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Donnerstag, 7. November 2013

Eine Ehre! Mein Gastpost bei meinesvenja


Wenn ich allein träume, ist es nur ein Traum. Wenn wir gemeinsam träumen, ist es der Anfang der Wirklichkeit.


– Weisheit aus Brasilien


Heute ist mir ganz warm ums Herz. Ich bin sogar tief berührt. Denn heute steht mein Artikel “Der Sonntagshasser” als Gastbeitrag auf einem anderen Blog. Und nicht irgendeinem. Er steht auf Deutschlands Mütterblog Nummer eins. Heute bin ich Gastbloggerin bei meinesvenja.  Und ich empfinde eine andere Art der Aufgeregtheit. Ich bin noch immer von meinen eigenen Worten tief berührt. Denn dieser Blogpost ist und war etwas ganz Besonderes für mich. Ein Beitrag, in dem ich ganz ehrlich und unverblümt von meiner dunkelsten Zeit berichtet habe. Die Rückmeldungen, die ich daraufhin von vielen von Euch bekommen habe, hat mich überwältigt. Und als dann die Anfrage von Svenja kam, auf ihrem Blog meinesvenja diesen Artikel zu veröffentlichen, war ich geplättet. Schließlich lesen zehntausende von Menschen ihren Blog. Und jetzt auch mich.



Seit kurzem bloggt Svenja auch für die Huffington Post Deutschland und auch viele derer Leser werden nun meinen Artikel lesen. Das ist einfach nur unglaublich und fühlt sich ein bisschen wie eine Oscarnominierung an. Vielleicht ziehe ich später einfach ein Abendkleid an und trinke ein Glas Champagner. Nicht weil ich mich selbst feiern möchte, sondern weil hier ganz Großes passiert. Und damit hätte ich nie gerechnet. Und ich bin dankbar dafür, dass sich dieser Weg für mich öffnet. Denn wenn es diesen Blog und damit Euch nicht gäbe, dann würde dies nie passieren. Und dann hätten sich Svenjas und mein Weg wohl nicht gekreuzt.

Schaut doch einfach mal kurz vorbei, bei meinesvenja und meinem Gastpost. Hier geht’s zum Artikel.

Freitag, 11. Oktober 2013

Gastbeitrag: Mein Langzeit-Handy-Sabbatical


Wir schätzen nicht was wir haben, bis es weg ist. So ist die Freiheit. Sie ist wie Luft. Wenn man sie hat, dann bemerkt man sie nicht.


– Boris Jelzin


Heute erwartet Euch ein inspirierender Gastbeitrag meiner Leserin Jeanine. Sie ist Mama einer kleinen Tochter und von Beruf Marketingfachkauffrau. Sie schreibt normalerweise aus ihrem Homeoffice Texte für die Möbelbranche. Seit drei Monaten verzichtet Sie auf ihr Handy. Wenn ihr wissen wollt wie es dazu kam und welche Freiheiten Jeanine dadurch gewonnen hat, dann lest weiter.

 
handy_sabbatical

 
Mit 16 kaufte ich das erste Handy. Heimlich natürlich. Im Zimmer in der Souterrainwohnung meines Elternhauses konnte ich es nur am linken äußeren Eck des Fensters nutzen. Jede SMS, jeder Anruf – ich war so stolz darauf endlich auf einer eigenen Nummer erreichbar zu sein. Mein Handy und ich waren jahrelang ein Topteam. Im Beruf besonders und mindestens genauso wichtig war mir diese stete Erreichbarkeit im Privatbereich.

15 Jahre später, nach etwas genauso viel Tausend SMSen und wer weiß wie vielen Telefonminuten, entscheide ich mich gegen mein Handy. …
...Mein Smartphone begann „zu spinnen“. Die Software lud nicht, ich konnte nicht auf gängige Nachrichtenprogramme zurück greifen. On top konnte ich das Gerät auf 100 Prozent Akkuvolumen laden und binnen zwei Minuten mit einem einfachen Telefonat wieder entladen. …
Seit drei Monaten läuft nun der Reklamationsprozess mit dem Hersteller und einem Servicedienstleister desgleichen, der mich schon viele graue Haare und vor allem: wertvolle Zeit gekostet hat.
Doch auch etwas Positives sprang für mich heraus. Etwas immaterielles. Nämlich: Verbindlichkeit. Achtsamkeit. Wichtigkeit. Zeit – Wertzeit. 

Nach wenigen Wochen hatte ich mich daran gewöhnt, nicht mehr auf dem Spielplatz geschäftliche Gespräche zu führen. Nicht mehr den Drang zu verspüren, jedes Foto, das ich von meiner Tochter geschossen hatte, direkt weiter zu schicken und mich ganz nebenbei über eine schlechte Internetverbindung zu ärgern. Zu Hause nicht mehr ständig auf das Gerät zu schauen, um sicherzustellen, dass ich auch nichts wichtiges verpasse. Treffen nicht mehr unflexibel und unverbindlich zu vereinbaren und das gewohnte „wir können uns ja zusammentelefonieren“ am Gesprächsende zu vermerken.

Ich bin ruhiger geworden. Konzentriere mich auf das Wesentliche und bin von Zeit zu Zeit geschockt darüber, welche Macht das Handy über einen jeden von uns hat. Ist Macht ein zu hartes Wort? Beobachte Dich doch einfach selbst: wie oft holst Du innerhalb eines Treffens mit Deinen Freunden Dein Handy aus der Tasche. Wie oft checkst Du Nachrichten und Anrufe. Wie oft loggst Du Dich ins Internet ein oder wie selbstverständlich ist eine Internetflat für Dich geworden? … Wie viel ist uns unser Gegenüber wert, wenn es so selbstverständlich geworden ist, ganz multi-tasking-like, alle anderen Alltäglichkeiten des Lebens, by the way, mit zu erledigen?

Nun, flexibel bleibe ich. Innerhalb eines Rahmens, den ich mir und den Menschen die mir wichtig sind einräume. Verbindlicher bin ich geworden. Eine Verspätung von mehr als 10 Minuten ist nun nicht mehr aus Luxusgründen drin. Multi-Tasking kann ich. Dennoch genieße ich es, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Erreichbar bleibe ich. Festnetz, E-Mail und Facebook tun mir hier gute Dienste. Organisiert bin ich mehr denn je. Nummern muss ich mir merken, Zeit genau planen. Persönlicher ist es geworden: man redet mit mir und schreibt mir keine übereilten Nachrichten mehr. Ich erfahre so viel mehr, weil ich direkt nachfragen kann und Antworten erhalte.

Notfälle. Ja, ich finde, es gibt Gelegenheiten in denen auch ich auf ein Handy nicht verzichten möchte. Auch wenn die einzige Autopanne die ich bisher hatte, mitten im Wald passierte und ich doch auf eine fremde Autofahrerin angewiesen war, die bei nächster Gelegenheit einen Anruf für mich tätigte.
Das Handy meines Mannes wird mich also begleiten – im Auto – für den Notfall. Aber sollte an der Kasse neben mir ein Klingeln ertönen, so kann ich ganz beruhigt meine überbeladenen Arme ruhen lassen. Mein Handy verweilt in Frieden, …








Samstag, 8. Dezember 2012

Gastbeitrag | Weniger ist mehr - warum du lernen solltest, dich von Dingen zu trennen

Nicht der Mensch ist glücklich, welcher am meisten besitzt, sondern der, welcher am wenigsten braucht. Wer mit nichts zufrieden ist, der besitzt alles.

– Diogenes



Im September 2011 verschenkte ich meine analoge Spiegelreflexkamera, zwei Gitarren und etwa 400 Bücher.

Es war keine überhastete, sondern eine wohlüberlegte Entscheidung. Warum sollte ich mich von diesen Dingen trennen, die mir zu verschiedenen Zeitpunkten in meinem Leben einmal viel bedeutet hatten?
Die Antwort: Weil ich seit Jahren digital fotografiere und der Auslöser meiner analogen Kamera schon lange nicht mehr betätigt worden war, weil die Gitarren nur noch als Accessoires in einer dunklen Ecke meiner Wohnung standen, und weil die Bücher ihren Platz im Regal seit dem letzten Umzug nicht mehr verlassen hatten.

Ich habe die Kamera, die Gitarren und die Bücher an Menschen verschenkt, die sie wieder benutzen. Ich habe sie aus ihrem tristen Dasein als Staubfänger erlöst und sie wieder zu Gebrauchsgegenständen gemacht. Das ist das eine - der uneigennützige Aspekt des Entrümpelns sozusagen.

Konsumwahn


Wie wir von unserem Besitz gefangen gehalten werden

Das andere ist, dass uns unsere Habseligkeiten viel mehr kosten als das Geld, das wir für ihre Anschaffung ausgegeben haben:
  • Jedes “Ding” das wir besitzen beansprucht Platz. Je mehr wir besitzen, je mehr Besitztümer wir unterbringen müssen, desto größer wird die Unordnung in unserer Wohnung, im Keller, auf dem Dachboden.
  • Wir müssen unsere Besitztümer instandhalten, wir müssen sie entstauben und pflegen und reparieren oder reparieren lassen - das kostet Zeit und häufig auch Geld.
  • Wenn wir umziehen müssen wir unseren gesamten Besitz in Kisten verpacken, die Kisten beschriften, sie in Autos verladen, transportieren, auspacken und alles wieder aufbauen und einräumen.
  • Wir haben Angst, unseren Besitz zu verlieren - sei es, weil wir ihn uns nicht mehr leisten können, weil er uns gestohlen wird, weil wir ihn in der Straßenbahn vergessen oder aus Versehen auf den Boden fallen lassen.
  • Unsere Besitztümer können uns emotional belasten, uns in unserer Vergangenheit festhalten und uns daran hindern, uns darüber zu freuen, was wir im Hier und Jetzt haben.

“Die Menschen sind zu Werkzeugen ihrer Werkzeuge geworden” schrieb Henry David Thoreau. Ohne es zu merken werden wir von unseren Habseligkeiten gefangen gehalten. Wir können unsere Freiheit wiedererlangen, indem wir uns von den Dingen trennen, an denen wir nur noch aus nostalgischen Gründen hängen.
Je weniger Bedeutung du deinem Besitz zukommen lässt, desto einfacher wird es dir fallen, glücklich zu sein.
 

Den Anfang machen in 3 Schritten

Das Entrümpeln ist ein Prozess, der gar nicht überwältigend sein muss, sondern schrittweise erfolgen kann und sogar sollte: Fange mit einem einzigen Zimmer, einem Schrank, einer Schublade an. Genieße nach jeder “Entrümpelungs-Sitzung” den neuen Zustand eine Weile, ohne schon wieder an die nächste zu denken. Nimm dir vor, dich zukünftig bei jeder Neuanschaffung von zwei alten Dingen zu trennen.


Das Wichtigste: Mache einen Anfang. Jetzt! Und zwar so:
  1. Denke zurück an die letzte größere Anschaffung die du gemacht hast. Erinnere dich an deine Vorfreude und an das Gefühl, als du die Anschaffung endlich in den Händen gehalten hast. Erinnere dich daran, wie du dich eine, zwei, drei Wochen später gefühlt hast. Hat die Anschaffung dein Leben verändert? Befriedigt sie dich noch heute? Oder hast du schon wieder die nächste Anschaffung im Blick? Diese kleine Übung soll dir dabei helfen, zu erkennen, dass es eine Illusion ist, dass Besitz glücklich macht. Die Freude über neuen Besitz ebbt schon nach kurzer Zeit ab. An ihre Stelle tritt das Bedürfnis nach der nächsten Anschaffung.
  2. Suche jetzt einen Gegenstand aus deinem Besitz, den du schon länger als 6 Monate nicht mehr verwendet hast. Das kann ein Buch, eine DVD, ein Kleidungsstück oder etwas ganz anderes sein. Der materielle Wert ist egal - fang ruhig klein an!
  3. Trenne dich noch heute von diesem Gegenstand. Wenn es ein Buch ist, verschenke es an einen Freund oder stelle es in einen offenen Bücherschrank. Wenn es ein Kleidungsstück ist bring es zur Altkleidersammlung. Wenn es völlig nutzlos ist, wirf es weg!

Wie haltet ihr es mit eurem Besitz? Entrümpelt ihr regelmäßig oder fällt es euch schwer, euch von Dingen zu trennen? Wenn ja, was hält euch davon ab? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!


PS: Mit diesem Gastbeitrag bei Sue bin ich sozusagen thematisch Fremdgegangen. Eigentlich schreibe ich nämlich auf meinem Blog beVegt über das Laufen (den minimalistischsten Sport der Welt), die vegane Lebensweise, und wie beides zusammenpasst - nämlich hervorragend! beVegt gibt es übrigens auch bei Facebook und auf Twitter. Ich freue mich über euren Besuch!

von Sue: Herzlichen Dank Daniel! Ein sehr gelungener Text! Für solche Themen gibt's hier immer einen Platz für Dich! Sehr gerne wieder!

















Freitag, 12. Oktober 2012

Gastbeitrag | Kasha mit Obst

Aus meiner tiefsten Seele zieht
mit Nasenflügelbeben
ein ungeheurer Appetit
nach Frühstück und nach Leben.


– Joachim Ringelnatz


Heute heiße ich fraujupiter vom gleichnamigen Blog ganz herzlich willkommen. Es erwartet Euch ein super leckeres Kasharezept mit Obst und Granatapfelkernen.


HappyIch hat mich dazu eingeladen, einen Gastbeitrag zu verfassen. Der Einladung komme ich sehr gerne nach, gehört dieser Blog doch zu meinen Lieblingsblogs. Ich bin übrigens fraujupiter und schreibe auf meinem Blog sehr gerne über vegane leckere und abwechslungsreiche Gerichte. So lag es für mich nahe, dass ich auch hier ein Rezept vorstellen werde. 

Frühstück ist seit vielen Jahren für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Rechtzeitig zum Übergang vom Sommer auf den Herbst stelle ich Euch mein allerliebstes Wochenendfrühstück vor, das wunderbar in diese Jahreszeit passt. Es ist wärmend und sättigend zugleich und bietet eine nette Abwechslung zu Toast, Müsli und Co. In der russischen Küche ist es bereits lange ein gerne gesehener Gast: Kasha! 

Kasha ist ein Brei, angerührt aus geröstetem Buchweizen. Buchweizen ist in vielen Bioläden, Reformhäusern und großen Supermärkten erhältlich (u. a. von der Marke Neuform, Alnatura, Rapunzel). Buchweizen schmeckt angenehm nussig, ist leicht bekömmlich und obendrein sogar glutenfrei. Zum Frühstück wird der Brei "süß" gegessen, d. h. mit Pflanzenmilch gekocht und mit Süßungsmitteln nach Wahl verfeinert. Ebenfalls hinzufügen sollte man Obst. In der warmen Jahreszeit kann man das Obst in das fertige Kasha geben. In der kalten Jahreszeit bietet es sich an die kleingeschnittene Birne und / oder den Apfel einfach im Kasha mitzuerwärmen. Was ich auch gerne mache: Ich gebe das kleingeschnittene Obst in eine Schale und stelle es einfach in den Backofen bei 100 Grad, während ich das Kasha im Topf zubereite. So erhält man ein wunderbar wärmendes Frühstück. Ich liebe im Kasha die Kombination Banane und Birne. Übrigens lässt sich Kasha mit allen möglichen Nüssen und Trockenfrüchten verfeinern. Auch gemahlener Mohn kann sehr gut untergerührt werden. 


Ich stelle Euch nun meine allerliebste (Spätsommer-)Kasha-Version vor:

Kasha mit Obst und Granatapfelkernen | 2 Personen


 80 g Buchweizen 
200 ml pflanzliche Milch (z. B. Mandeldrink von Alpro oder Provamel) 
1 Prise Salz 
1/2 - 1 EL Süße nach Wahl (z. B. Agavendicksaft, Ahornsirup, Ahornsirupflocken) 
1 EL Mandeln (gemahlen oder Mandelstifte) 
1 EL Sultaninen 
1 kräftige Prise Zimt
1 EL Granatapfelkerne 
2 EL Soja-Joghurt (optional) 
Obst nach Wahl und Saison (in meinem Fall Blaubeeren und Weintrauben) 

Buchweizen unter fließend Wasser in einem Sieb abwaschen. Buchweizen und Mandeln zusammen in einer beschichteten Pfanne, ohne Öl, anrösten, bis es duftet. Zwischenzeitlich 200 ml Milch in einen Topf geben und erwärmen. Buchweizen und Mandeln in die Milch einrühren, zum Kochen bringen und die Hitze stark reduzieren. 1 Prise Salz und Sultaninen zufügen und ca. 15 bis 20 Minuten (mit Deckel) sehr leicht köcheln, immer wieder umrühren, bis der Buchweizen weich und die Flüssigkeit aufgesogen ist. Blaubeeren und Weintrauben gut auswaschen, abtropfen lassen und in 2 Müslischalen geben. In das fertige Kasha Süßungsmittel nach Wahl einrühren (in meinem Fall waren es Ahornsirupflocken) und auf die Beerenmischung verteilen. 1 kräftige Prise Zimt und Granatapfelkerne (oder anderes Trockenobst) hinzugeben. Wer will und das Kasha gerne "sahniger" genießt, kann jetzt noch 2 EL Soja-Joghurt einrühren.



Guten Appetit!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Gastbeitrag | Muss es immer perfekt sein?

Was den Menschen sympatisch macht, sind seine Schwächen.

– Horst Theis


Heute heiße ich Nancy, die Autorin von MyVeggiePill, ganz herzlich auf meinem Blog willkommen. Lest nun ob Perfektion wirklich sein muss.


Hallo Ihr Lieben! 

Ich freue mich sehr, mich heute bei der lieben Sue hier vorstellen zu dürfen. Ich hoffe Sie genießt gerade ausgiebig ihren Urlaub und erlebt viele tolle neue Dinge, die sie noch mehr inspiriert ;-)
[Anm. von HappyIch: das tue ich]

Mein Name ist Nancy und ich leben in der wundervollen Stadt Berlin. Momentan studiere ich noch und arbeite nebenbei als studentische Aushilfe. 

Vor sechs Monaten kam ich auf die Idee über alles was mich momentan beschäftigt und bewegt zu schreiben und so entstand mein süßer kleiner Blog „MyVeggiePill“. Mein Blog dreht sich vor allem um leckere Rezepte, Ernährungsthemen, Cafe‘s und Restaurant‘s, Naturkosmetik und alles was mich gerade so interessiert. Vielleicht habt ihr ja mal Lust vorbei zu schauen ;-) 


Heute möchte ich hier sehr gerne über Perfektion schreiben... 

Viele Blogger streben ja eine gesunde Lebensgewohnheit an. Ob es jetzt durchs Essen, durch den Sport oder sogar durch eine Lebensumstellung ist. Wenn man jedoch so hochgestochene Ziele hat, kann es schnell passieren, dass man seine Ziele und Vorstellungen nicht sofort umsetzen kann und sich dadurch selber unter Druck setzt. Aber wo ist die Grenze von Gesundheitsbewusst und Schädigend? 

Ich habe mir vor kurzem sehr häufig diese Frage gestellt, denn ich habe mich selber immer mehr unter Druck gesetzt, alles perfekt zu machen und wenn es nicht geklappt hat, fühlte ich mich wie eine Versagerin und verlor die Freude an den schönen Dinge, wie Sport oder genussvoll einen großen Eisbecher essen zu können. 

Ich hatte auch öfter die Gedanken, dass ich einen Blog habe, wo es um Gesundheitsthemen, Sport und leckeren veganen Gerichte gehen soll und da darf ich doch nicht sündigen! 

Als ich an einem Tag mal richtig frustriert war, schrieb ich spontan darüber einen Post und hatte eigentlich mit sehr viel Kritik gerechnet. So nach dem Motto "Wie kann denn jemand, der vorwiegend vegan leben möchte, auf einmal Appetit auf einen Schokomuffen haben und diesen auch noch essen?". Es passierte jedoch etwas unglaubliches... Ich wurde auf eine Art und Weise aufgebaut, mit der ich nie gerechnet hatte und ich bemerkte, dass es nicht nur mir so geht, sondern vielen vielen anderen Bloggern auch. 

Ich hatte dann viel über diese wundervollen Kommentare nachgedacht und kam zu dem Entschluss, dass "perfekt sein" eh langweilig ist! Vor allem viel mir jedoch auf, dass man immer nur sieht, was man nicht geschafft hat und nicht mal zurück blickt und dabei sieht, was man alles schon geschafft hat. 

Als ich mir spontan die Dinge aufgeschrieben habe, die ich dieses Jahr geschafft habe, bekam ich auf einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf alles und war sogar etwas stolz und bemerkte, wie ich mich auf einmal entspannte. 

Hier mein kleines Beispiel, dass vielleicht als Inspiration helfen kann: 

Meine Kritik an mich: 
  • Ich komme momentan kaum noch zum Posten 
  • Ich kann mich nicht mehr zum Laufen animieren 
  • Ich verfalle andauernd nicht veganen Süßspeisen 

Was mir dieses Jahr schon gelungen ist: 
  • Ich bin den Berliner Halbmarathon und die Big 25km gelaufen 
  • Für das Vorbereitungstraining bin ich über 700km gelaufen 
  • Ich habe vegan backen und kochen gelernt und meine Variationen sind sogar sehr beliebt 
  • Ich habe dieses Jahr bereits 44 Posts verfasst -> trotz Unistress und zwei Studentenjobs 

Als ich diese Gegenüberstellung sah, wurde mir schnell bewusst, das mein Körper dieses Jahr schon echt viel geleistet hat und wo es drauf an kam, hat er funktioniert. Vielleicht braucht er auch einfach mal eine Pause und möchte nicht immer 100% geben. Also hab ICH ihm diese Pause gegönnt und schon hatte ich das Gefühl, das ich wieder Luft bekam und die Freude Schritt für Schritt zurück kam. Ich fing auch an, diese Freiheit einfach mal zu genießen.... Nein heute blogge oder laufe ich nicht, ich gehe mich lieber mit Freunden treffen und trinke ein oder zwei Gläser Wein. Diese Phase ging etwa 3-4 Wochen und es war wirklich schön, denn ich habe es genossen!!! Ich hätte auch gerne einfach so weiter gemacht, aber das Bedürfnis kam ganz von alleine wieder zurück, mehr kochen zu wollen und darüber auch zu berichten. Zudem hatte ich mit einmal auch wieder das Verlangen mich zu bewegen und lief einfach mal 30min ganz ohne Druck. Vor 2 Monaten hätte ich mich für 30min nie umgezogen. Da kam eigentlich nichts mehr unter 1,5Std in Frage. Was mich zeitlich natürlich noch mehr einschränkte. 


Doch was möchte ich euch durch mein Beispiel sagen? 

Heutzutage wird schon so viel Druck auf uns ausgesetzt, sei es durch die Arbeit, Uni oder Schule. Setzt euch nicht noch selber durch einen zu hohen Anspruch unter Druck. Eure Freizeit sollte dafür da sein, um euch aufzubauen und nicht noch weiter zu enttäuschen und zu schwächen. Es gibt viele verschiedene Lebensphasen und da hilft nicht immer Perfektion durch z.B. regelmäßigen Sport oder einer perfekten Ernährung. Manchmal braucht man einfach auch mal eine nicht perfekte Zeit mit nur 50%, 1-2 Gläser Wein und vielleicht ein leckeres Stück Schokokuchen ;-)







Samstag, 6. Oktober 2012

Gastbeitrag | 10 Schritte zu mehr Körperakzeptanz

Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste.


– Aristoteles



Und heute darf ich die liebe Vivian von Berlin Primal Girl bei mir begrüßen. Lest wie ihr in 10 Schritten zu mehr Körperakzeptanz findet.


Hallo ihr lieben HappyIch-Leser! Ich bin Vivian, Gesundheits- und Fitness-Enthusiastin, Möchtegern-Knipserin und überzeugte Lebensgenießerin. Auf Berlin Primal Girl. schreibe ich über meinen Weg zu einem gesünderen und ausgewogeneren Leben mit dem Primal/Paleo-Konzept. 

Ich verfolge Sues Blog regelmäßig und habe mich daher sehr über Ihre Anfrage gefreut, während Ihrer wohlverdienten Urlaubsabwesenheit einen Gastpost für HappyIch zu schreiben! 

Quelle: siehe Verweis unten
Eine der wohl wichtigsten und zugleich auch kompliziertesten Beziehungen im Leben vieler Frauen ist die zum eigenem Körper. Von Klein auf sind wir mit fremden Bildern und Vorstellungen konfrontiert, wie unser Körper aussehen sollte. Medien, Marketing und Gesellschaft schaffen im Photoshop-Zeitalter unrealistische Ideale, denen wir selten gerecht werden können. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper wird somit zum selbstverständlichem, quasi“salonfähigen” weiblichen Phänomen. 

In einer Folge der Serie Sex and the City (Models und Menschen - erste Staffel, zweite Episode) sitzen die vier Hauptprotagonistinen bei Wein und chinesischem Essen beisammen und diskutieren über die äußerlichen Vorzüge von Laufstegmodels: 
Der Dialog spielt sich dann (ungefähr) wie folgt ab: 

CHARLOTTE: Egal wie überzeugt ich von mir bin – wenn ich ein Foto von Christy Turlington sehe, möchte ich einfach nur noch aufgeben...Ich hasse meine Oberschenkel. Ich kann keine einzige Zeitschrift aufschlagen ohne ständig an meine Oberschenkel zu denken...” 

MIRANDA: “Wir nehmen deine Oberschenkel und erhöhen um mein Kinn” 

CARRIE: "Ich nehme dein Kinn und erhöhe um meine Nase” 


Solche Dialoge finden aber nicht nur im Fernsehen, sondern auch in unserem täglichen, unmittelbaren Umfeld statt. "Ich hasse meine dicken/dünnen/kleine/großen Oberarme/Schenkel/Beine/Lippen...”. Wie viele von uns haben nicht selbst schon ähnliche Dialoge geführt – auch innerlich? 


“Dein Hintern ist viel zu fett und wabbelig, du musst unbedingt abnehmen.” Wir würden uns in den meisten Fällen davor hüten, jemals so mit einer lieben Freundin – oder überhaupt einem anderen Menschen – zu sprechen. Dennoch kritisieren wir und werten selbstverstandlich unsere eigenen, vermeintlichen körperlichen Makeln ständig herab. 


Es fällt uns schwer, unsere Körper so zu akzeptieren, wie sie sind. Diese negative Haltung wirkt sich in der Regel auf unser Selbstwertgefühl und auch auf viele Bereiche unseres Lebens aus - von der Art wie wir uns kleiden oder geben bis zur eigenen Wahrnehmung von Glück und Erfolg und zwischenmenschliche Beziehungen. Vor allem hindert es uns daran, zu wachsen und und uns zu verändern. 


Körperakzeptanz bedeutet daher auch Selbstakzeptanz und das, ist meiner Meinung nach eines der heilsamsten und bedeutsamsten Lektionen, die wir im Sinne eines gesunden und ausgewogenem Lebens lernen können. 



10 Schritte zu mehr Körperakzeptanz 

Hör auf, dich zu wiegen. Für eine gesündere Lebensweise sollte das Augenmerk eher auf gesunde Verhaltensweisen und Gewohnheiten wie gesunde Ernährung oder regelmäßige Bewegung liegen, und nicht allein auf Gewicht oder Körperfettanteile. 

Ernähre dich gut und achtsam. Genieße das Essen und versorge deinen Körper mit allen Nährstoffen die er braucht. Verbiete dir nichts - es gibt keine “Sünden” beim Essen. 

Lebe jetzt, nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Lebe dein Leben so, als wärst du bereits am Ziel angekommen - warte nicht bis ein bestimmtes Gewicht oder sonstiger Zustand eintrifft um Dinge zu tun, die dir Spaß machen oder die du dir wünscht. 

Höre auf deinen Körper und gebe ihm das, was er braucht um gut zu “gedeihen”: eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung. 

Liebe und akzeptiere dich wie du bist und andere ebenso. Vermeide es, dir selbst oder anderen mit Vourteilen oder Intoleranz zu begegnen. 

“Füttere” deine Seele mit bedeutsamen und erfreulichen Aktivitäten, Beziehungen und Spiritualität.“ Befreie dich von negativen Gedanken/Umgebungen/Handlungsmustern, schaffe dir eine positive Umgebung mit positiven Vorbildern. 

Verbinde Körper und Geist. Verbessere deine Körperwahrnehmung z.B. durch Yoga, Meditationen, Wellness. Konzentriere dich darauf,m wozu dein Körper alles in der Lage ist und wie gut es sich anfühlt. 

Weniger Selbstkritik und negative Körperbewertung, mehr positive, unterstützende innere Dialoge. Spreche zu dir so, wie du zu einem geschätzten Freund oder zu einer geliebten Person sprechen würde 

Entkopple deine Empfindungen und dein Selbstwertgefühl von deinem äußeren Erscheinungsbild. Konzentriere dich darauf, wer du als Person bist und nicht darauf, wie du aussiehst. 

Gebe dein Geld lieber für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit aus und nicht für die Diät oder Schönheitsindustrie. :-) 


Mich würde eure Meinung zu dem Thema sehr interessieren. Setr ihr die Problematik um die Körperakzeptanz auch ähnlich? Was habt ihr selbst für Erfahrungen mit dem Thema gemacht? Und habt ihr vielleicht auch Tipps, wie man lernen kann, Freundschaft mit sich selbst und seinen Körper zu schließen? 


Wenn euch dieser Post gefällt, dann schaut doch einfach mal auf Berlin Primal Girl vorbei oder folgt mir auf Twitter und/oder Facebook







Mittwoch, 3. Oktober 2012

Mein Gastbeitrag bei Selbstbewusstleben

"Du sollst!" klingt den meisten angenehmer als "Ich will";
in ihren Ohren sitzt immer noch der Herdeninstinkt.


– Friedrich Nietzsche




Daniel Stricker / Pixelio.de

Heute findet ihr meinen Beitrag nicht wie gewohnt hier bei HappyIch, sondern auf dem Healthy-Living-Blog Selbstbewusstleben.

Wenn Euch also mein Artikel mit dem Titel "Lebst Du für Dich oder die anderen?" interessiert, dann klickt hier und ihr kommt direkt zu dem Beitrag auf Kristins Blog.


Für alle Neugierigen unter Euch, gibt es hier einen kleinen Appetithappen:

Fremdbestimmt sein. Das war vermutlich Katie Holmes in der Ehe mit Tom Cruise und der damit einhergehenden Verbindung mit Scientology. Fremdbestimmt sein. Das ist die erwünschte Eigenschaft eines jeden Roboters und einer jeden Maschine (wäre ja noch schöner wenn die Waschmaschine nicht das Programm fährt, das wir ausgewählt haben). Fremdbestimmt sein. Das ist ein Stück weit fast jeder von uns. Doch wir wollen es nicht wahr haben und schon gar nicht anerkennen. Wir schauen weg und gehen einfach weiter. Doch stopp! Was ist eigentlich wenn wir mal wirklich hinschauen! In uns selbst! Augen auf. Lauschen und Fühlen. Und auch nachfragen.

Sind wir eigentlich wirklich „ich selbst“? Sind wir die Person, die wir sein möchten? Wissen wir überhaupt wer und wie wir sein möchten (ich spreche jetzt nicht von Maßen wie 90-60-90, sondern von unserem inneren Sein!)? Sind wir ausgeglichen? Zufrieden? Glücklich? Oh ja…das böse G-Wort.

.....mehr lest ihr hier....
 
Viel Spaß beim Lesen!




[Für den Fall, dass die Verlinkung nicht funktioniert hat, hier noch der direkte Link: http://www.selbstbewusstleben.com/2012/09/Lebst-du-fuer-dich-oder-die-anderen.html ]





Gastbeitrag | Meine ersten Erfahrungen mit Meditationen

Der Mensch muß zu innerer Ruhe gebildet werden.


– Johann Heinrich Pestalozzi


Heute darf ich Kristin von Selbstbewusstleben ganz herzlich bei mir begrüßen. Lest hier wie sie ihren Weg zur Meditation gefunden hat.



Mein Name ist Kristin und mein eigener Blog heißt Selbstbewusstleben. Ich schreibe über die 3 großen Themenbereiche: gesunde Ernährung (Clean Eating, Vegetarier werden etc.), Fitness (Bodyrock, Laufen, Klettern etc.) und Selbstfindung. Für mich bedeutet ein selbstbewusstes Leben führen, dass ich mir meiner Persönlichkeit, meinen Wünschen und Träumen, meinen Stärken und Schwächen, meinen Interessen und meinem Körper bewusst bin und versuche, im Einklang mit mir selbst zu leben. Über diese Reise zu mir selbst schreibe ich auf meinem Blog. Schaut liebend gern vorbei! 



In meinem heutigen Gastpost für die liebe Sue geht es um das Thema Meditation. 


In meinem bisherigen Leben bin ich in verschiedenen Situationen immer wieder mit dem Begriff in Berührung gekommen. Im Abitur-Gottesdienst vor einigen Jahren haben wir eine Erinnerungs-Meditation an unsere Schulzeit durchgeführt, in meiner Studienzeit habe ich mir einige CDs mit Meditationen zum besseren Einschlafen gekauft oder beim „Weihnachts-Schrottwichteln“ vor zwei Jahren, als ich ein Buch zu Meditationen gewonnen habe. Eines hatten alle drei Berührungen gemeinsam. Ich habe das Meditieren nicht ernst genommen! Vielleicht habe ich es sogar ein bisschen belächelt, innerlich. Meditieren? Heißt das, man redet mich sich selbst? Warum bloß? 


Doch heute weiß ich: Ich habe nicht verstanden, was Meditieren eigentlich bedeutet. 
Im Rahmen meines abgewandelten Crazy Sexy Detox vor ein paar Wochen bin ich mit Meditationen wieder einmal in Kontakt gekommen. Meditationen und Mantras zu bestimmten Gedanken gehörten zum täglichen Programm. Auch dieses Mal war ich wieder ein wenig skeptisch. Was soll ich in dieser Zeit tun? Was soll ich mir selbst sagen? Wie soll ich es aushalten, 20 Minuten stillzusitzen? Aber ich war auch neugierig darauf und habe es direkt am ersten Tag ausprobiert. So wertungsfrei es mir möglich war. Ich hatte an diesem Tag frei, bin morgens in der Frühe barfuß auf die Terrasse gegangen, habe mich dort gen Sonnenaufgang auf einen Stuhl gesetzt und meine Augen geschlossen. Ich saß da, atme ein paar Mal tief ein und hatte auf einmal eine Botschaft an mich in meinem Kopf: „Genieße diesen Tag. Tue dir selbst Gutes“. Diese Worte habe ich dann mehrere Male hintereinander mit meiner inneren Stimme zu mir selbst gesagt. Und auf einmal haben sich meine Gedanken und Gefühle verselbstständigt. Ich habe mich richtig wohl gefühlt. Ich war glücklich. Ich war optimistisch. Die Hektik der letzten Tage ist von mir abgefallen und ich wurde ganz aufmerksam gegenüber mir und meinem Körper. Ich habe mich ganz bewusst wahrgenommen. Ich hatte plötzlich richtig Lust, mir diesen Tag quasi zu schenken und mir einfach Gutes zu tun. Das war meine kleine Mission! 


Irgendwann bin ich wieder aufgestanden – mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Und erst als ich wieder in der Wohnung war, habe ich gesehen, dass über eine halbe Stunde Zeit vergangen war. 


Das nächste positive Meditationserlebnis hatte ich vor einer Yogastunde. Ich war eine der ersten im Übungsraum und habe mich im Schneidersitz auf meine neue Yoga-Matte gesetzt. Eigentlich „wollte“ ich zunächst mit den anderen ins Gespräch kommen, merkte aber gleich darauf, dass ich eigentlich gerade viel lieber für mich allein sein wollte. Dabei kam mir irgendwie der Gedanke, dass mein Geist es schön haben soll in meinem Körper. Dieser Gedanke formte sich immer stärker aus. Mein Geist solle einen fröhlichen, gesunden Tempel – meinen Körper - vorfinden, indem er sich wohlfühlt. Dieser Gedanke war so bezaubernd, dass ich spontan ein Glücksgefühl und einen inneren Frieden mit mir selbst empfand. So saß ich dort einige Zeit, in diesem „Mantra“ versunken, und habe einfache, ehrliche Zufriedenheit empfunden.

twinlili  / pixelio.de

Meine dritte Meditationsbegegnung hatte ich mit einem Buch, das ich euch wärmstens empfehlen kann. Es ist so hilfreich! „Kraft zum Loslassen“ von Melody Beattie. Ich bin in unserer Stadtbibliothek darauf gestoßen und war mir gar nicht bewusst, welchen Schatz ich dort ausgrabe. Es ist ein Buch mit 365 Gedanken und passenden Texten zu jedem Kalendertag. Als ich darin zum ersten Mal blätterte, bin ich sofort an einem Text hängengeblieben und habe innerlich genickt. „Dies ist mein Mantra für diesen Tag. Das passt heute zu mir.“ Seitdem handhabe ich es so, dass ich einfach morgens darin blättere und das Thema, bei dem ich hängenbleibe, in meine morgendlichen „Gedanken“ einbeziehe. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber bisher hatte ich jeden Tag einen Text, der wie angegossen an genau diesem Tag auf mich gepasst hat! Es geht dort um Gedanken zu Perfektionismus, Selbstliebe, Beziehungen zu anderen Menschen, Ängsten, Hektik und vielem mehr. Diese Gedankenanstöße sind so einfach und verständlich und trotzdem manchmal so schwierig im täglichen Leben umzusetzen. Doch durch diese kleinen morgendlichen Meditationen geht es mir besser. Ich beginne langsam aber sicher diese positiven Gedanken mehr und mehr zu verinnerlichen. Das tut mir unheimlich gut! 


Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, hat sich meine Einstellung zur Meditation mittlerweile geändert. Ich habe begriffen, was es für mich bedeutet und welche Auswirkungen es auf mich haben kann! Ja, ich rede dabei mit mir selbst! Und genau deswegen tut es mir so gut! Ich bringe mich dadurch in Kontakt mit mir selbst und gebe meinen Gedanken einen Raum, um gehört zu werden. Ich sehe Meditieren nun als eine Bereicherung für mich, die ich gern annehme statt wie früher darüber zu lächeln. 




Dienstag, 25. September 2012

Gastbeitrag | Einfach gehen – geh einfach

Das Leben besteht in der Bewegung.

– Aristoteles



Heute heiße ich Eva, die Autorin von Der ganz normale Wahnsinn ganz herzlich willkommen. Lest hier ihren Gastbeitrag zum Thema "Einfach gehen". 


Hallo, ich heiße Eva und darf den heutigen Gastpost für HappyIch schreiben, was mich sehr freut. Dieser Blog ist zu meinem liebsten Leseblog geworden. Ich finde hier viele Gedanken, Inspirationen und Anregungen, die genau auf mich passen, und die ich nicht besser hätte ausdrücken können. Auch die Buchempfehlungen, die Liebe zu schönen Kalendern und zu schönen Zitaten könnten besser nicht passen.   Obwohl ich schon ein bisschen älter bin als die Mehrheit der hiesigen Leserschaft (über 40, brummel), so befinde ich mich immer noch auf dem Weg zu mir selbst. Besser gesagt, erst jetzt so richtig. Ich habe jahrelang einfach nur "vor mich hingelebt", funktioniert und Erwartungen erfüllt, weil ich es nicht anders kannte und auch nicht viel Handlungsspielraum mit zwei kleinen Töchtern und einem beruflich sehr engagierten Mann hatte. Mittlerweile sind die Mädels groß (19 und 16 Jahre alt), und ich habe wieder viel Freiheit, zum Reflektieren und Handeln. Manchmal weiß ich noch nicht so recht, was ich mit meiner plötzlich wieder frei gewordenen Zeit anfangen soll, aber ich bin dabei, das herauszufinden.
Selber betreibe ich zwei Blogs, einen etwas persönlicheren, in dem ich alle meine Gedanken und Erlebnisse quer Beet beschreibe, er heißt http://nellystories-derganznormalewahnsinn.blogspot.de/ und einen zweiten, in dem ich meiner Leidenschaft, für Kosmetik, Beauty und Schönheitspflege nachgehen kann und der besonders auf die Bedürfnisse ab 40 abzielt. Er heißt http://ladylike-nellystories.blogspot.de/ und darf natürlich auch schon von jüngeren schönheitsinteressierten Damen gelesen werden. Ich würde mich über neue Leser sehr freuen!


Mittlerweile ist hinlänglich bekannt, wie wichtig regelmäßige Bewegung für unsere Gesundheit ist. Schon 30 Minuten Bewegung am Tag reichen aus, um unseren Körper widerstandsfähiger, schlanker und definierter werden zu lassen. Der Stoffwechsel wird angeregt, der Kreislauf gestärkt und wir sehen jünger aus. Die Krebsrate sinkt, die Knochen werden gestärkt und man wird/bleibt fit. Bleibt noch die Qual der Wahl, welche Bewegungsart ist die richtige für uns ist und was wir lange und gerne ausüben. Diese Frage muss natürlich jeder selbst beantworten und wer eh schon sportlich und diszipliniert ist, der wird sicherlich schnell eine Antwort finden.


Michael Heimann  / pixelio.de


Für alle anderen hier eine Entscheidungshilfe: Die erste Bewegungsart, die ein kleines Menschlein recht früh erlernt, die aber für das ganze Leben bleibt ist das Gehen. Der Vogel fliegt, der Fisch schwimmt, der Mensch geht. Es ist die natürlich vorprogrammierte Fortbewegung für den Menschen, ganz ursprünglich, essentiell und simpel.

Dieses Gehen können wir für unsere Gesundheit nutzen, ohne die Mitgliedschaft in einem Verein oder in einem Fitness-Club, wir können es ausbauen, indem wir zum Beispiel Nordic Walking Stöcke verwenden oder sogar Joggen, aber die Basis Version, die genauso effizient wie natürlich ist, ist das Gehen.

Gehen beugt vielen Krankheiten vor, es hilft zum Beispiel bei Bluthochdruck, bei zu hohen Cholesterinwerten, bei Herzkrankheiten, bei Diabetes, und es wirkt sogar stimmungsaufhellend. Stress wird abgebaut, Glückshormone freigesetzt. Und das alles, während man draußen an der frischen Luft ist, die Natur sieht und spürt, den Wechsel der Jahreszeiten hautnah mitbekommt und eine kleine, aber feine Wellness-Einheit bekommt.

Einsetzen muss man lediglich ein paar gute Laufschuhe, um orthopädische Probleme zu vermeiden. Die gibt es inzwischen auch schon für kleines Geld im Sale oder auch mal bei Discountern. Zum Einstieg völlig in Ordnung. Wer mehr Geld ausgeben kann und mag, der ist in einem Sport-Fachgeschäft gut aufgehoben. Aber auch Aldi und Tchibo haben durchaus akzeptable Einstiegsmodelle.

Wer behauptet, man könne nur im Fitness-Studio seine Linie definieren, der irrt. Es ist zwar eine Möglichkeit, aber auch das ganz normale, etwas schnellere Gehen hat, bei regelmäßiger Ausübung folgende Effekte:

  • Überflüssiges Körperfett wird verbrannt
  • Der Bauch wird flacher und definierter
  • "Schwabbelarme" werden reduziert
  • Die Taille wird modelliert
  • Der Alterungsprozess wird verlangsamt (ein wichtiges Argument für mich persönlich :) )
  • Der Po wird gestrafft
  • Man bekommt schöne Beine

Ist das nicht toll? Wir können jederzeit spontan und ohne große Vorplanung loslaufen, wann immer wir Zeit. Lust oder das Bedürfnis danach haben. Morgens oder abends? Völlig egal, jeder nach seinem Tagesablauf. Anfänger sollten mit ca. 20 Minuten zügigem Gehen beginnen und das immer steigern. Etwas Geübtere können sich gleich an eine ganze Stunde wagen, es ist unsere natürlich vorgesehene Fortbewegungsart.


Ich bin eine passionierte Nordic Walkerin der ersten Stunde, ich habe die Technik in einem Verein erlernt, laufe mittlerweile aber "privat", mit Freundinnen, Mann oder auch mal alleine. Es gibt für mich keine bessere Möglichkeit, meinen Kopf freizubekommen. Nach einer Stunde Nordic Walking fühle ich mich körperlich und seelisch besser, die Gedanken sind irgendwie klarer, die Muskeln gefordert, aber nicht überfordert. Wer Nordic Walken möchte sollte auf jeden Fall zumindest einen Basic Kurs machen. Ich sehe soviele Menschen, die zwar Stöcke haben, sie aber völlig falsch benutzen und damit mehr kaputt als gut machen. Die Stöcke setzen immer (!!) hinter dem Körper auf, niemals davor. So als ob man sich beim Ski-Langlauf abstoßen wollte. Mit Stöcken vor dem Körper geht das nicht. Es belastet die Schultern und den Rücken und führt mit Sicherheit zu schmerzvollen Verspannungen. Auch die Länge der Stöcke ist je nach Körpergröße unterschiedlich, also bitte nicht auf eigene Faust einfach lostraben. Für "Neulinge" sieht das zwar alles gleich aus, ist es aber nicht. Hier sollte eine gute Beratung vorausgehen.


Verena N.  / pixelio.de


Das "normale" natürliche Gehen ist dagegen völlig problemlos. Natürlich sollte man die Geschwindigkeit anziehen und in einem zügigen Tempo gehen, so als ob man schnell zu einem Ziel gelangen wollte. Die einschlägige Literatur verspricht übrigens, dass man, wenn man 6 Wochen lang mindestens 3 x die Woche 60 Minuten geht, ca. 3 kg verliert, nur durch diese Bewegung. Die Kleidung sitzt deutlich lockerer, die Taille und der Bauch verliert an Zentimetern und insgesamt fühlt man sich fitter und wohler. Weiteren Erfolgen ist je nach Ausdauer keine Grenze gesetzt.


Na, Lust aufs Walken/Gehen bekommen? Dann nur zu. We are born to walk!!!

Montag, 3. September 2012

Gastblogger bei HappyIch werden

Only write from your own passion, your own truth. That's the only thing you really know about, and anything else leads you away from the pulse.

-Marianne Williamso




Diesem Zitat folge ich nun schon seit einigen Monaten und ich stelle immer wieder fest wie viel Freude mir das Bloggen bereitet. Denn ich durfte durch diese Tätigkeit schon so viele liebenswerte Menschen kennnenlernen, die mir sonst vermutlich nie begegnet wären. Ich ziehe so viel Kraft aus all den lieben Kommentaren, dass ich gerne weiter mache.

Vielleicht seid ihr selbst schon seit längerem Blogger und wisst genau wie viel Spaß es macht seine Gedanken in Worte zu fassen? Oder vielleicht seid ihr erst seit Kurzem dabei und genießt jedes getippte Wort? Oder ihr wolltet schon immer schreiben, kommt aber einfach nicht dazu oder seid noch nicht bereit für einen eigenen Blog?

Wenn Ihr Themen rund um den Bereich "Healthy Living – Body, Mind & Soul" habt und gerne Eure Zeilen bei HappyIch sehen würdet, dann habt ihr jetzt die Chance dazu! Während meiner Urlaubszeit soll der Blog auch weiter interessante Artikel parat halten und daher seid ihr als Gastblogger gesucht!

Interesse? Dann einfach im Kommentarfeld antworten, mir über Twitter eine Nachricht zukommen lassen (@Happy_Ich), mir auf Facebook schreiben oder per E-Mail (happyich.blog@gmail.com) melden. 


Ich würde mich freuen ein paar Leser zu Gastbloggern zu machen! Traut euch!

Donnerstag, 23. August 2012

Mein Gastbeitrag bei Balance-Akt

Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

– Aurelius Augustinus


Dieses Zitat widme ich Julia von Balance-Akt, die sich gerade einen neuen Teil der Welt ansieht. Aufgrund dessen durfte ich auf Ihrem Blog einen Gastpost zum Thema "Die Macht der Gedanken" verfassen.
 
Daher gibt es heute keinen direkten Post hier bei HappyIch, aber eine Verlinkung zu meinem Gaspost. Einfach hier klicken.

 
 
Viel Spaß beim Lesen!