Posts mit dem Label Wünsche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wünsche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 2. Januar 2014

Willkommen in 2014, hallo Januar!


Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.


– Joachim Ringelnatz



Brandneu. Frisch. Unberührt. So kommt das neue Jahr daher. Und ich muss sagen, ich finde das jedes Mal aufs Neue total faszinierend. Ich finde so ein neuer Start hält einen unglaublichen Zauber inne. Es fühlt sich nach verdammt vielen neuen Möglichkeiten an. Es fühlt sich an wie das sogenannte “clean slate”, die weiße Weste, die das neue Jahr noch trägt. Und ich finde es grandios zu wissen, dass es meine Aufgabe ist, diese nach meinen Wünschen gestalten zu können. Das kann ich. Und das kannst Du. Das können wir zusammen. Jeder hat andere Wünsche und Vorhaben, Sehnsüchte und Leidenschaften, Neugier und Träume.





Mein Brief fürs Jahr ist geschrieben, meine Wünsche für 2014 stehen schwarz auf weiß und ich bin bereit das erste Quartal damit zu füllen. Damit fühle ich mich schon gut vorbereitet und freue mich total auf das, was das neue Jahr bringen möchte. Zwei Hochzeitseinladungen lagen noch im alten Jahr im Briefkasten, ich halte ein paar Theaterkarten in der Hand und freue mich auf einige private wie berufliche neue Projekte. Ich fühle mich frei wie ein Vogel und bin sehr gespannt wo mich der Jahreswind hinführen wird.

Ich freue mich auf die Weiterentwicklung von HappyIch, die ich mir für dieses Jahr auf die Fahnen geschrieben habe, auf schöne Urlaube, einen London-Kurztrip mit Freunden und einen Wellness-Bademantelurlaub mit drei wundervollen Frauen. Ich bin voller Vorfreude auf einen veganen Backkurs, einen Kochkurs und meine persönliche Weiterentwicklung, die auch 2014 nicht stillstehen wird. Es wird, ist und bleibt spannend. Und das finde ich einfach nur super!


In meinem Januarkalender finden sich auch schon ein paar Termine, alles nur schöne. Daher freue ich mich auf:
  • das Einrichten meines ICH-Raumes
  • einen ersten Schneespaziergang im neuen Jahr (sollte es im Januar noch schneien)
  • eine neue Entspannungs-Routine
  • meine Mädels-Stammtischrunde
  • EMS-Trainings
  • eine Theateraufführung
  • und neue Sofakissen (haha, das darf trotzdem in die Aufzählung, denn am Haus wird auch noch die kommenden Monate gewurschtelt)
  • meinen nagelneuen Entsafter und die daraus entstehenden Kreationen
  • neue Gerichte aus Vegan for Youth


So, mein lieber Januar, ich freue mich total, dass Du da bist. Und ich wünsche mir, dass Du Dich auch freust und bereit bist ein neues Jahr zu DEINEM Jahr zu machen! Happy New Year!!


Montag, 30. Dezember 2013

Der Brief ans Ich


Ein Brief ist eine Seele. Er ist ein so treues Abbild der geliebten Stimme, die spricht, dass empfindsame Seelen ihn zu den köstlichsten Schätzen der Liebe zählen.


– Honoré de Balzac


Es gibt eine kleine Tradition, die ich seit geraumer Zeit zum Jahreswechsel pflege: den Brief ans Ich. Es ist ein Aufschrieb, der an mich adressiert und nur für mich bestimmt ist. Ein kleines Andenken an meine Gefühle, Wünsche und Vorsätze, die ich fürs Neue Jahr habe. Und ein kleiner Rückblick auf Vergangenes. Denn nicht immer muss man sich neue Dinge einfallen lassen, stets alles verbessern oder neues erlernen, manchmal ist es auch wichtig die Themen, die passen einfach so weiterzuführen. Und auch daran erinnere ich mich selbst in meinem Brief an mich. Wie es geht, habe ich für Dich aufgeschrieben! 


Foto_silvester_brief


Setze Dich an einen Ort in Deinem Haus, Deiner Wohnung oder auf eine Parkbank, Deinen Lieblingsplatz im Wald oder wo auch immer Du Dich wohl fühlst und nimm einen Block oder ein Blatt Papier und einen schönen Stift zur Hand. Einen Stift, einen Kugelschreiber oder einen Füller, mit dem Du gut schreiben kannst und mit dem Du Dich wohl fühlst. Wähle diesen nicht willkürlich aus sondern mit dem Gedanken, dass Du damit Deinen Brief verfasst. Einen Liebesbrief schreibt man ja auch nicht mit stumpfem Bleistift. Wenn Du magst, nutze ein schönes Briefpapier oder ein weißes Blatt Papier (einfach aus dem Drucker klauen). Ein Papier, das Du gerne wieder zur Hand nimmst um darin zu lesen. Denke daran, es wird DEIN Brief und kein Einkaufszettel. Es darf schon etwas Besonderes sein. Nimm Dir jetzt Zeit und gestalte Dir eine Wohlfühlatmosphäre: mit schöner Musik, Naturklängen, einer Kerze oder in völliger Stille. So wie Du Dich wohlfühlst. Achte darauf, dass Du nicht gestört wirst. Schalte das Handy ab oder geh an einen Ort, wo Dich niemand stören kann.

Nun setzte Dich bequem hin, bereite das Papier vor Dir aus und nimm den Stift in die Hand. Beginne den Brief mit einer Anrede an Dich selbst. Nun schreibst Du alles auf, was Dir in den Sinn kommt und was Du Dir gerne sagen möchtest. Dinge, die Du bereits findest, dass Du sie toll machst. Dinge, die Du auf keinen Fall in Deinem Leben missen möchtest und die Du beibehalten möchtest. Freundschaften, die Du mehr pflegen möchtest und andere, die Dir nicht mehr gut tun und die Du ziehen lassen möchtest. Kleine Wünsche und Vorhaben, die Du im kommenden Jahr gerne umsetzen oder erleben möchtest. Sprich Dich direkt an. Gehe so tief ins Detail wie es passt und schmücke Deine Worte aus. Schreibe so viel wie Dir in den Sinn kommt. Das mag eine Seite sein, das können aber auch mehrere sein. Sage Dir, was Du Dir gerne sagen möchtest. Und beende den Brief mit liebevollen Worten.

Du brauchst den Brief nicht noch einmal durchlesen. Wenn Du aber das Bedürfnis hast, dies zu tun, dann gehe diesem nach. Es ist Dein Brief und hier gibt es keine starren Regeln. Falte den Brief und stecke ihn in einen Briefumschlag. Adressiere ihn an Dich und wenn Du magst kannst Du bereits ein Datum darauf notieren, wann Du den Brief das nächste Mal öffnen möchtest. Das kann an Silvester 2014 sein, das kann aber auch im Juli sein, wenn ein halbes Jahr vergangen ist (letzteres bevorzuge ich persönlich). Oder wann auch immer DU möchtest.

Für mich ist es immer etwas ganz Besonders meinen Brief zu öffnen und nach einer gewissen Zeit noch einmal zu lesen. Es ist wie wenn man in alte Gedanken kriechen könnte. Man kann sich emotional noch einmal in die Vergangenheit versetzen und lesen was einem damals wichtig war. Oft stelle ich fest, dass in mir eine Veränderung und eine Weiterentwicklung statt gefunden hat, da ich bestimmte Situationen nach einer gewissen Zeit anders empfinde als zum Zeitpunkt als ich den Brief geschrieben habe. Bei einigen Ansätzen fällt mir auch auf, dass ich diese nicht umgesetzt habe oder schlichtweg vergessen habe. Die Wichtigkeit wird mir dann wieder bewusst und ich nehme meinen eigenen Brief als Impuls.

Vielleicht ist das ja auch eine Idee für Dich um Dich auf das neue Jahr vorzubereiten und einzustimmen. Für mich ist es eine liebgewonnene Tradition geworden. Und wenn ich den Brief fürs nächste Jahr schreibe, verbrenne ich den alten feierlich. Denn das Jahr ist vorüber und so darf auch der Brief zu Asche werden. Wer mag, darf diesen dann auch in ein fließendes Gewässer geben, was an sich schon zu einem neuen Ritual wird.


Nun wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Sammeln Eurer Gedanken und beim Aufschreiben Eurer Wünsche für 2014. Egal ob auf diese oder eine andere Weise!
Guten Rutsch! Wir lesen uns im nächsten Jahr!


Samstag, 28. September 2013

Ziele setzen | Vorlage 4. Quartal

Ein Ziel, dass man nicht sieht, kann man auch nicht treffen.


– Unbekannt



Es ist soweit! Mit großen Schritten machen wir uns schnurstracks auf den Weg in das vierte Quartal des Jahres und damit in die letzten drei Monate vor dem Jahreswechsel. Das ganze Jahr über habe ich mit Euch meine Zielsetzungen geteilt und die Vorlage, die ich für mich persönlich erstellt habe und auch gerne ein weiteres Mal mit Euch teile. Die lässt sich natürlich Jahr für Jahr neu ausfüllen.


ziele_vorlage_zitat


In diesem Beitrag habe ich ausführlich darüber berichtet was es mit der Zielsetzung auf sich hat und wie man dafür sorgen kann, dass Wünsche nicht nur Wünsche bleiben sondern sich diese auch erfüllen lassen.
Euch geht es sicher des öfteren auch nicht anders wie mir und manche Wünsche und Ziele bleiben aufgrund anderer Prioritäten oder unerwarteter Zwischenfälle einfach auf der Strecke. Das ist auch völlig normal. Getreu dem Spruch “You can’t stop the waves but you can learn to surf” spiegelt das wunderbar wider. Das Leben ist nun einmal im Fluß und nicht im Stillstand. Und das ist auch gut so (sorry, den musste ich mir jetzt kurz von Herrn Wowereit borgen).

Da mein Jahr inhaltlich schon ganz schön prall gefüllt ist (Umzug und so) ist mein Motto für das letzte Quartal, dass auch die kleinen Dinge zählen. Denn auch kleine Wünsche darf ich mir erfüllen. Zum Beispiel das regelmäßige Schaumbad oder ein Spaziergang mit meinem Patenkind. Eine neue Teesorte auszuprobieren oder ein bestimmtes Rezept nachzukochen. Kleine Dinge bringen einem ebenso viel Freude wie die großen Dinge. Und egal aus welchem Grund es aktuell eher die kleinen Dinge sind (die man übrigens nie vernachlässigen sollte) auf die man sich fokussiert, auch die machen glücklich. Und mit einem glücklichen Gefühl lässt es sich doch gleich viel besser leben. Das dürfen wir uns selbst schenken und uns damit Gutes tun!


ziele_vorlage_3D
Hier geht’s direkt zum Download.


Wer gerne noch einmal alle Vorlage für alle Quartale auf einmal möchte, der findet hier die Vorlagen fürs:

- 1. Quartal (Januar bis März)
- 2. Quartal (April – Juni) 
- 3. Quartal (Juli bis September)


Viel Vergnügen beim Wünsche erfüllen! Ich gehe jetzt mal meine Liste ausfüllen....


Freitag, 28. Juni 2013

Ziele setzen | Vorlage 3. Quartal


Beginnen ist Stärke. Vollenden können ist Kraft.


– Laotse


Mit meiner Vorlage für Eure persönliche Zielsetzung könnt ihr Eure Wünsche und Vorhaben gezielt planen. Der 1. Juli steht in Kürze vor der Türe und damit befinden wir uns auch schon mitten in der zweiten Jahreshälfte. Die erste liegt hinter uns während die zweite noch viel für uns bereit hält. Es ist nie zu spät damit anzufangen Eure Wünsche und Ziele zu planen und zu verfolgen.


ziele_vorlage_zitat


Damit ihr auch im dritten Quartal Eure Ziele im Auge behalten könnt, teile ich mit Euch gerne meine Vorlage für die Zielsetzung. Das Wochenende werde ich dazu nutzen meine Ziele des 2. Quartals Revue passieren zu lassen und mein 3. Quartal zu planen. Ich freue mich darauf dem vergangenen halben Jahr nicht mit einem traurigen Auge nachzuweinen, denn aufgrund meiner Liste kann ich genau sehen was mir wichtig war und wie ich mit meinen Wünschen umgegangen bin. Seitdem ich die Liste führe, habe ich zum ersten Mal nicht das Gefühl, dass das Leben an mir vorbei zieht sondern dass ich es viel aktiver gestalten kann, da ich auf meine Wünsche und Ziele jederzeit zurück blicken kann. Diese schriftlich vor mir zu haben, hilft mir dem ganzen einen Rahmen zu geben. Und was für mich funktioniert, funktioniert vielleicht auch für Euch.

Daher auch für Euch die aktuelle Vorlage für die Monate Juli, August und September! Voilá!



ziele_vorlage_3D
Hier geht's zum Download.


Ich wünsche Euch viel Freude beim Planen Eurer Ziele und Wünsche!

P.S.: Wer den Beitrag verpasst hat, warum ich das mache, der findet ihn hier.
Die Vorlage zum ersten Quartal gibt’s hier.
Die Vorlage zum zweiten Quartal gibt’s hier.

Freitag, 15. März 2013

Ziele setzen | Vorlage 2. Quartal

Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist Dein Glückstag.

– Weisheit aus Japan


Anfang des Jahres hatte ich über das Thema Zielsetzung gesprochen und wie ich persönlich damit umgehe (wie genau ich mit dem Thema umgehe, lest ihr in diesem Artikel). Da es von Leserseite zahlreiche Anfragen gab mein Formular zu teilen, habe ich das natürlich gerne getan. Das erste Quartal kommt nun also zum Ende uns es ist Zeit zurückzublicken. 



Dazu nehme ich meine Quartalsziele von Januar bis März unter die Lupe. In regelmäßigen Abständen holte ich die Ziele raus und habe mich daran erinnert was mir wichtig ist. Wie sieht es also aus? Konnte ich alles umsetzen? Habe ich meine Ziele erreicht? Und wenn ich etwas nicht umsetzen konnte, woran hat es gelegen? Habe ich dem Thema zu wenig Zeit eingeräumt? Gab es äußere Umstände warum ich das Ziel nicht erreichen konnte? Oder hat sich das Ziel in Luft aufgelöst? Vielleicht hat es sich herausgestellt, dass es mir doch nicht so wichtig ist es tatsächlich zu verfolgen? Mit all diesen Gedanken starte ich nun also in die Planung für das kommende Quartal, das am 1. April beginnt.

Dazu nehme ich mein neues Formular für das 2. Quartal zur Hand und übertrage die Rubriken. Die sind meist gleichbleibend, es sei denn es hat sich im ersten Quartal eine neue Rubrik ergeben (z.B. wenn man ein neues Hobby begonnen hat, sich im Job ein Wechsel ergab oder es eine andere Lebensveränderung gab). Ziele, die ich aufgrund äußerer Umstände nicht erreichen konnte, übertragen ich auf die neue Liste. Es sei denn, dass die äußeren Umstände von April bis Juni unverändert bleiben. Hätte ich also vorgehabt im Juni einen Marathon zu laufen, habe mir aber im Februar einen Bänderriss zugezogen, wird sich das Ziel Halbmarathon auch im zweiten Quartal nicht erreichen lassen.

Damit auch ihr das neue Quartal planen könnt, stelle ich Euch gerne das neue Formular zur Verfügung! Voilá!



Wie erging es Euch mit Euren Zielen und Wünschen im ersten Quartal? Seid ihr zufrieden? Oder was hat gar nicht geklappt? An welcher Stellschraube wollt ihr noch drehen? Über Eure Erfahrungen, Tipps & Tricks würde ich mich freuen!

Dienstag, 5. Februar 2013

Ziele setzen... | Vorlage

Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.

– Eduard Mörike


Vor Kurzem habe ich einen Blogbeitrag zum Thema Zielsetzung geschrieben. Wie ich meine Ziele über das Jahr plane: in quartalsweisen Schritten. Den Artikel dazu findet ihr hier.

Die Vorlage habe ich für mich selbst gestaltet und nutze diese pro Quartal. Da einige von Euch Interesse daran geäußert haben, habe ich ein PDF Formular für Euch erstellt. So könnt ihr das Formular direkt am Computer ausfüllen oder ausdrucken und von Hand ausfüllen. 

Ich hoffe ihr habt viel Freue damit und kommt Euren Zielen ein Stück näher! 


Download Vorlage Zielsetzung


Das Formular könnt ihr mit dem einen Klick auf die Bildunterschrift herunterladen.

Montag, 28. Januar 2013

Ziele setzen | So geht’s…


Goals are dreams with deadlines.

– Diana Scharf Hunt


Bevor ich in den heutigen Beitrag einsteige, warne ich Euch schon einmal vor, dass dies ein etwas umfangreicherer Artikel ist. Via Twitter und Facebook habe ich Euch gefragt ob ihr lieber einen langen Artikel auf einmal lest (sofern das Thema interessant ist) oder lieber in mehreren Teilen. Tja, was soll ich sagen....wenn ich alle Ergebnisse zusammen zähle (FB & Twitter) dann komme ich auf 50:50. Daher habe ich beschlossen, diesen Artikel als Ganzes zu veröffentlichen. Ich lade Euch herzlich dazu ein mir diesbezüglich ein Feedback zu geben, jetzt wo ihr die Länge des Artikels kennt. Ist so ein Artikel einfacher zu lesen, wenn er
a) am Stück geschrieben ist
b) in mehreren Teilen veröffentlicht wird?
Danke im Voraus. Jetzt geht's aber los....

ziele_vorlage_zitat

Seit Jahren predigen zahlreiche Motivations- und Zeitmanagementcoaches wie Brian Tracy, Lothar Seiwert oder Jörg Löhr wie wichtig es ist im Leben Ziele zu haben und damit dem eigenen Leben eine Richtung zu geben. Zum einen gibt es dem Menschen ein Bewusstsein fürs Leben bzw. einen Fahrplan für die eigene Wunscherfüllung und die Erreichung der Ziele setzt unwahrscheinlich viele positive Emotionen in uns frei. Viele von uns kennen sicher das Phänomen ToDo-Liste: man fängt an die Aufgaben des Tages zu notieren und schreibt gleich noch die Punkte dazu, die man bereits erledigt hat und streicht diese auf der Liste durch. Kennt ihr das? Es ist einfach ein super Gefühl, wenn man sehen kann, dass man etwas “geschafft” hat. Es ist unglaublich motivierend!

So ähnlich ist es auch mit der Zielsetzung. Ich setzte mich oft hin und überlege mir wie toll es doch wäre, wenn dieses und jenes dieses Jahr klappen würde. Als einzige Vorgabe habe ich, dass ich alles notieren darf, auch Dinge, die gerade unmöglich erscheinen. The sky is the limit. Wie ich persönlich damit umgehe, möchte ich heute mit Euch teilen.


punkte_farbig_alslinie

Die Masterliste

Wie bereits erwähnt: The sky is the limit. Daher beginne ich immer mit einer Masterliste und schreibe mir alles auf, was mir in den Sinn kommt. Was würde ich dieses Jahr gerne erleben, verändern oder verbessern? Ich nehme mir ein Blatt Papier (geht natürlich genauso gut am PC oder am Smartphone, je nachdem was euch am ehesten liegt) und schreibe alles auf was mir durch den Kopf geht, wenn ich mir diese drei Fragen stelle (was möchte ich erleben, verändern oder verbessern). Witzigerweise tauchen bei mir beim Nachdenken auch immer ganz kleine Wünsche auf. Dinge, die ich schon immer ein Mal machen wollte aber bislang noch nicht getan habe. Wie beispielsweise den Film Casablanca anschauen. Oder mit Topinambur kochen. Oder den Eifelturm sehen. Oder einen Betrag von x Euro ansparen. Es sind größere und kleinere Dinge. Manchmal sind es auch Dinge, bei denen ich weiß, dass sie beispielsweise in das aktuelle Jahr nicht passen oder nicht umsetzbar sind. Diese werden dann einfach markiert und aktuell nicht weiter beachtet (aber sind für einen späteren Zeitpunkt bereits erfasst und jeder Zeit nachlesbar).

Was ich für mich jedoch festgestellt habe ist, dass es mir unglaublich schwer fällt, mich an diese große und umfangreiche Liste zu halten. Da sind auf der einen Seite all diese Wünsche und dann ist da so viel Jahr auf dem Kalender. Das erschlägt mich dann fast. Wo anfangen? Wie geht man denn dann am Besten vor? Wie bringt man Struktur in diese Liste? Daher evaluiere ich zuerst meine Wünsche und schaue, ob sie in einem Schritt umzusetzen sind oder ob sie viele kleine Schritte benötigen. Zur Veranschaulichung ein paar Beispiele:

Ziel 1: den Film Casablanca ansehen. Das ist ganz einfach: ich brauche nur in die Videothek zu gehen, den Film auszuleihen und anzusehen. Check. Haken dran und Wunsch erfüllt.

Ziel 2: Ich möchte 10 km am Stück durchlaufen. Einfach nur die Laufschuhe zu schnüren und loszulaufen und nach 10 km wieder aufhören…tja, so einfach ist das dann doch leider nicht. Es ist ein anspruchsvolleres Ziel, das ich in einige Schritte unterteilen kann und damit Teilerfolge erreichen kann. Ich könnte zum Beispiel damit anfangen mir einen Trainingsplan zu suchen und anhand diesem zu trainieren. Ich stelle mir die Frage wie viel Freizeit ich dafür investieren kann und beschließe dann beispielsweise drei Mal pro Woche 30 Minuten laufen zu gehen (ob Intervalltraining oder ähnliches sagt mir der Trainingsplan). Daher notiere ich mir einfach das Hauptziel und schreibe die realistischen Zwischenetappen dazu.

So gehören zum Beispiel folgende Zwischenetappen zum Ziel “10 km am Stück laufen”:
1. 2,5 km am Stück laufen
2. 5 km am Stück laufen
3. 7 km am Stück laufen
4. 10 km am Stück laufen

Denn: gut geplant ist halb gewonnen!


punkte_farbig_alslinie

Die Umsetzung

Um das Ganze realistisch zu planen, verteile ich meine Ziele mit all seinen Unterzielen auf das Jahr. Da das alles ein bisschen viel wäre und mich optisch erschlagen würde, gehe ich quartalsweise vor. Ich plane immer ein Quartal und ordne meine Ziele den für mich wichtigen Lebensbereichen zu. Das sieht bei mir für das erste Quartal 2013 so aus:

ziele_vorlage_ausgefuellt

Da ich ein visueller Mensch bin ist es für mich sehr wichtig, das ganze klar gegliedert und übersichtlich zu haben, aber auch farbenfroh. Es gibt nichts schlimmeres für mich als unformatierte Excel-Tabellen (haha…). Denn damit zu arbeiten macht für mich keinen Spaß. Also habe ich mich hingesetzt und das ganze hübsch aufbereitet, damit ich auch gerne damit arbeite.

Zur Info: Das sind meine persönlichen Lebensbereiche, an denen ich gerne arbeiten würde. Die unterscheiden sich natürlich für jeden von uns – je nach Lebensphase. Wenn ich beispielsweise Kinder hätte, hätten diese ihre eigene Rubrik, da es mir wichtig wäre Zeit für sie zu haben oder bestimmte Erlebnisse mit ihnen zu teilen. Vielleicht übt ihr ein Ehrenamt aus oder engagiert euch in einer sozialen Einrichtung und möchtet hier noch einen weiteren Beitrag leisten. Das wäre dann ebenfalls eine eigene Kategorie. Und sobald ich einen Punkt erfolgreich geschafft habe, hake ich diesen ab.

punkte_farbig_alslinie


Wann ist ein Ziel ein Ziel?

Doch wann sind Ziele richtige Ziele? Oft neigen wir dazu uns ein Ziel zu setzen, das nahezu unerreichbar ist. Einfach nur aus dem Grund, weil es nicht klar und deutlich formuliert wurde. Denn das wichtigste an einem gesetzten Ziel ist doch, es auch erreichen zu können und den Erfolg zu ernten. Daher sollten Ziele immer klar definiert werden und am besten schriftlich fixiert werden (damit man das Ziel auch hinterher messen kann). 

Dafür gibt es eine ganz einfache und erprobte Faustregel:

Die SMART-Methode:
S = Specific (Spezifisch)
M = Measurable (Messbar)
A = Achievable (Erreichbar)
R = Realistic (Realistisch)
T = Time framed (Zeitrahmen)

Daher sollte man sich bei jedem Ziel fragen, ob es spezifisch formuliert ist, ob es messbar ist, ob es erreichbar ist, ob es realistisch ist und ob es einen Zeitrahmen hat.

Daher noch ein Mal an Beispiel 1: den Film Casablanca ansehen.

1. Specific|Spezifisch:
Ja, es handelt sich um den Film mit dem Titel Casablanca (nicht: irgendein Film mit Humphrey Bogart)
2. Measurable|Messbar: Ja. Der Film hat einen definierten Anfang und ein Ende.
3. Achievable|Erreichbar: Ja, ich muss lediglich den Film in der Videothek ausleihen.
4. Realistic|Realistisch: Absolut, der Film ist gedreht und erhältlich.
5. Time framed|Zeitrahmen: Ja, ich möchte im Zeitrahmen von Januar bis März den Film ansehen.

[Bei meiner Quartalsliste hat es automatisch den Zeitrahmen von einem Quartal.]


punkte_farbig_alslinie

Die Erfolgsmessung

Natürlich ist es wichtig am Ende zu wissen, ob man sein Ziel wirklich erreicht hat. Ich persönlich trage meine Aktivitäten und Ziele dann in meinen Kalender ein, wenn ich sie erfüllt habe (z.B. jedes Mal wenn ich im Zeitraum Januar bis März mein Auto rausgesaugt habe oder tatsächlich Casablanca gesehen habe). So kann ich nachvollziehen, wie gut ich meine Planung umsetzen kann und ob und wann ich mein Vorhaben erreicht habe.

Parallel eignet sich dazu auch wunderbar eine Monatsübersicht, die man sich am Computer ausdrucken kann (z.B. über Word oder Outlook). Dann hätte man ein DIN A4 Blatt pro Monat und kann die Ereignisse dann direkt dort eintragen (könnte ggf. eine einfachere Übersicht sein…das muss jeder für sich rausfinden).


punkte_farbig_alslinie

Und wenn es nicht klappt?

Dann ist es auch nicht schlimm. Das sind ja meine ganz persönlichen Ziele, die ich habe und an deren Erreichung ich alleine arbeite. Mein Leben hängt nicht davon ab, wenn ich es einmal nicht schaffe und die Welt geht dann auch nicht unter! Alles halb so wild! Wenn es also nicht geklappt hat, kann ich mir das ganze im Nachgang ansehen. 
Warum hat es nicht klappt?
War es unrealistisch geplant und war gar nicht umsetzbar?
Wenn ja, wie wäre es umsetzbar?
Und wie kann ich die Veränderung ins nächste Quartal übernehmen?

Oder vielleicht hat es auch nicht geklappt, weil es mir doch nicht wichtig genug war? Vielleicht war es zwar ein tolles Ziel, aber nicht wirklich eines, das ich von Herzen wollte sondern eher weil es so viele andere in meinem Umfeld machen und ich Teil davon sein wollte? Ist es wirklich mein Wunsch oder der Wunsch eines anderen?

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum Ziele nicht erreicht werden. Wichtig ist, sich nicht zu bestrafen sondern sich Zeit zu nehmen und das Ganze mit etwas Abstand zu betrachten und neu zu bewerten. Und wenn die Erfüllung/Erreichung immer noch wichtig ist, aber einfach in dem aktuellen Quartal etwas dazwischen kam (z.B. war der Sport nicht umsetzbar, da man aufgrund eines gebrochenen Beines 10 Wochen Sportverbot hatte), dann wird es einfach in das nächste Quartal übernommen.

Genau aus diesem Grund mag ich die Quartalsmethode, denn wenn es im aktuellen Quartal nicht hat sollen sein, dann habe ich immer noch drei weitere Quartale um es umzusetzen. Wenn ich erst am Ende des Jahres zurückblicke, ist das Jahr bereits gelaufen.


punkte_farbig_alslinie

Ich möchte zum Abschluss noch einmal betonen, dass dies eine Variante ist, die für mich funktioniert und mit der ich mich anfreunden kann. Ich wurde schon oft gefragt wie ich es mache und umsetze ohne den Überblick zu verlieren. Jeder Mensch ist anders und vielleicht funktioniert dieses System so gar nicht für Euch. Vielleicht ist es aber auch die lang ersehnte Lösung. Wie plant ihr denn Eure Ziele? Welche Art und Weise funktioniert für Euch? Ich würde mich sehr über Eure Anregungen via Kommentar freuen.


Demnächst lest ihr bei HappyIch wie ihr ein Vision Board bastelt/anlegt. Seid gespannt!!