hat.
  • Denk Dir selbst 11 Fragen aus, die Du den Bloggern, die du vorhast zu taggen, stellen möchtest.
  • Dann suche dir 11 Blogger aus, die unter 200 Folllower haben, und tagge sie.
  • Erzähle es den glücklichen Bloggern.
  • Zurück-Taggen ist nicht erlaubt.


  • Und hier nun die 11 Fragen, für meine Blogger, die ich hiermit tagge.
    1. Wie entstand der Name Deines Blogs?
    2. Was würdest Du auf Deinem Blog gerne noch umsetzen (z.B. thematisch, grafisch, etc.)?
    3. Was ist Deine schlechteste Angewohnheit?
    4. Welche Reise möchtest Du in diesem Leben auf jeden Fall noch machen?
    5. Welche verstorbende Person würdest Du gerne einmal persönlich treffen?
    6. Mit welchem Deiner Vorbilder/Inspirationsquellen (noch lebend) würdest Du am liebsten einen Kaffee trinken gehen und ein paar Stunden unterhalten?
    7. Wovor hast Du Angst?
    8. Was würdest Du niemals anfangen?
    9. Was möchtest Du noch erlernen? (z.B. ein Instrument, ein besonderes Gericht, ein Hobby, etc.)
    10. Welches Buch hat Dich bislang am meisten inspiriert?
    11. Welchen Beruf (außer dem aktuellen) würdest Du gerne ausüben?

    Wenn auch Du einen Blog betreibst und diese 11 Fragen gerne beantworten würdest, dann bist Du herzlich dazu eingeladen. Einfach beantworten und Deinen Beitrag im Kommentarfeld verlinken!






    Donnerstag, 10. Januar 2013

    11 Dinge über mich [TAG] | Teil 2


    Manches Schlüsselerlebnis öffnet einem das Tor zu einer neuen Sichtweise auf das Leben.

    – Dieter Uecker

     
    Vor wenigen Tagen konntet ihr schon den ersten Teil des “11 Dinge über mich” [TAGs] lesen. Heute geht es nun weiter.

    Das sind die Regeln des 11-Dinge-Tags:

  • Schreibe 11 Sachen über Dich.
  • Beantworte die 11 Fragen, die der Tagger Dir gestellt hat.
  • Denk Dir selbst 11 Fragen aus, die Du den Bloggern, die du vorhast zu taggen, stellen möchtest.
  • Dann suche dir 11 Blogger aus, die unter 200 Folllower haben, und tagge sie.
  • Erzähle es den glücklichen Bloggern.
  • Zurück-Taggen ist nicht erlaubt.


  • Heute schreibe ich 11 Sachen über mich. Ich habe beschlossen 11 Dinge zu schreiben, die ich 2013 gerne machen würde.

    1. Eine Buddhafigur kaufen.
    2. Louise L. Hay live sprechen hören. Der Grundstein dafür ist bereits gelegt…die Tickets für Hamburg habe ich schon!
    3. Einen Malkurs machen.
    4. Einen MBSR Kurs belegen. #achtsamkeitsbedingte Stressreduktion
      (einen VHS Kurs in der Nähe konnte ich bereits ausfindig machen)
    5. Mit Topinambur kochen.
    6. Einen Drachenflug machen (alternativ: Paragliden)
    7. Die Krähe lernen. #Yoga
    8. Mein auserwähltes Workout-Hybrid durchführen.
    9. Einen 5km oder 10km Lauf laufen.
    10. Eine Teeverkostung erleben.
    11. Den Wizard von Oz anschauen.


    Im nächsten Blogbeitrag veröffentliche ich 11 Fragen, die ich den Bloggern gerne stellen möchte, die ich damit tagge. Natürlich dürft ihr auch so gerne mitmachen. Welche 11 Dinge habt ihr denn 2013 vor?




    Dienstag, 8. Januar 2013

    11 Dinge über mich [TAG] | Teil 1


    Ich weiß nichts über das Leben, ich weiß nur, dass es keine Garantie für ein Morgen gibt.

    – Mike Tyson


    In den letzten Wochen konntet ihr bei HappyIch und einigen anderen Bloggern schon mehrer TAGs lesen. Heute ist es auch bei mir wieder soweit, da mich die liebe Molly von lovelife-hamburg getagged hat und mich gebeten hat 11 Dinge über mich zu beantworten.
     
    Das sind die Regeln des 11-Dinge-Tags:

  • Schreibe 11 Sachen über Dich.
  • Beantworte die 11 Fragen, die der Tagger Dir gestellt hat.
  • Denk Dir selbst 11 Fragen aus, die Du den Bloggern, die du vorhast zu taggen, stellen möchtest.
  • Dann suche dir 11 Blogger aus, die unter 200 Folllower haben, und tagge sie.
  • Erzähle es den glücklichen Bloggern.
  • Zurück-Taggen ist nicht erlaubt.

    Heute beantworte ich die 11 Fragen, die mir Molly gestellt hat. Los geht’s!


  • 1. Was tust du am allerliebsten?
    Liebevolle Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen.

    2. Wenn du einen Wunsch frei hättest: was würdest du dir wünschen?
    Ich bin fast geneigt “Weltfrieden” zu sagen. Früher bin ich fast aus der Haut gefahren, wenn ich diesen abgedroschenen Wunsch gehört habe. Mittlerweile finde ich den ganz sinnvoll. Was wäre denn wünschenswert? Wenn es keine Krankheiten mehr gäbe, wen jeder einem anderen Akzeptanz entgegenbringen würde und wenn jeder Liebe in seinem Leben hätte. Ich glaube es gibt keinen einen Wunsch, der viele Wunden heilen könnte.

    3. Glaubst du an die Liebe?
    Absolut. Ich glaube an die romantische Liebe zwischen zwei Menschen, an die Liebe zwischen Freunden, an die Liebe zwischen Eltern und Kind sowie die Liebe für das eigene Leben und den Glauben.

    4. Pool oder Strand?
    Kommt ganz darauf an. Ich schwimme gerne Bahnen im Pool (aka Schwimmbad) aber es wird keinen Strandurlaub geben, in dem ich nicht in die Fluten des Meeres stürze. Es hat alles etwas für sich.

    5. Wenn du dir ein Luxus-Teil aussuchen dürftest: welches wäre das? Warum?
    Das wäre irgendetwas stylisches wie Christian Louboutin Pumps oder eine Robe von Valentino oder Alexander McQueen. Einfach für ein bisschen Oscar-Feeling :-)

    6. Was sind deine liebsten Kohlenhydrate?
    Pasta. Basta.

    7. Was ist dein Lieblingsfilm?
    Puh, ich nehme einfach den, der mir als erstes in den Sinn kam: “Tage wie dieser” mit Michelle Pfeiffer und George Clooney.

    8. Hast du Vorbilder? Welche?
    Es fällt mir sehr schwer mich für ein Vorbild zu begeistern. Es gibt viele Menschen, die Eigenschaften und Charakterzüge haben, die ich sehr bewundere und von denen ich mir gerne eine Scheibe abschneiden würde. Sowohl von Menschen, die ich persönlich kenne und schätze, aber auch von Autoren, Rednern oder Bloggerinspirationen.

    9. Wo und wie würdest du am liebsten leben?
    An einem Strandhaus in USA im mittleren Westen. Genau….dort gibt es keinen Strand und kein Meer. Aber das wäre meine Idealvorstellung. In der Nähe meiner amerikanischen Freunde, zusammen mit all meinen anderen Freunden und Liebsten, mit Privatkoch, Yogi und viel Zeit für Strandspaziergänge, Jamsessions am Strand, Lagerfeuer mit Smores und einer Sonne, die meine Haut wärmt aber ihr nicht schadet. Aha…unrealistisch. Ich weiß….aber man darf ja träumen…

    10. Was ist dein liebstes Kleidungsstück?
    Meine verratzte Jeans. Ich hoffe, dass diese 2013 noch übersteht und nicht auseinanderfällt.

    11. Glaubst du an Karma?
    Ja. Absolut.


    Wenn Du auch einen Blog hast und gerne getagged werden möchtest, dann verlinke im Kommentarfeld einfach Deine Blogadresse und im Lauf der Woche erhälst Du Deine Fragen.


























    Freitag, 2. November 2012

    November Challenge | Ich-Zeit {Start: 5. Nov}


    Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente,
    und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.

    – Sarah Bernhardt

     

    Ein neuer Monat steht vor der Tür und für viele von uns hat der November einen schlechten Ruf. Wir gehen bei Dunkelheit aus dem Haus und kommen auch bei Dunkelheit wieder zu Hause an, es ist oft regnerisch, Nebel zieht durch die Morgenstunden und auch der Frost zieht ein. Der November ist doch meist ein nass-kalter Monat. Aber deshalb ist es noch lange kein schlechter Monat. Oder etwa doch?

    Gestern ist mir ein wunderbarer Text von Robert Betz in die Hände gefallen, der mich zum intensiven Nachdenken gebracht hat. Daher möchte ich dies gerne mit Euch teilen:

    ” […] Die Bäume lassen jetzt, nach ihrem kraftvollen Farben-Feuerwerk, ihre Blätter los, aus denen neues Leben entsteht. So wie der Bauer die Wintersaat aussät, kannst auch du jetzt deine Saat für das neue Jahr aussäen. Mach das Licht der Kerzen an im Haus, genieße die Wärme und den gewürzten Tee, mach es dir kuschelig, such die Musik-CDs, die du schon lange nicht mehr gehört hast und nimm dir Zeit für dich und das wahrhafte Gespräch mit deinen Liebsten.

    Geh nach innen und gönne dir mehr Zeit für BesINNung und Meditation und erINNere dich daran, dass das Leben von INNEN nach AUSSEN verläuft. Was sich morgen in deinem Leben zeigen soll, will heute gesät sein […] So wie die Natur jetzt stiller wird und nach innen geht, damit das frische Grün im Frühjahr sich mit neuen Trieben zeigt, gehe auch du nach innen, werde langsamer, schenk dir Musse- und Genuss-Stunden mit dir. Deine Seele wird es dir danken […].”

    {Quelle: https://www.facebook.com/betz.robert}


    Ich konnte nicht mehr aufhören darüber nachzudenken seit ich das gestern gelesen habe! Nach Innen gehen, das Innen füttern und aufladen, sich selbst in dieser Zeit, in der es kaum Ablenkung von außen gibt, bewusst wahrnehmen. Sich selbst Zeit mich sich schenken, achtsam sein und sich um das eigene Selbst kümmern.


    november_challenge


    Und genau das möchte ich machen. In diesem November! Daher lade ich Euch herzlich zu meiner eigenen Challenge ein. Es braucht nicht viel und es ist auch einfach umzusetzen. Es braucht lediglich etwas Planung und Disziplin und natürlich den Wunsch sich selbst Gutes zu tun. Ihr könnt gleich heute damit anfangen oder am Montag, den 5. November (ein Quereinstieg ist natürlich auch jederzeit möglich!).

    Die Challenge ist folgendermaßen aufgebaut:
    Woche 1 | 5. bis 11. November 15-20 Minuten ICH-ZEIT
    Woche 2 | 12. bis 18. November 30 Minuten ICH-ZEIT
    Woche 3 | 19. bis 25. November 30 Minuten ICH-ZEIT
    Woche 4 | 26. Nov bis 2. Dez 45-60 Minuten ICH-ZEIT

    Durch die unterschiedlichen Zeiten lernen wir langsam uns immer mehr Zeit zu schenken. Dies ist nur als Vorschlag anzusehen und wenn es euch leicht fällt bereits ab Woche 1 mehr Zeit für Euch selbst zu reservieren, dann tut das. Das Ziel ist eine Stunde pro Tag mit sich zu verbringen. Diese kann am Stück sein, es können aber auch 30 Minuten nach dem Aufstehen sein und 30 weitere Minuten am Abend. So, wie es in Euren Alltag passt! Hier gibt es kein einheitliches Rezept. Ich kann Euch die Zutaten nennen, aber backen dürft ihr selbst!


    Wie setze ich das um?

    Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass es mir am besten gelingt die Zeit mit mir (ICH-ZEIT) im Kalender fest einzuplanen und einzutragen. Meist schreibe ich bereits dazu wie diese Zeit aussehen kann (dazu gehe ich gleich noch ein). Es ist ein fester Termin im Kalender und dieser ist auch nicht verschiebbar. Er ist genauso wichtig wie der Termin im Büro, der Arzttermin oder der Termin für den Reifenwechsel.

    Aus genau diesem Grund macht es auch oft Sinn, zumindest einen Teil dieser Zeit gleich am Morgen nach dem Aufstehen in das Morgenritual zu integrieren (einen Artikel zum Morgenritual findet ihr hier, hier und hier). Denn morgens kommt einem meist kein Anruf dazwischen, es klingelt nicht an der Haustür und es gibt keine unvorhergesehenen Termine (für die Mamis: Zeit für Euch am besten dann, wenn der Rest des Hauses noch schläft…auch wenn das bedeutet früher aufzustehen als bisher). Aber entscheidet für Euch anhand Eures Alltags. Wann könnt ihr diese ICH-ZEIT in Euren Tagesablauf einplanen?


    Die Regeln!
    1. ICH-ZEIT ist Zeit für Euch. Ganz alleine! In dieser Viertelstunde, halben Stunde oder Stunde seid ihr alleine! Ganz alleine! Alleine mit Euch, Euren Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten!
    2. ICH-Zeit wird bewusst genossen! Das heißt Schlafen zählt nicht! In dieser Zeit dürft Ihr Euch bewusst wahrnehmen, mit allen Sinnen! Fernsehen ist auch eine Art der Ablenkung und zählt für diese Zeit ebenfalls nicht!
    3. ICH-ZEIT ist störungsfreie Zeit! Teilt Euch Eure ICH-ZEIT so ein, dass ihr ungestört sein könnt. Wenn das zu Hause nicht geht, dann sucht Euch einen Platz, wo ihr ungestört sein könnt (auf einer Parkbank, am See, im Wald, in der Bibliothek, im Park, im Garten, in der Sauna, etc.).
    4. ICH-ZEIT ist die Zeit für alle Sinne! Der Ort, an dem Ihr Eure ICH-ZEIT verbringt, sollte Euch gut tun! Vielleicht müsst Ihr diesen Ort in Euren eigenen vier Wänden auch erst anlegen. Er sollte für Euch gemütlich und Ruhe ausstrahlen. Ihr dürft Euch dort wohlfühlen! Richtet Euch diesen Ort so ein, dass er Euch anspricht. Es muss nicht jeden Tag derselbe Ort sein. Ihr könnt Euch auch mehrere Orte aussuchen, die Euch Kraft spenden und dann abwechselnd Eure ICH-ZEIT dort verbringen. Es ist Eure Zeit, verbringt sie so, wie es Euch gefällt und gut tut.

    Was mache ich in meiner ICH-ZEIT?

    Wie der Name schon verrät, ist das Zeit nur für Euch! Ohne Störungen, ohne Unterbrechungen. Tut Dinge, die Euch gut tun und die Euch nicht ablenken. Hier eine kleine Anregungsliste. Ihr könnt auch einfach Eure eigene Liste schreiben. Was tut Euch gut? Was gibt Euch Kraft? Was habt ihr schon lange nicht mehr für Euch getan? Was hat Euch als Kind Freude bereitet?

    • Meditation
    • In Stille aus dem Fenster sehen
    • Ein Waldspaziergang
    • Die Natur von einer Parkbank aus beobachten
    • Ein heißes Schaumbad
    • Alleine in der Sauna sitzen
    • Eine heiße Tasse Tee / Kaffee auf der Couch trinken
    • Tagebuch schreiben / Gedanken niederschreiben
    • Ein Hörbuch hören
    • Ein Buch lesen
    • Joggen im Freien
    • Die Sterne anschauen
    • Yoga (z.B. am frühen Morgen)
    • Malen / Zeichnen (dafür muss man nichts können…es muss auch nach nichts aussehen…einfach so ohne Gedanken loslegen)
    • und vieles, vieles mehr

    SEID IHR BEREIT? Bist du an Bord? Dann freue ich mich auf vier besINNliche Novemberwochen mit Euch! Eure Erfahrungen, Umsetzungsideen und Gedanken dürft Ihr gerne mit einem Kommentar teilen.


    Samstag, 6. Oktober 2012

    Gastbeitrag | 10 Schritte zu mehr Körperakzeptanz

    Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste.


    – Aristoteles



    Und heute darf ich die liebe Vivian von Berlin Primal Girl bei mir begrüßen. Lest wie ihr in 10 Schritten zu mehr Körperakzeptanz findet.


    Hallo ihr lieben HappyIch-Leser! Ich bin Vivian, Gesundheits- und Fitness-Enthusiastin, Möchtegern-Knipserin und überzeugte Lebensgenießerin. Auf Berlin Primal Girl. schreibe ich über meinen Weg zu einem gesünderen und ausgewogeneren Leben mit dem Primal/Paleo-Konzept. 

    Ich verfolge Sues Blog regelmäßig und habe mich daher sehr über Ihre Anfrage gefreut, während Ihrer wohlverdienten Urlaubsabwesenheit einen Gastpost für HappyIch zu schreiben! 

    Quelle: siehe Verweis unten
    Eine der wohl wichtigsten und zugleich auch kompliziertesten Beziehungen im Leben vieler Frauen ist die zum eigenem Körper. Von Klein auf sind wir mit fremden Bildern und Vorstellungen konfrontiert, wie unser Körper aussehen sollte. Medien, Marketing und Gesellschaft schaffen im Photoshop-Zeitalter unrealistische Ideale, denen wir selten gerecht werden können. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper wird somit zum selbstverständlichem, quasi“salonfähigen” weiblichen Phänomen. 

    In einer Folge der Serie Sex and the City (Models und Menschen - erste Staffel, zweite Episode) sitzen die vier Hauptprotagonistinen bei Wein und chinesischem Essen beisammen und diskutieren über die äußerlichen Vorzüge von Laufstegmodels: 
    Der Dialog spielt sich dann (ungefähr) wie folgt ab: 

    CHARLOTTE: Egal wie überzeugt ich von mir bin – wenn ich ein Foto von Christy Turlington sehe, möchte ich einfach nur noch aufgeben...Ich hasse meine Oberschenkel. Ich kann keine einzige Zeitschrift aufschlagen ohne ständig an meine Oberschenkel zu denken...” 

    MIRANDA: “Wir nehmen deine Oberschenkel und erhöhen um mein Kinn” 

    CARRIE: "Ich nehme dein Kinn und erhöhe um meine Nase” 


    Solche Dialoge finden aber nicht nur im Fernsehen, sondern auch in unserem täglichen, unmittelbaren Umfeld statt. "Ich hasse meine dicken/dünnen/kleine/großen Oberarme/Schenkel/Beine/Lippen...”. Wie viele von uns haben nicht selbst schon ähnliche Dialoge geführt – auch innerlich? 


    “Dein Hintern ist viel zu fett und wabbelig, du musst unbedingt abnehmen.” Wir würden uns in den meisten Fällen davor hüten, jemals so mit einer lieben Freundin – oder überhaupt einem anderen Menschen – zu sprechen. Dennoch kritisieren wir und werten selbstverstandlich unsere eigenen, vermeintlichen körperlichen Makeln ständig herab. 


    Es fällt uns schwer, unsere Körper so zu akzeptieren, wie sie sind. Diese negative Haltung wirkt sich in der Regel auf unser Selbstwertgefühl und auch auf viele Bereiche unseres Lebens aus - von der Art wie wir uns kleiden oder geben bis zur eigenen Wahrnehmung von Glück und Erfolg und zwischenmenschliche Beziehungen. Vor allem hindert es uns daran, zu wachsen und und uns zu verändern. 


    Körperakzeptanz bedeutet daher auch Selbstakzeptanz und das, ist meiner Meinung nach eines der heilsamsten und bedeutsamsten Lektionen, die wir im Sinne eines gesunden und ausgewogenem Lebens lernen können. 



    10 Schritte zu mehr Körperakzeptanz 

    Hör auf, dich zu wiegen. Für eine gesündere Lebensweise sollte das Augenmerk eher auf gesunde Verhaltensweisen und Gewohnheiten wie gesunde Ernährung oder regelmäßige Bewegung liegen, und nicht allein auf Gewicht oder Körperfettanteile. 

    Ernähre dich gut und achtsam. Genieße das Essen und versorge deinen Körper mit allen Nährstoffen die er braucht. Verbiete dir nichts - es gibt keine “Sünden” beim Essen. 

    Lebe jetzt, nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Lebe dein Leben so, als wärst du bereits am Ziel angekommen - warte nicht bis ein bestimmtes Gewicht oder sonstiger Zustand eintrifft um Dinge zu tun, die dir Spaß machen oder die du dir wünscht. 

    Höre auf deinen Körper und gebe ihm das, was er braucht um gut zu “gedeihen”: eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung. 

    Liebe und akzeptiere dich wie du bist und andere ebenso. Vermeide es, dir selbst oder anderen mit Vourteilen oder Intoleranz zu begegnen. 

    “Füttere” deine Seele mit bedeutsamen und erfreulichen Aktivitäten, Beziehungen und Spiritualität.“ Befreie dich von negativen Gedanken/Umgebungen/Handlungsmustern, schaffe dir eine positive Umgebung mit positiven Vorbildern. 

    Verbinde Körper und Geist. Verbessere deine Körperwahrnehmung z.B. durch Yoga, Meditationen, Wellness. Konzentriere dich darauf,m wozu dein Körper alles in der Lage ist und wie gut es sich anfühlt. 

    Weniger Selbstkritik und negative Körperbewertung, mehr positive, unterstützende innere Dialoge. Spreche zu dir so, wie du zu einem geschätzten Freund oder zu einer geliebten Person sprechen würde 

    Entkopple deine Empfindungen und dein Selbstwertgefühl von deinem äußeren Erscheinungsbild. Konzentriere dich darauf, wer du als Person bist und nicht darauf, wie du aussiehst. 

    Gebe dein Geld lieber für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit aus und nicht für die Diät oder Schönheitsindustrie. :-) 


    Mich würde eure Meinung zu dem Thema sehr interessieren. Setr ihr die Problematik um die Körperakzeptanz auch ähnlich? Was habt ihr selbst für Erfahrungen mit dem Thema gemacht? Und habt ihr vielleicht auch Tipps, wie man lernen kann, Freundschaft mit sich selbst und seinen Körper zu schließen? 


    Wenn euch dieser Post gefällt, dann schaut doch einfach mal auf Berlin Primal Girl vorbei oder folgt mir auf Twitter und/oder Facebook







    Mittwoch, 3. Oktober 2012

    Mein Gastbeitrag bei Selbstbewusstleben

    "Du sollst!" klingt den meisten angenehmer als "Ich will";
    in ihren Ohren sitzt immer noch der Herdeninstinkt.


    – Friedrich Nietzsche




    Daniel Stricker / Pixelio.de

    Heute findet ihr meinen Beitrag nicht wie gewohnt hier bei HappyIch, sondern auf dem Healthy-Living-Blog Selbstbewusstleben.

    Wenn Euch also mein Artikel mit dem Titel "Lebst Du für Dich oder die anderen?" interessiert, dann klickt hier und ihr kommt direkt zu dem Beitrag auf Kristins Blog.


    Für alle Neugierigen unter Euch, gibt es hier einen kleinen Appetithappen:

    Fremdbestimmt sein. Das war vermutlich Katie Holmes in der Ehe mit Tom Cruise und der damit einhergehenden Verbindung mit Scientology. Fremdbestimmt sein. Das ist die erwünschte Eigenschaft eines jeden Roboters und einer jeden Maschine (wäre ja noch schöner wenn die Waschmaschine nicht das Programm fährt, das wir ausgewählt haben). Fremdbestimmt sein. Das ist ein Stück weit fast jeder von uns. Doch wir wollen es nicht wahr haben und schon gar nicht anerkennen. Wir schauen weg und gehen einfach weiter. Doch stopp! Was ist eigentlich wenn wir mal wirklich hinschauen! In uns selbst! Augen auf. Lauschen und Fühlen. Und auch nachfragen.

    Sind wir eigentlich wirklich „ich selbst“? Sind wir die Person, die wir sein möchten? Wissen wir überhaupt wer und wie wir sein möchten (ich spreche jetzt nicht von Maßen wie 90-60-90, sondern von unserem inneren Sein!)? Sind wir ausgeglichen? Zufrieden? Glücklich? Oh ja…das böse G-Wort.

    .....mehr lest ihr hier....
     
    Viel Spaß beim Lesen!




    [Für den Fall, dass die Verlinkung nicht funktioniert hat, hier noch der direkte Link: http://www.selbstbewusstleben.com/2012/09/Lebst-du-fuer-dich-oder-die-anderen.html ]





    Montag, 3. September 2012

    Gastblogger bei HappyIch werden

    Only write from your own passion, your own truth. That's the only thing you really know about, and anything else leads you away from the pulse.

    -Marianne Williamso




    Diesem Zitat folge ich nun schon seit einigen Monaten und ich stelle immer wieder fest wie viel Freude mir das Bloggen bereitet. Denn ich durfte durch diese Tätigkeit schon so viele liebenswerte Menschen kennnenlernen, die mir sonst vermutlich nie begegnet wären. Ich ziehe so viel Kraft aus all den lieben Kommentaren, dass ich gerne weiter mache.

    Vielleicht seid ihr selbst schon seit längerem Blogger und wisst genau wie viel Spaß es macht seine Gedanken in Worte zu fassen? Oder vielleicht seid ihr erst seit Kurzem dabei und genießt jedes getippte Wort? Oder ihr wolltet schon immer schreiben, kommt aber einfach nicht dazu oder seid noch nicht bereit für einen eigenen Blog?

    Wenn Ihr Themen rund um den Bereich "Healthy Living – Body, Mind & Soul" habt und gerne Eure Zeilen bei HappyIch sehen würdet, dann habt ihr jetzt die Chance dazu! Während meiner Urlaubszeit soll der Blog auch weiter interessante Artikel parat halten und daher seid ihr als Gastblogger gesucht!

    Interesse? Dann einfach im Kommentarfeld antworten, mir über Twitter eine Nachricht zukommen lassen (@Happy_Ich), mir auf Facebook schreiben oder per E-Mail (happyich.blog@gmail.com) melden. 


    Ich würde mich freuen ein paar Leser zu Gastbloggern zu machen! Traut euch!

    Donnerstag, 23. August 2012

    Mein Gastbeitrag bei Balance-Akt

    Die Welt ist ein Buch.
    Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

    – Aurelius Augustinus


    Dieses Zitat widme ich Julia von Balance-Akt, die sich gerade einen neuen Teil der Welt ansieht. Aufgrund dessen durfte ich auf Ihrem Blog einen Gastpost zum Thema "Die Macht der Gedanken" verfassen.
     
    Daher gibt es heute keinen direkten Post hier bei HappyIch, aber eine Verlinkung zu meinem Gaspost. Einfach hier klicken.

     
     
    Viel Spaß beim Lesen!