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Freitag, 12. April 2013

Auf der Suche nach einer Salatbox…


Let food be thy medicine and medicine be thy food.

– Hippocrates


Tupperware. Rubbermaid. Bento. Lock & Lock. Lunchboxen oder Vesperboxen gibt es in Hülle und Fülle. Richtig. Und doch gibt es große Unterschiede. Zum einen in der Materialwahl, zum anderen in der Verarbeitung und den Eigenschaften. Eine Dose sollte immer dicht sein. Punkt. Das ist schon einmal Kriterium Nummer eins. Das zweite Kriterium ist natürlich, dass es praktikabel sein muss. Das was rein soll, soll natürlich auch reinpassen. Und da ich ein Faible für stylische Dinge habe, sollte auch noch Kriterium Nummer drei erfüllt werden: es muss in meinen Augen ansprechend gestaltet und somit ein optischer Hingucker sein (ich kaufe ja auch nur für mich). Und daran hakt es dann doch meistens.

Aktuell bin ich auf einer Suche nach einem Behälter für Salat mit integriertem separaten Behälter fürs Dressing. Für meine Salatmahlzeiten im Büro. Der separate Dressingbehälter ist mir daher wichtig, da ich das Grünzeug meist schon am Vorabend vorbereite und das Dressing erst bei Verzehr darüber geben möchte, damit der Salat nicht matschig wird. Natürlich kann man da auch eine daheim vorrätige Tupperschüssel nehmen und einen separate kleinere und beide mit ins Büro nehmen, aber da ich bei Weitem noch mehr mitnehme, denn auch die Snacks wollen mit ins Büro, hätte ich gerne etwas “Kompakteres”. Sonst laufe ich wirklich bald mit einem Korb voll Tupperware im Büro ein.

Gerade in den letzten Wochen habe ich mich zum Clean Eating angestupst und bringe mir meine Mahlzeiten gerne mit ins Büro. Das sind immer mindestens zwei Snackmahlzeiten (einmal vormittags, einmal nachmittags) sowie das Mittagessen oder das Frühstück (je nach Tagesplan). Und um mich diesbezüglich weiter zu motivieren, könnten ein paar neue Küchenaccesoires dabei helfen. Vor allem in Bezug auf den Konsum von gemischtem Salat. Ich war noch nie der große Salatesser und auch heute muss ich mich eher dazu zwingen. Aber: je bunter der Salat ist, je mehr unterschiedliche Zutaten drin sind (gerne auch Obst) umso lieber esse ich den Salat. Daher soll mir ein passender und praktischer Begleiter helfen, mehr Salat in meinen Speiseplan zu integrieren.

In meiner engeren Auswahl stehen nun:

1. Salat & Go von Tupperware 
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Auf Facebook und Twitter habe ich schon viele positiven Rückmeldungen zu diesem Tupperware Produkt bekommen. Der Dressingbehälter ist der “Wichtel” von Tupperware mit einem Fassungsvermögen von 50 ml.

Preis: € 23,20 (bei Tupperware)


2. Salad Kit von Pret a Paquet (erhältlich über Amazon)

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Eine runde Salatbox mit herausnehmbarem Dressingbehälter und festem Klickverschluss. Zusätzlich gibt es noch eine Neoprenhülle in unterschiedlichen Farben (isolierend und dadurch lässt sich der Inhalt länger kühl halten).

Preis: € 22,90 (über Amazon)

Von Pret a Paquet gibt es auch noch kleinere Snackbehälter, eine Sandwichbox und Lunchkit mit drei unterteilten Fächern. Alles mit Neoprenhülle.


3. Papillon Lunchbox von Alladin (erhältlich über Amazon)
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Das Set besteht aus Salatschüssel (1 Liter Volumen) sowie einem separaten Behälter für Dressing oder sonstige Extras (0,125 Liter Volumen). Deckel hat ebenfalls mehrere Klickverschlüsse.

Preis: € 22,41 (über Amazon)


4. Bento Lunchbox von Mon Bento

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Diese Box erinnert auf den ersten Blick keinesfalls an eine Salatbox. Zumindest nicht im klassischen Sinn. In erster Linie ist es auch eine Lunchbox aus zwei Teilen (wobei es diese auch einteilig). Das Design überzeugt mich hier sowie die große Farbauswahl. Die Boxen sind unterteilbar und können mit weiteren Einsätzen individuell abgetrennt werden. Ein kleiner Baukasten für die Lunchbox.

Preis: € 28 (bei Mon Bento)


Habt ihr eins davon zu Hause? Seid ihr zufrieden oder war es ein absoluter Kauf-Flop? Oder seid ihr Fan einer ganz anderen Box zum Transport von Salat, die ihr mir empfehlen könnt?

Freitag, 17. August 2012

Clean Shopping

Der Mensch ist, was er isst.

– Ludwig Feuerbach





Dieses Zitat von Ludwig Feuerbachs ist den meisten von uns bekannt und gelegentlich im Ohr. Daher habe ich gestern auf meiner Facebookseite das Thema "gesunde Lebensmittel" angeschnitten. Die meisten von uns, die sich gesund ernähren und ihr Ernährungskonzept gefunden (z.B. Tosca Renos Eat Clean Diet) haben immer ähnliche Lieblingszutaten im Kühlschrank.

Da meiner ziemlich leer war, war es mal wieder an der Zeit einkaufen zu gehen. Einiges hatte ich auch noch da, aber nicht genug um daraus auch die ein oder Mahlzeit zu zaubern. Vor allem Obst & Gemüse waren schon aufgebraucht. Eier, Käse und etwas Schinken hatte ich noch, aber nichts Frisches. 

Meine Rossmann-Ausbeute.

Inspiriert von Eva von Der ganz normale Wahnsinn habe ich gestern auf meiner Autofahrt an einem Rossmann Drogeriemarkt angehalten um den Gemüse-Bratlinge-Mix zu kaufen uns auszuprobieren. Ähnlich wie beim DM gibt es auch bei Rossmann eine umfangreiche Bio-Lebensmittel-Ecke. Die Bratlinge mussten natürlich die Heimfahrt nicht alleine mit mir antreten, sondern durften mit dem gepufften Dinkel zusammen meine Beifahrer sein.

Meine REWE Ausbeute.

Da ich ja hauptsächlich Obst- und Gemüsebedarf hatte, war mein Einkaufswagen auch dementsprechend beladen:
  • Bananen
  • Papaya
  • Mango
  • Avocado
  • Pflaumen
  • Zucchini
  • Salatgurke
  • Karotten
  • Rote Beete
  • Cantaloupemelone (nicht abgebildet)
  • Cocktailtomaten
  • Ananas (nicht abgebildet)
  • 1/4 Wassermelone (nicht abgebildet)
sowie
  • Eier (nicht abgebildet)
  • Kichererbsen (trocken)
  • Himalaya-Salz
  • Hafermilch
  • Mandeln

Leider waren die Biozitronen ausverkauft, daher konnte ich sie nicht von meiner Einkaufsliste streichen und muss am Wochenende nochmals losziehen. Normalerweise gehört auch Tomatensaft zu meinem Standardsortiment (ein perfekter Snack) aber davon habe ich noch zu Hause.


Nachdem ich für Euch das Foto gemacht hatte, musste ich natürlich gleich einiges davon verzehren und habe mir einen leckeren grünen Smoothie als Abendessen gemacht. Und zwar aus einer Banane, 5 Ananasscheiben, einer halben Avocado, 3 Kiwis (die hatte ich noch zu Hause), Salatblättern und etwas Milch und Wasser. Ohhhh, war das lecker. Und leider auch so schnell weg, dass ich ganz vergessen hatte dies für Euch zu fotografieren!


Da ein paar neue Lebensmittel dabei waren, die ich zum ersten Mal ausprobiere, dürft ihr Euch bald über das ein oder andere Review freuen!

Freitag, 3. August 2012

Gemüseaufbewahrung

Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

 – Mark Twain






Heute liegt mir ein ganz besonderes Thema am Herzen: die Aufbewahrung von frischem Gemüse. Das ist nicht nur ein Sommerthema, sondern ein Anliegen für's ganze Jahr, auch. In letzter Zeit habe ich immer wieder auf amerikanischen Blogs gelesen, wie die Clean Eater dort ihr Gemüse nach dem Einkauf direkt waschen, kleinschneiden und in Aufbewahrungsdosen für 2-3 Tage im Kühlschrank lagern.

Diese Vorgehensweise soll das Gemüse frisch halten und es uns natürlich einfacher machen mal schnell zwischendurch zu Rohkost zu greifen. Denn wenn es schon mundfertig zubereitet ist, snackt man gerne mal direkt aus der Vorratsdose. Und so ein gesundes "Snacken" sollte gefördert werden!
Wenn man sich auf die Schnelle einen Sandwich oder eine Gemüsepfanne machen möchte, spart man durch die vorgeschnittenen Zutaten zusätzlich viel Zeit. Das hört sich für mich auch ganz plausibel an. Und die Fotos dazu sehen auch sehr ansprechend aus. Oder?


Sieht das nicht hübsch aus?

Frisches Gemüse lässt sich auch geschnitten super einfrieren.

Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich das sehe!


Wenn es durchsichtige Dosen sind, sieht es auch im Kühlschrank optisch sehr hübsch aus. Das Auge isst schließlich mit!  Ich finde das persönlich sehr praktisch, wenn man sich durch die Vorbereitung die Arbeit nur einmal machen muss und dann zwei oder drei Tage Ruhe hat und die gewünschte Menge ruckzuck entnehmen kann. Viele Fitnessgurus waschen auch Salat direkt nach dem Einkaufen und portionieren diesen in Ziploctüten, damit diese bei Bedarf bereits verzehrfertig sind. Doch was ist mit den Vitaminen? Geht das durch die vorgeschnittene Variante über die Tage nicht verloren?

Diese Frage konnte mir das Internet folgendermaßen beantworten (und ja, das ist ein sehr kontroverses Thema und auf deutschen Webseiten wird man leider kaum fündig): Obst und Gemüse verliert Vitamin C sobald die Außenhülle, sprich die Haut, verletzt wird und Sauerstoff in das "Fleisch" eindringt. Das ist Fakt. Das passiert so oder so ob man das Gemüse (oder auch Obst) schneidet um es dann zwei Stunden später in der Pause zu essen oder ob man es am Vortag vorbereitet.


Dennoch gibt es einige Tipps, wie man bei Schnittware (so nenne ich das jetzt mal) noch das Beste rausholen kann und den geringsten Vitaminverlust hat:
  1. Das Gemüse vorab immer gründlich waschen.
  2. Gemüse am Besten immer in der Gemüseschublade oder der Null-Grad-Zone aufbewahren.
  3. Die Aufbewahrungsdosen sollten luftdicht sein, wie z.B. Tupperware oder Lock & Lock.
  4. Bei der Aufbewahrung in Ziploctüten sollte immer alle überschüssige Luft beim Verschließen ausgedrückt werden.
  5. Geschnittenes Gemüse sollte nicht in Alufolie verpackt werden (da es zu einem Geschmacksverlust durch die Folie kommen kann). Wenn es eine Folie sein soll, dann Frischhaltefolie.
Abschließend sei gesagt, dass es immer besser ist das Gemüse (oder auch Obst) erst kurz vor dem Verzehr oder der Weiterverarbeitung zu schneiden. Keine Frage. Wenn ihr aber, wie ich auch, im Büro dazu nicht die Möglichkeit habt bzw. Euch dann nicht die Zeit nehmt (es gibt ja immer wichtigeres zu tun, das Telefon klingelt Sturm oder man steht unter Zeitdruck), dann ist es trotz allem noch eine gute Variante die Vorbereitung bereits am Vorabend zu treffen und geschnittenes Gemüse nur wenige Tag im Kühlschrank aufzubewahren. Auf keinen Fall eine ganze Woche.

Wie bereits erwähnt, ist das ein sehr kontroverses Thema und vermutlich muss jeder einzelne die perfekte Lösung für sich finden, da es nicht eine richtige Lösung gibt.

Doch wie sieht es bei Euch aus? Wie handhabt ihr Euren Gemüseverzehr? Bereitet ihr das Gemüse auch schon mundgerecht zu und bewahrt es dann ein paar Tage im Kühlschrank auf oder seid ihr komplett dagegen? Nehmt ihr das Gemüse im Ganzen mit und schneidet es dann frisch auf, bevor ihr es esst?

Ich würde mich freuen, wenn in den Kommentaren eine kleine Diskussion entstehen könnte. Vielleicht gibt es ja auch noch eine ganz andere Lösung, von der ich selbst noch lernen kann?

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Quellen: